Warnstreiks bei Telekom ausgeweitet – Tarifgespräche gescheitert

In einer hitzigen Tarifauseinandersetzung verschärft sich der Konflikt zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutschen Telekom. Nachdem die zweite Verhandlungsrunde am 15. und 16. April 2024 in Siegburg ohne greifbares Ergebnis blieb, kündigt ver.di entschlossen die Ausweitung von Warnstreiks an. Die Gewerkschaft, die eine deutliche Entgelterhöhung für rund 70.000 Tarifangestellte fordert, zeigt sich unzufrieden mit dem Angebot der Arbeitgeberseite und setzt ein starkes Zeichen im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen. Mit landesweiten Streikaktionen in dieser Woche machen die Beschäftigten klar: Jetzt ist die Zeit, zu handeln.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). In den malerischen Städten Nordrhein-Westfalens, genauer in Siegburg, treffen sich regelmäßig Vertreter der Arbeitswelt zu Verhandlungen, die weitreichende Auswirkungen auf Tausende, wenn nicht gar Millionen, von Menschen haben können. So auch Mitte April 2024, wo die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und Vertreter der Deutschen Telekom zur zweiten Runde der Tarifverhandlungen zusammenkamen. Doch trotz der Hoffnungen und des Engagements vieler, endete auch diese Runde ohne ein greifbares Ergebnis.

Im Herzen dieser Verhandlungen steht die Forderung von ver.di nach einer fairen Anpassung der Löhne und Gehälter der bei der Deutschen Telekom Beschäftigten. Die Gewerkschaft verlangt eine Entgeltsteigerung von 12 Prozent, doch mindestens eine Erhöhung um 400 Euro für jeden der rund 70.000 Tarifangestellten, und das bei einer vereinbarten Laufzeit von lediglich zwölf Monaten. Auch die Auszubildenden und dual Studierenden sollen nicht leer ausgehen, für sie fordert ver.di eine Erhöhung ihrer Vergütung um monatlich 185 Euro.

Die Reaktion der Arbeitgeberseite auf diese Forderungen scheint jedoch weit entfernt von den Erwartungen der Gewerkschaft. „Die Arbeitgeberseite zeigte sich beeindruckt von der lautstarken Kundgebung am Rande der zweiten Verhandlungsrunde, und sie hat am zweiten Tag der Verhandlungsrunde zumindest den Weg in die inhaltliche Diskussion gefunden. Das begrüßen wir. Die eingebrachte Angebotsstruktur fällt jedoch weit hinter unsere Erwartungen zurück“, erläutert Frank Sauerland, der Verhandlungsführer von ver.di. Dies verdeutlicht die noch immer großen Differenzen zwischen den Vorstellungen beider Parteien.

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Im Bemühen, ihren Forderungen mehr Gewicht zu verleihen, hat ver.di für den 17. und 18. April zu weiteren Warnstreiks aufgerufen. Von Berlin bis Baden-Württemberg, von Hamburg bis Bayern werden Beschäftigte ihre Arbeit niederlegen, um der Forderung nach einem fairen Lohnentgelt Nachdruck zu verleihen. Dies ist ein deutliches Zeichen der Entschlossenheit nicht nur gegenüber dem Arbeitgeber, sondern auch ein Signal an die Gesellschaft, dass die Wertschätzung von Arbeit angemessen vergütet werden muss.

Die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der Deutschen Telekom sind mehr als nur ein Kampf um Prozentpunkte und Eurobeträge. Sie sind Ausdruck eines größeren sozialen Dialogs über die Wertschätzung von Arbeit, über gerechte Löhne und darüber, wie wir als Gesellschaft die Balance zwischen Wirtschaftskraft und sozialer Verantwortung definieren wollen. Diese Verhandlungen werden am 29. und 30. April fortgesetzt, in der Hoffnung, dass ein Kompromiss gefunden werden kann, der beiden Seiten gerecht wird.

Die Ereignisse um die Tarifverhandlungen bei der Deutschen Telekom und die damit verbundenen Warnstreiks sind ein wichtiges Kapitel in der fortlaufenden Geschichte der Arbeitsbeziehungen in Deutschland. Es steht repräsentativ für den Wandel und die Herausforderungen unserer Zeit, in der die Stimme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stärker denn je zuvor Gehör findet.

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ver.di-Medien-Info: Tarifrunde Deutsche Telekom: Zweite Verhandlungsrunde ohne …

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Am 23. Mai 2024 haben die Caritas Georgien und Caritas international scharfe Kritik am neuen “Transparenz-Gesetz” der georgischen Regierung geäußert. Dieses Gesetz, das Organisationen mit über 20 Prozent ausländischer Finanzierungen strengere Kontrollen auferlegt, wird von den Hilfswerken als “unnötig, unlogisch und diskreditierend” betrachtet. Die Direktorin der Caritas Georgien, Anahit Mkhoyan, empfindet den Beschluss als Beleidigung, während Svenja Bonadio von Caritas international vor zusätzlichen bürokratischen Hürden warnt. Trotz dieser Herausforderungen betonen beide Organisationen ihre Entschlossenheit, die humanitäre Hilfe in Georgien fortzusetzen.

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