Verbandsbüro

Widerrufsbutton im Onlinehandel schafft nur Verlierer

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Berlin, 05.10.2023 – 16:35

EU-Regelung bedroht digitale Innovation: Bundesverband E-Commerce und Versandhandel warnt vor überflüssiger Doppelstruktur im Onlinehandel

Berlin (ots) – In einer aktuellen Pressemitteilung warnt der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) gemeinsam mit der Initiative Online Print (IOP) vor den Auswirkungen einer neuen EU-Richtlinie auf den Onlinehandel. Die Richtlinie über im Fernabsatz geschlossene Finanzdienstleistungsverträge führt eine Pflicht zur Einführung einer Widerrufsfunktion für digital abgeschlossene Kaufverträge ein. Der bevh und die IOP sehen darin eine überflüssige Doppelstruktur, die allen Beteiligten schadet.

Komplizierte Regelung zum Widerrufsrecht

Die neue EU-Richtlinie soll Vorgaben über Kredite und sonstige Finanzdienstleistungen treffen, enthält jedoch auch eine Regelung zum Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen. Laut der genauen Wortlaut der Richtlinie können Kunden mit dem Widerrufsbutton lediglich den gesamten Kaufvertrag widerrufen. Bei Bestellungen, die verschiedene Waren umfassen, müssten somit auch Produkte widerrufen werden, die der Kunde gerne behalten würde. Diese Regelung wird insbesondere dem Modehandel zum Verhängnis, da Kleidungsstücke oft gesammelt bestellt und zu Hause anprobiert werden.

Industrie 4.0 wird ausgebremst

Besonders problematisch ist die neue Regelung für Unternehmen, die mit digitalen Handels- und Produktionsprozessen die Industrialisierung 4.0 vorantreiben. Die Initiative Online Print (IOP) weist darauf hin, dass individualisierte Bestellungen, die unter geltendem Recht kein Widerrufsrecht haben, in Kombination mit standardisierten Produkten künftig mit einem Widerrufsbutton angeboten werden müssten. Dies vermittelt Kunden den Eindruck, dass auch individualisierte Aufträge jederzeit rückgängig gemacht werden könnten, was irreführend ist und den Unternehmen erheblichen Schaden zufügen könnte.

Lesen Sie auch:  Israel-Solidaritätsforum: Stärkung der israelisch-deutschen Zusammenarbeit zur Förderung erneuerbarer Energien

Fehlender Mehrwert und bürokratischer Mehraufwand

Alien Mulyk, Leiterin Public Affairs Europa und International bei bevh, kritisiert die Regelung als unausgegoren und ohne Mehrwert. Die Einführung des Widerrufsbuttons schaffe einen erheblichen technischen Mehraufwand für Unternehmen, verwirre Verbraucher und biete ihnen letztendlich keinen Mehrwert. Bernd Zipper, Vorstandsvorsitzender der IOP, betont die Bedeutung von Prozessoptimierung und Automatisierung für Onlinedruckereien und kritisiert, dass die Neuregelung statt einer Vereinfachung nur Verwirrung stifte und den Unternehmen schade.

Über die Initiative Online Print

Die Initiative Online Print (IOP) ist ein Zusammenschluss der führenden Onlineprinter in Europa und setzt sich für den fairen Wettbewerb im Bereich der Onlinedruck-Dienstleistungen ein. Die Mitgliedsunternehmen repräsentieren einen online-print getriebenen Marktumsatz von über 12 Mrd. Euro.

Pressekontakt:

Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh)
Frank Düssler
Friedrichstraße 60 (Atrium)
10117 Berlin
Mobil: 0162 2525268
frank.duessler@bevh.org

Original-Content von: Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), übermittelt durch news aktuell

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Widerrufsbutton im Onlinehandel schafft nur Verlierer
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Lesen Sie auch:  Neues Alzheimer-Medikament Leqembi: Wichtige Fragen und Antworten

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Frequently Asked Questions (FAQ):

1. Was wurde im Europäischen Parlament verabschiedet?
Im Europäischen Parlament wurde die Richtlinie über im Fernabsatz geschlossene Finanzdienstleistungsverträge verabschiedet.

2. Was regelt diese Richtlinie?
Die Richtlinie regelt Vorgaben über Kredite und sonstige Finanzdienstleistungen sowie das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen.

3. Warum kritisieren der bevh und die Initiative Online Print (IOP) diese Richtlinie?
Der bevh und die IOP kritisieren die Richtlinie, da sie eine überflüssige Doppelstruktur im Onlinehandel einführt. Dies führt zu einer zusätzlichen Belastung für Verbraucher, Händler und Zukunftstechnologien.

4. Was ist das Problem mit dem neuen Widerrufsbutton?
Das Problem mit dem neuen Widerrufsbutton besteht darin, dass gemäß der Richtlinie nur der gesamte Kaufvertrag mit dem Button widerrufbar ist. Wenn ein Kaufvertrag über mehrere Produkte abgeschlossen wird, müssten alle Produkte über diese Funktion widerrufen werden, auch die, die der Kunde behalten möchte.

5. Was bedeutet das für Unternehmen, die personalisierte Produkte herstellen?
Für Unternehmen, die personalisierte Produkte herstellen, bedeutet die Richtlinie eine besondere Belastung. Wenn individualisierte Aufträge zusammen mit standardisierten Produkten bestellt werden, müsste ein Widerrufsbutton angeboten werden, was jedoch irreführend und falsch ist. Dies kann zu Schäden und Unmut auf Kundenseite führen.

Lesen Sie auch:  Wohnungsbau: Preisanstieg durch staatliche Maßnahmen endlich gestoppt!

6. Warum ist dies besonders problematisch für Unternehmen, die die Industrialisierung 4.0 vorantreiben?
Für Unternehmen, die die Industrialisierung 4.0 vorantreiben, wie die Initiative Online Print, ist der Widerrufsbutton geschäftsschädigend. Produkte, die “just in time” produziert werden und komplett individuell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind, sind mit dem neuen Widerrufsbutton unvereinbar.

7. Wer ist die Initiative Online Print (IOP)?
Die Initiative Online Print (IOP) ist ein Zusammenschluss der führenden Onlineprinter in Europa. Sie setzt sich für den fairen Wettbewerb im Bereich der Onlinedruck-Dienstleistungen ein und tritt für die Zukunftsfähigkeit der gesamten Print-Industrie ein.

8. Wie kann man Kontakt zur Initiative Online Print aufnehmen?
Kontakt zur Initiative Online Print kann über die zipcon consulting GmbH oder die angegebene Telefonnummer und E-Mail-Adresse hergestellt werden.

9. Wer ist der Pressesprecher des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh)?
Der Pressesprecher des bevh ist Frank Düssler. Er ist unter der angegebenen Mobilnummer und E-Mail-Adresse erreichbar.

23 Antworten

  1. Ich finde den Widerrufsbutton im Onlinehandel super! Endlich eine einfache Möglichkeit, meine Bestellungen rückgängig zu machen.

  2. Ich finde den Widerrufsbutton super! Endlich können wir alle mal so richtig shoppen gehen, ohne Konsequenzen!

  3. Ich finde, der Widerrufsbutton im Onlinehandel ist super! Endlich haben auch die Verlierer eine Chance.

    1. Ich finde es traurig, dass du diejenigen, die von einem Widerrufsrecht profitieren, als Verlierer bezeichnest. Dieses Recht schützt die Konsumenten und ermöglicht fairen Handel. Vielleicht solltest du deine Einstellung überdenken.

  4. Ich finde, der Widerrufsbutton im Onlinehandel ist super! Endlich haben Verbraucher mehr Rechte!

    1. Ich sehe das anders. Der Widerrufsbutton verführt zu impulsiven Käufen und mindert die Verantwortung der Verbraucher. Es ist wichtig, bewusst einzukaufen und die Konsequenzen zu bedenken.

  5. Ich finde den Widerrufsbutton im Onlinehandel super! Er schützt die Verbraucher und verhindert Impulskäufe.

    1. Das ist doch Quatsch! Der Widerrufsbutton im Onlinehandel ist nur ein weiterer Grund für übertriebene Rücksendungen und Missbrauch. Verbraucher sollten Verantwortung übernehmen und nicht blind auf ihr Recht pochen.

  6. Die Verbraucherzentrale hat vielleicht Bedenken wegen möglicher Missbrauchsfälle, aber ich finde den Widerrufsbutton auch super! Endlich haben Verbraucher mehr Kontrolle über ihre Entscheidungen. Kritik sollte nicht immer gleich abgeschmettert werden.

  7. Ich finde den Widerrufsbutton im Onlinehandel super! Kauft einfach und dann überlegt euch später, ob ihr es wirklich wollt.

    1. Ich weiß nicht, was du meinst. Der Widerrufsbutton ist nur eine Ausrede für faule Menschen, die ihre Kaufentscheidungen nicht überdenken können. Jeder sollte die Verantwortung für seine Entscheidungen übernehmen und nicht auf einen Button vertrauen.

  8. Also ich finde den Widerrufsbutton im Onlinehandel super! Endlich können wir Verbraucher uns gegen die Abzocke wehren!

  9. Sorry, aber meiner Meinung nach ist das ziemlich egoistisch und unfair. Händler haben es schon schwer genug. Es ist nicht richtig, Schadenfreude über ihre Verluste zu empfinden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:Widerrufsbutton im Onlinehandel schafft nur Verlierer

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Pillen-statt-Prävention-Gesetz gefährdet Kinder

AOK-Bundesverband kritisiert Herz-Gesetz: „Pillen statt Prävention“

Berlin (ots) – Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, äußerte scharfe Kritik am jüngst bekannt gewordenen Referentenentwurf zum "Gesundes-Herz-Gesetz" (GHG). In ihrer Stellungnahme verurteilt sie den Fokus auf Medikamente wie Statine bereits bei Kindern und Jugendlichen und warnt vor einer problematischen Verlagerung gesundheitsfördernder Verantwortung von Familie und Gesellschaft hin zur Medizin. Reimann fordert stattdessen umfassende präventive Maßnahmen im Bereich Ernährung und Bewegung sowie Einschränkungen der Werbung für ungesunde Lebensmittel.

Jetzt lesen »

Sommerpause für moderne Schultoiletten nutzen

Berlin, 18. Juni 2024 – Ein historischer Tag für Bildungseinrichtungen in Deutschland: Der 1. Deutsche Schultoilettengipfel der German Toilet Organization findet heute in Berlin statt. »Ein guter Zeitpunkt«, kommentiert Thomas Wollstein vom VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V., da die Sommerpause optimal zur Modernisierung von Schultoiletten genutzt werden kann. Mit der Neuausgabe der VDI 6000 Richtlinienreihe zum 1. Juli 2024 wird zudem erstmals ein umfassendes Regelwerk vorgelegt, das auch geschlechterunabhängige Sanitärräume berücksichtigt – ein Meilenstein für moderne und inklusive Bauplanung.

Jetzt lesen »

Baukosten und Zinsen belasten norddeutsche Wohnwirtschaft

Uneinheitliche Umsatzentwicklung in der norddeutschen Baubranche

Die Bauwirtschaft in Hamburg und Schleswig-Holstein zeigt im ersten Quartal 2024 ein gemischtes Bild: Während der Wohnungsbau in der Hansestadt um 5,3 Prozent zulegte, verzeichnete Schleswig-Holstein einen drastischen Rückgang von 26 Prozent. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), spricht angesichts hoher Kosten und unklarer Konjunkturaussichten von einer herausfordernden Lage. Der Verband fordert mehr Pragmatismus beim Klimaschutz, um bezahlbare Mieten langfristig gewährleisten zu können.

Jetzt lesen »

Optimiertes Lebensmittelwarnungsportal stärkt Rückrufe

Berlin, 18. Juni 2024 – 13:30 Uhr

In einer bedeutenden Weiterentwicklung hat der Lebensmittelverband Deutschland die optimierte Version des Portals www.lebensmittelwarnung.de vorgestellt. Diese Plattform, unterstützt von den Bundesländern und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), wurde mit neuen Funktionen und einer begleitenden App ausgestattet. Ziel ist es, die Geschwindigkeit und Reichweite von öffentlichen Rückrufen potenziell gesundheitsschädlicher Lebensmittel zu erhöhen. Dr. Marcus Girnau, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbandes, betont die Wichtigkeit dieses einheitlichen Kommunikationsinstruments, das durch verbesserte Technologien eine präzisere Erkennung von Verunreinigungen ermöglicht und somit zur Sicherheit der Verbraucher beiträgt.

Jetzt lesen »

Bessere Tarife gefordert: ver.di Protest vor ARD-Treffen

Saarbrücken, 18. Juni 2024 –

Beim heutigen Treffen der ARD-Intendantinnen in Saarbrücken kam es zu einer kraftvollen Protestaktion: Beschäftigte und Streikende, aufgerufen von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), dem DJV und unisono, fordern bessere Tarifangebote. Die Demonstrierenden, die Vertreterinnen diverser ARD-Sender sowie des ZDF, stoppten die Intendant*innen auf ihrem Weg zum Saarländischen Rundfunk und forderten dringlich Tariferhöhungen angesichts steigender Lebenshaltungskosten. Kritisiert wurde insbesondere die bisherige Verzögerungstaktik und die unzureichenden Angebote der Arbeitgeberseite, die den Arbeitskampf weiter anheizen. Christoph-Schmitz-Dethlefsen von ver.di betonte den sofortigen Handlungsbedarf und rief zu fairen, auskömmlichen Lohnerhöhungen auf.

Jetzt lesen »

Feigenbaum pflanzen: Tipps für mediterranen Gartenlook

Feigenbäume im Trend: So gedeihen die mediterranen Klassiker auch bei uns

Frankfurt/Main (ots) – Die sommerlichen Temperaturen rücken näher und mit ihnen wächst das Interesse der Gartenliebhaber an Pflanzen, die nicht nur ästhetisch ansprechend sind, sondern auch der Hitze trotzen. Besonders gefragt sind derzeit Feigenbäume, die mit den richtigen Standortbedingungen und Pflegemaßnahmen eine mediterrane Atmosphäre in jeden Garten, auf jede Terrasse oder jeden Balkon zaubern können. Doch Vorsicht ist geboten: Bei Auswahl und Pflege gibt es einige wichtige Kriterien zu beachten, um spätere Enttäuschungen zu vermeiden. In unserem Artikel erfahren Sie alles Wichtige rund um die Sortenwahl, Bodenqualität und optimale Pflege der beliebten Gewächse.

Jetzt lesen »

Trends im Geschäftsreisemarkt 2024: VDR-Webcast am 8. Juli

Am 25. Juni veröffentlicht der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) die Ergebnisse der 22. VDR-Geschäftsreiseanalyse, die Entwicklungen und Trends im deutschen Geschäftsreisemarkt 2024 beleuchtet. Einen tiefen Einblick in diese Ergebnisse bietet ein kostenloser Live-Webcast am 8. Juli. Branchenexperten, darunter Inge Pirner und Olaf Lehmann, präsentieren nicht nur Daten zu Anzahl, Dauer und Kosten von Geschäftsreisen, sondern auch Themen wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie moderne Arbeitsmodelle. Der Webcast findet von 10:30 bis 11:30 Uhr statt und umfasst eine anschließende Fragerunde. Die Teilnahme ist über eine Zoom-Registrierung möglich. Weitere Informationen sind auf der VDR-Website verfügbar.

Jetzt lesen »

Markus Langer erhält internationale Spitzenauszeichnung

Am 18. Juni 2024 um 10:05 Uhr hat der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) eine bemerkenswerte Nachricht verkündet: Prof. Dr. Markus Langer, renommierter Arbeits- und Organisationspsychologe von der Universität Freiburg, wurde mit der IUPsyS-Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler*innen geehrt. Diese alle vier Jahre verliehene internationale Ehrung würdigt Langers herausragende Forschungsarbeit im Bereich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Die Verleihung des Preises wird auf dem 33. Internationalen Kongress für Psychologie in Prag stattfinden und unterstreicht Langers bedeutenden Beitrag zur interdisziplinären und internationalen psychologischen Forschung.

Jetzt lesen »

Bürger entscheiden für integrativen Natur- und Klimaschutz

Berlin, 18.06.2024 – Ein klares Votum der Bürger in den Kreisen Höxter und Paderborn: Die Egge wird nicht zum Nationalpark. Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) sieht darin eine Bestätigung für einen integrativen Ansatz in Klima- und Artenschutz, bei dem aktive Waldbewirtschaftung im Vordergrund steht. Diese Entscheidung stärkt nicht nur die Natur- und Kulturlandschaft, sondern auch die nachhaltigen Wertschöpfungspotenziale der Region. Julia Möbus, DeSH-Geschäftsführerin, betont die Wichtigkeit aktiver Lösungen zur Bewältigung der Klima- und Biodiversitätskrise.

Jetzt lesen »

Dienstrad fahren und Steuern sparen: So geht’s!

Steuerregeln für Dienstfahrräder: VLH klärt auf

Neustadt a. d. W. (ots) – Firmenwagen müssen als geldwerter Vorteil versteuert werden – bei Firmenfahrrädern hingegen ist das nicht immer der Fall. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) erläutert die aktuellen steuerlichen Regelungen für Diensträder, ob klassischer Drahtesel oder modernes E-Bike. Die Nutzung eines Dienstrads kann unter bestimmten Bedingungen völlig steuerfrei sein, was diese Möglichkeit für viele Arbeitnehmer und Unternehmen äußerst attraktiv macht. Zudem zeigt eine aktuelle Umfrage, dass bereits 37 Prozent der Unternehmen in Deutschland ihren Mitarbeitenden Dienstradleasing anbieten, Tendenz steigend.

In diesem Artikel erfahren Sie, wann und unter welchen Umständen Steuern fällig werden und welche Vorteile ein Dienstrad bietet.

Jetzt lesen »

Wohnungsbaukrise eskaliert: Genehmigungen auf Rekordtief

Am 18. Juni 2024 veröffentlichte das Statistische Bundesamt alarmierende Zahlen zu den Baugenehmigungen für Wohnungen im April, die Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, als dramatisch rückläufig kommentierte. Trotz der ohnehin schlechten Vorjahreszahlen verzeichnete der Wohnungsbau einen weiteren Rückgang von 17 Prozent. Seit Jahresbeginn wurden nur 17.600 Wohnungen genehmigt, im Vergleich zu 31.150 vor zwei Jahren – ein deutlicher Absturz ohne absehbares Ende. Pakleppa warnt vor einer Verschärfung der Wohnungsnot und fordert politische Maßnahmen zur Vereinfachung und Förderung des Wohnungsbaus.

Jetzt lesen »

Wohnungsnot spitzt sich zu: Baugenehmigungen im Rekordtief

Berlin, 18. Juni 2024 – 09:32 Uhr – Die Wohnungsbaukrise in Deutschland spitzt sich weiter zu: Seit Mai 2022 zeigt die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen einen anhaltenden Abwärtstrend, der im April eine neue Tiefmarke erreichte. Laut Tim Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, hat der kontinuierliche Rückgang – nunmehr über 24 Monate – das Genehmigungsniveau aus dem Jahr 2013 wieder erreicht. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung Deutschlands kontinuierlich, was die Schaffung von Wohnraum dringend erforderlich macht. Doch überbordende staatliche Vorschriften und langwierige Genehmigungsprozesse belasten die Bauwirtschaft zusätzlich. Ein Umsteuern ist dringend erforderlich, um einer drohenden Wohnungsnot entgegenzuwirken.

Jetzt lesen »

Solarmarkt wächst zweistellig: Firmen setzen auf Sonnenstrom

Am 18. Juni 2024 gab der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) eine wegweisende Pressemitteilung heraus: Die Solarbranche rechnet in diesem Jahr mit einem zweistelligen prozentualen Wachstum sowohl bei neu installierten Solarstromanlagen als auch bei Solarstromspeichern. Insbesondere Firmen- und Wohngebäude stehen im Fokus des Interesses, da über die Hälfte der Unternehmen und mehr als 60 Prozent der Immobilieneigentümer:innen in Deutschland eine Investition in Solarenergie erwägen. Parallel dazu wird auf der Fachmesse “The smarter E Europe” in München vom 19. bis 21. Juni ein weiterer Anstieg der Marktaktivitäten erwartet, während die Bundesnetzagentur bereits einen Zuwachs von 35 Prozent in den ersten vier Monaten des Jahres registriert hat.

Jetzt lesen »

#ByeByeElon: 45 Organisationen verlassen X gegen Hate Speech

Am Internationalen Tag gegen Hate Speech, verkündeten 45 Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Soziales ihren kollektiven Abschied von der Social-Media-Plattform X. Unter dem Hashtag #ByeByeElon und im Rahmen einer "eXit-Woche" setzen sie ein starkes Zeichen gegen die zunehmende Verrohung der Debattenkultur auf X seit der Übernahme durch Elon Musk. Mit gebündelten Informationen auf www.byebyeelon.de und Aktionen auf anderen Plattformen, rufen sie zu einem respektvollen, demokratischen Austausch auf.

Jetzt lesen »

Warnstreiks bei privaten Banken – ver.di fordert 12,5% mehr Gehalt

Am Montagabend in Berlin standen erneut die Zeichen auf Streik: Die Tarifverhandlungen für über 140.000 Beschäftigte der privaten Bankenbranche blieben ohne Ergebnis. Der Arbeitgeberverband legte ein Angebot von insgesamt 8,5 Prozent Gehaltserhöhung über drei Jahre vor, was von der Gewerkschaft ver.di als unzureichend abgelehnt wurde. „Das Angebot ist zu niedrig und die Laufzeit von 36 Monaten inakzeptabel“, kritisierte Jan Duscheck von ver.di. Als Reaktion ruft die Gewerkschaft nun zu weiteren Warnstreiks auf. Voller Spannung richten sich die Blicke auf die nächste Verhandlungsrunde am 3. Juli 2024 in Frankfurt/Main.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING