ver.di stellt sich gegen Ausverkauf der deutschen Seehäfen und fordert Maßnahmen

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Hamburg sagt “Nein” zum Ausverkauf der deutschen Seehäfen – ver.di fordert Unterstützung für Tariftreue und Zukunftssicherung der Branche

Hamburg, 13. September 2023 – 14:33

Der Erste Bürgermeister von Hamburg sowie die Hamburger Wirtschafts- und Finanzsenatorin haben heute Morgen in einer überraschenden Ankündigung verkündet, dass die Stadt Hamburg ihre Anteile an der Hafen und Logistik Aktiengesellschaft (HHLA AG) an die Mediterranean Shipping Company (MSC) veräußern wird. Laut Vorvertrag soll die HHLA zukünftig als Joint Venture geführt werden, wobei die Stadt Hamburg 50,1 Prozent und MSC bis zu 49,9 Prozent der Anteile besitzen wird.

Der Verkauf der Anteile wurde mit einer langfristigen strategischen Partnerschaft und der Zusage der MSC begründet, ab 2025 eine erhöhte Umschlagsmenge zu garantieren. Doch André Kretschmar, Landesfachbereichsleiter bei der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), warnt vor den Folgen für die Beschäftigten: “Der Hamburger Hafen ist derzeit von sinkenden Umsatzzahlen geprägt. Die fortschreitende Automatisierung führt zu grundlegenden Veränderungen und Auswirkungen auf die Arbeitsplätze der Beschäftigten. Gerade die HHLA nimmt hier eine Vorreiterrolle ein und strukturiert das Unternehmen entsprechend um. In dieser Situation ist die Hansestadt gefragt. Sie sollte sich klar zum Hamburger Hafen in öffentlicher Hand und somit zu ihren Beschäftigten und Bürgern bekennen.” Statt dessen veräußere die Stadt Hamburg ihre Schätze. Es fehle bisher an klaren Aussagen seitens der Politik über die Zukunft der Beschäftigten bei der HHLA. “Als verantwortliche Gewerkschaft fordern wir die Hansestadt auf, transparent darzustellen, wohin die Reise gehen soll. Wir fordern eine klare Zusage zur Tariftreue, zum Erhalt der Arbeitsplätze und zur betrieblichen Mitbestimmung. Es geht nun darum, den Beschäftigten Sicherheit zu geben und sich eindeutig für sie zu positionieren. Das erwarten wir von der Politik bei einem der wichtigsten städtischen Unternehmen”, betont Kretschmar.

Lesen Sie auch:  DLRG Familienfest: 110 Jahre Rettungsarbeit im Bundeszentrum Bad Nenndorf

Maya Schwiegershausen-Güth, Bundesfachgruppenleiterin für die Maritime Wirtschaft bei ver.di, sieht durch den Verkauf der Anteile auch die nationale maritime Strategie gefährdet. “Spätestens seit der Corona-Pandemie sollte jedem klar sein, dass die deutschen Seehäfen zur kritischen Infrastruktur gehören. Sie gehören daher in öffentliche Hand. Ein Ausverkauf der Seehäfen und ihrer Beschäftigten muss verhindert werden.” Stattdessen bedürfe es einer gemeinsamen, koordinierten Strategie, um die Zukunft der deutschen Bucht zu gewährleisten. Die Teilprivatisierung der HHLA hätte auch weitreichende Auswirkungen auf die anderen deutschen Seehäfen und ihre Beschäftigten. “Anstatt ihre Eigenständigkeit zu bewahren, begibt sich die Stadt Hamburg weiter in Reederhand und schließt sich damit einer zukunftssicheren nationalen Hafenstrategie aus. Das wird zu Lasten der Beschäftigten gehen und muss kritisiert werden. Deshalb fordern wir die Hansestadt auf, ihre Entscheidung zu überdenken und zu einer gemeinsamen nationalen Hafenstrategie zurückzukehren”, erklärt Schwiegershausen-Güth. Nur so könnten langfristig gute, tarifliche Arbeitsbedingungen und die Zukunft der deutschen Seehäfen gesichert werden. “Die deutschen Seehäfen haben eine beschäftigungssichernde Wirkung für rund 5,6 Millionen Menschen in Deutschland. Das allein sollte Grund genug sein, sie in öffentlicher Hand zu halten”, betont die Gewerkschafterin.

Lesen Sie auch:  Mehrweg-Innovationspreis 2024 ruft zur Bewerbung auf

Um diese Themen zu diskutieren, lädt ver.di zu einer Pressekonferenz heute um 17:00 Uhr ins Gewerkschaftshaus Hamburg ein.

Verantwortlich für die Pressemitteilung:
Martina Sönnichsen
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Kontaktinformationen:
Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail: pressestelle@verdi.de
www.verdi.de/presse

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel ver.di-Medien-Info: Kein Ausverkauf der deutschen Seehäfen – ver.di fordert …
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

14 Antworten

  1. Ver.di sollte sich um wichtigere Dinge kümmern, anstatt gegen den Ausverkauf von Seehäfen zu protestieren.

    1. Ver.di hat das Recht, sich um verschiedene Angelegenheiten zu kümmern. Der Ausverkauf von Seehäfen kann weitreichende Auswirkungen auf die Wirtschaft und Arbeitsplätze haben. Es ist wichtig, dass Gewerkschaften ihre Stimme erheben und für die Interessen der Arbeitnehmer kämpfen.

  2. Ver.di sollte sich lieber um wichtige Dinge kümmern, als gegen den Ausverkauf der deutschen Seehäfen zu protestieren.

    1. Was ist wichtiger als unsere Seehäfen? Ver.di kämpft für den Schutz unserer nationalen Interessen und Arbeitsplätze. Vielleicht solltest du dich lieber um wichtige Dinge kümmern, statt unsere Wirtschaft zu schwächen.

    1. Die Gewerkschaft kämpft für gerechte Arbeitsbedingungen und faire Löhne. Der Markt allein entscheidet nicht immer zum Wohl der Arbeitnehmer. Solidarität und gemeinsamer Einsatz sind notwendig, um Ungerechtigkeiten auszugleichen.

  3. Ich finde es gut, dass ver.di sich gegen den Ausverkauf der deutschen Seehäfen stellt. Es braucht Maßnahmen, um unsere Infrastruktur zu schützen!

  4. Ver.di sollte sich lieber um die Arbeitsbedingungen der Hafenarbeiter kümmern anstatt gegen den Ausverkauf zu protestieren.

  5. Also ich finde es gut, dass ver.di sich gegen den Ausverkauf der deutschen Seehäfen stellt. Aber Maßnahmen? Was genau wollen die denn?

  6. Diese Gewerkschaften… immer am meckern! Lasst die Hafenbetriebe doch frei entscheiden, was sie tun wollen!

  7. Also ich finde es total übertrieben, dass ver.di sich gegen den Ausverkauf der deutschen Seehäfen stellt. Das ist doch nur Fortschritt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:ver.di stellt sich gegen Ausverkauf der deutschen Seehäfen und fordert Maßnahmen

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

BGH-Urteil bedroht Apotheken: Aufruf zur politischen Aktion

Berlin, 12. April 2024 – In einem bahnbrechenden Urteil hat der Bundesgerichtshof (BGH) klargestellt, dass Skonti und Rabatte, die die festgelegten Mindestpreise für Arzneimittel unterschreiten, grundsätzlich unzulässig sind. Dieses Urteil vom 8. Februar 2024 könnte weitreichende Konsequenzen für den pharmazeutischen Großhandel und Apotheken in Deutschland mit sich bringen. Dr. Hans-Peter Hubmann, der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), äußerte sich zu den Urteilsgründen und betonte die dringende Notwendigkeit politischer Maßnahmen, um eine akute wirtschaftliche Bedrohung für Apotheken abzuwenden und die medikamentöse Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Mit einem Appell an die Politik fordert Hubmann entschlossene Schritte, um die Finanzsituation der Apotheken zu stabilisieren und eine Krise im Gesundheitssystem zu verhindern.

Jetzt lesen »

Sicheres Planschen: TÜV-Tipps für kinderfreundliche Badezusätze

Berlin, 12. April 2024 – Der TÜV-Verband warnt Eltern vor den potenziellen Risiken von Badezusätzen für Kinder. Trotz des Versprechens eines unterhaltsamen Badespaßes durch farbenfrohe und duftende Badezusätze, bergen diese Produkte oft Gefahren für die empfindliche Haut der Kleinsten. Mit der Veröffentlichung von neuen Richtlinien und Tipps zielt der Verband darauf ab, Eltern über die richtige Auswahl und Anwendung von Kinderbadezusätzen aufzuklären, um Hautirritationen und allergische Reaktionen zu vermeiden. Die Empfehlungen umfassen unter anderem die Beachtung der Inhaltsstoffe und das Einhalten von Dosierungsangaben. Der TÜV-Verband hebt hervor, wie essenziell es ist, bei der Körperpflege und Reinigung von Kindern nur geprüfte und für ihre Haut geeignete Produkte zu verwenden.

Jetzt lesen »

Deutsche Telekom Streiks: ver.di plant Großkundgebung in Siegburg

Am Vorabend wichtiger Tarifverhandlungen mit der Deutschen Telekom setzt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ein kraftvolles Zeichen: Im nordrhein-westfälischen Siegburg versammeln sich am Montag, den 15. April 2024, rund 3.000 Beschäftigte zu Warnstreiks und einer eindrucksvollen Kundgebung. Unter dem Druck unerfüllter Bedingungen fordert ver.di für circa 70.000 Tarifbeschäftigte eine deutliche Entgeltsteigerung von 12 Prozent, mindestens aber 400 Euro pro Monat. Die Aktion in Siegburg steht emblematisch für die Entschlossenheit der Arbeitnehmer, ihre Forderungen im Rahmen der diesjährigen Tarifrunde durchzusetzen. Mit einer imposanten Präsenz und dem klaren Ruf nach angemessener Anerkennung ihrer Leistungen, stärken die Beschäftigten ihre Position für die bevorstehenden Auseinandersetzungen.

Jetzt lesen »

Evangelische Kliniken vital für Reform der Krankenhausfinanzierung

Berlin, 12. April 2024 – In einem beispiellosen Schritt hat Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach hochrangige Vertreter aus dem Krankenhauswesen zu einem intensiven Austausch ins Bundesministerium für Gesundheit eingeladen, um gemeinsam an der dringend benötigten Krankenhausreform zu arbeiten. Eine besondere Rolle in diesen Gesprächen spielen Jessica Llerandi Pulido und Olaf Walter, die als Geschäftsführer führender evangelischer Krankenhäuser, ihre wertvollen Praxisperspektiven einbringen. In einer Zeit, in der deutsche Krankenhäuser durch wirtschaftliche Schwierigkeiten und externe Krisen wie Kriege und Inflation stark unter Druck stehen, fordert der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV) in einer Stellungnahme umfassende Maßnahmen zur Sicherung einer bedarfsgerechten Versorgung und wirtschaftlichen Stabilität der stationären Einrichtungen.

Jetzt lesen »

10 Jahre Individualbeschwerde: Mehr Rechte für Kinder

Zehn Jahre nach dem Inkrafttreten des wegweisenden Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention steht Deutschland in der Kritik: Zahlreiche Kinder und Jugendliche stoßen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte im Justizsystem auf erhebliche Hürden. Anlässlich des Jahrestags mahnen das Deutsche Kinderhilfswerk und das Deutsche Institut für Menschenrechte eindringlich an, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um den Zugang zum Recht für junge Menschen in Deutschland zu verbessern. Sie fordern eine kindgerechte Ausgestaltung der innerstaatlichen Rechtswege, die den internationalen Vorgaben gerecht wird und Kindern sowie Jugendlichen eine Stimme verleiht.

Jetzt lesen »

Grün für Stadt und Land: Maßnahmen-Schub mit Lemke

Am gestrigen Tage fanden sich Spitzenvertreter der grünen Branche zum entscheidenden Dialog mit Bundesumweltministerin Steffi Lemke in Berlin zusammen, um die Weichen für ein nachhaltigeres Deutschland zu stellen. Die Initiative Grün für Stadt und Land, ein Zusammenschluss führender Verbände der Grünen Branche, darunter der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V., diskutierte wichtige Maßnahmen zur Stärkung der grünen Infrastruktur und zum Klimaschutz in urbanen Räumen. Ziel dieses essentiellen Treffens war es, gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten, um die von den Klimawandelfolgen betroffenen städtischen und ländlichen Gebiete resilienter zu machen und die Biodiversität zu fördern.

Jetzt lesen »

MIRO: Gesteinsbranche im Fokus der deutschen Energiewende

Inmitten der lebhaften Debatten zur Energiewende in Deutschland nimmt die Gesteinsbranche eine Schlüsselstellung ein, die weit über traditionelle Rollenverständnisse hinausgeht. Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. (MIRO) stellt nun klar heraus, wie entscheidend die Beiträge dieser Industrie für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende sind. Dabei betont MIRO insbesondere die doppelte Bedeutung, die der Gesteinsbranche in diesem Wandlungsprozess zukommt. Ein spannender Wendepunkt, der zeigt: Bei der Energiewende stehen nicht nur Windräder und Solarpaneele im Vordergrund, sondern auch die essenziellen Grundstoffe aus dem Herzen unserer Erde spielen eine unverzichtbare Rolle. Erfahren Sie mehr über die faszinierende Verbindung zwischen den mineralischen Rohstoffen und unserer gemeinsamen Zukunft in Richtung Nachhaltigkeit.

Jetzt lesen »

Forderung: Faire Milchpreise für Bauern sichern

In einer beispiellosen Allianz aus Umwelt- und Bauernverbänden, verstärkt durch die Initiative für Faire Preise (INIFAIR), fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) von Bundeskanzler Olaf Scholz entschlossenere Schritte zur Sicherstellung fairer Vertragsbedingungen in der Milchwirtschaft. Die Forderung kommt inmitten hitziger Debatten um eine neue Agrarorganisationen- und Lieferkettenverordnung, die von überraschender Seite – dem Deutschen Bauernverband – ausgebremst wird. In der Schusslinie: eine Milchindustrie, die Jahresergebnisse auf Kosten der bäuerlichen Existenz maximiert, und ein Verband, dem Verrat an seinen Mitgliedern vorgeworfen wird. Berlin, 12. April 2024 – Ein Schreiben an den Kanzler setzt die Hoffnung auf einen Wandel, der in anderen Ländern bereits Früchte trägt.

Jetzt lesen »

Soziale Vermieter fordern für Wohnbau mehr Freiheit

Inmitten steigender Mietpreise und einer anhaltenden Wohnraumkrise stellt sich der Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) gegen aktuelle politische Maßnahmen. Mit scharfer Kritik an der Verlängerung der Mietpreisbremse und der angestrebten Senkung der Kappungsgrenze fordert VNW-Direktor Andreas Breitner von der Politik eine radikale Kehrtwende. Anlässlich des Wohnungsgipfels in Berlin am 11. April 2024 appelliert er an die Verantwortlichen: Mehr Pragmatismus und weniger Bürokratie sind der Schlüssel zur Lösung der Wohnungsnot. Doch kann dieser Ruf inmitten politischer Festlegungen und steigender Baukosten Wirklichkeit werden? Die Norddeutschen sozialen Vermieter stehen jedenfalls bereit, mit kreativen und innovativen Lösungen zur Seite zu springen – vorausgesetzt, sie erhalten den nötigen Spielraum und die finanzielle Sicherheit, die es dafür braucht.

Jetzt lesen »

Sophie Loubets inspirierende Reise: Mit Prothese zum Sporterfolg

Dortmund, Leipzig, 11. April 2024 – Die inspirierende Geschichte von Sophie Loubet, einer französischen Para-Sportlerin, die nach einer Amputation infolge eines Osteosarkoms mithilfe modernster Prothesentechnologie phänomenale sportliche Leistungen erbringt, rückt die Bedeutung innovativer orthopädietechnischer Fortschritte in den Fokus. Mit einer hochmodernen SYNSYS-Prothese hat Loubet nicht nur die Welt des Para-Snowboardens und Wakeboardens erobert, sondern steht auch als mutiges Vorbild da, das die Grenzen des Möglichen verschiebt. Ihre Reise und die Zusammenarbeit mit ihrem Orthopädietechniker demonstrieren eindrucksvoll, wie maßgeschneiderte orthopädische Hilfsmittel die Lebensqualität verbessern und zu außergewöhnlichen sportlichen Erfolgen führen können. Ihre Botschaft und ihr Engagement, insbesondere im Hinblick auf die Paralympics 2024 in Paris, verleihen dem Behindertensport neue Sichtbarkeit und Hoffnung.

Jetzt lesen »

Vergesslichkeit abklären: Erste Schritte und Ärztekontakt

In einer Welt, in der das Altern unausweichlich ist, wächst bei vielen die Sorge um die eigene geistige Gesundheit, insbesondere bezüglich der Gedächtnisleistung. Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. aus Düsseldorf setzt am 11. April 2024 ein Zeichen der Aufklärung und Hoffnung, indem sie wertvolle Informationen und Orientierungshilfen für Menschen mit Gedächtnisproblemen bereitstellt. Nicht jedes Nachlassen der Gedächtnisleistung im Alter muss auf Alzheimer oder eine andere Form der Demenz hinweisen. Doch die Initiative betont die Bedeutung einer ärztlichen Abklärung und informiert über die ersten Schritte im Umgang mit Gedächtnisproblemen, angefangen bei der Kontaktaufnahme mit der Hausärztin oder dem Hausarzt bis hin zu spezialisierten Untersuchungen. Ein Aufruf, der nicht nur die Angst vor dem Unbekannten nimmt, sondern auch Wege aufzeigt, wie Betroffene und Angehörige mit der Situation umgehen können.

Jetzt lesen »

Gesetz für Geschlechtsselbstbestimmung gegen Diskriminierung

In einer historischen Abstimmung steht der Deutsche Bundestag kurz davor, über den zukunftsweisenden Entwurf des Selbstbestimmungsgesetzes zu entscheiden. Dieses Gesetz, das die Anerkennung der selbst bestimmten Geschlechtsidentität zum Ziel hat, markiert einen potenziellen Wendepunkt in der rechtlichen und gesellschaftlichen Anerkennung transgeschlechtlicher Menschen in Deutschland. Angesichts der dringenden Notwendigkeit, ein veraltetes und pathologisierendes Verständnis von Transgeschlechtlichkeit zu überwinden, und der Anforderung, Transfeindlichkeit sowie Diskriminierung entgegenzuwirken, könnte der 12. April 2024 in die Annalen der deutschen Menschenrechtsgeschichte eingehen. Mit dieser Reform strebt der Bundestag an, ein deutliches Zeichen für Gleichberechtigung und gegen Hass zu setzen, während kritische Stimmen auf verbliebene problematische Bestimmungen hinweisen. Ein Blick auf die anstehende Abstimmung und ihre Bedeutung für transgeschlechtliche Menschen und die Gesellschaft insgesamt.

Jetzt lesen »

Kritik an Gesundheitspolitik: Verbände fordern Entbürokratisierung

Am heutigen Donnerstag, den 11. April 2024, haben die Spitzenverbände der deutschen Gesundheitsversorgung in einer gemeinsamen Erklärung auf einer Bundespressekonferenz in Berlin ihre tiefe Besorgnis über die aktuelle Gesundheitspolitik von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zum Ausdruck gebracht. Zu den Kritikern gehören die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV), die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Im Mittelpunkt ihrer Kritik stehen die zunehmende Bürokratielast und die Angst vor schwindender wohnortnaher Versorgung, denen sie sich geschlossen entgegenstellen. Zugleich fordern sie dringende politische Reformen, um eine umfassende und zugängliche Patientenversorgung in Deutschland zu gewährleisten. Die deutlichen Worte der vier Gesundheitsorganisationen zeichnen ein Bild von Sorge und Handlungsbedarf in einem System, das an seine Grenzen stößt.

Jetzt lesen »

Sterne des Sports 2024: Vereine zur Teilnahme aufgerufen

Berlin, 11. April 2024 – Die bundesweite Jagd nach den “Sternen des Sports” 2024 befindet sich im Endspurt: Noch bis zum 30. Juni haben Deutschlands rund 86.000 Sportvereine die Chance, sich mit ihren innovativen und gesellschaftlich wertvollen Projekten zu bewerben. Der renommierte Wettbewerb, eine Initiative des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) und unterstützt durch die Volksbanken Raiffeisenbanken, hebt das außergewöhnliche Engagement der Sportvereine in Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Integration, Klimaschutz und vielem mehr hervor. Die siegreichen Vereine dürfen sich nicht nur über öffentliche Anerkennung, sondern auch über attraktive Preisgelder freuen. Der Countdown läuft – eine einzigartige Chance für Sportvereine, ihre gesellschaftlichen Beiträge weit über die Grenzen des Spielfelds hinaus strahlen zu lassen.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING