ver.di startet Tarifverhandlungen: Öffentlicher Dienst kämpft gegen Arbeitskräftemangel und fordert bessere Arbeitsbedingungen

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Ver.di fordert in ihrem Jahrespressegespräch im öffentlichen Dienst höhere Löhne, bessere Arbeitszeiten und deutlich mehr Personal und startet dafür bis Ende März 2024 eine groß angelegte Arbeitszeitbefragung. Angesichts von über 300.000 unbesetzten Stellen und steigendem Druck auf Beschäftigte will die Gewerkschaft in der kommenden Tarifrunde unter anderem eine Lohnerhöhung von 12,5 Prozent (mindestens 500 Euro) durchsetzen. Unter dem Motto „Gemeinsam für unsere öffentlichen Dienste. Zukunft schaffen!“ appelliert ver.di an Politik und Verwaltung, die Finanzierung zu sichern und mit klaren Maßnahmen die Qualität staatlicher Leistungen zu garantieren.

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Neue Impulse für den öffentlichen Dienst: Tarifkampf und Personalforderungen im Fokus

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di setzt in ihrem Jahrespressegespräch klare Akzente für den öffentlichen Dienst: Bessere Arbeitszeiten, verbesserte Arbeitsbedingungen, höhere Gehälter und mehr Personal stehen ganz oben auf der Agenda. Angesichts von über 300.000 unbesetzten Stellen im öffentlichen Dienst von Bund, Ländern und Kommunen und der Notwendigkeit, in den kommenden zehn Jahren rund 1,4 Millionen Stellen neu zu besetzen, betont ver.di die Dringlichkeit von Veränderungen.

Um die Situation der Beschäftigten besser zu verstehen und gezielter auf Probleme wie Arbeitsbelastung und Personalmangel eingehen zu können, startet ver.di eine Arbeitszeitbefragung unter den Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Diese wird bis Ende März 2024 durchgeführt. Die Erkenntnisse daraus sollen in gemeinsamen Auswertungen genutzt werden, um belastende Faktoren zu identifizieren und wirksame Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Im Juni 2024 ist die breite Diskussion der daraus abgeleiteten Forderungen für die nächste Tarifrunde geplant, die im Januar 2025 beginnt.

Christine Behle bringt die Lage auf den Punkt: „In vielen Branchen fehlt es an Personal und der Druck auf die Beschäftigten steigt kontinuierlich – egal ob im öffentlichen Dienst oder im Luftverkehr. Beschäftigte müssen immer mehr Aufgaben mit immer weniger Kolleginnen und Kollegen bewältigen. Das führt zunehmend zu krankheitsbedingten Ausfällen. Es muss dringend Abhilfe geschaffen werden.“ Ein anschauliches Beispiel ist Lufthansa, wo ver.di für die kommenden Verhandlungen eine Erhöhung der Gehälter um 12,5 Prozent, mindestens 500 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten fordert.

Der dramatische Mangel an Arbeitskräften betrifft zudem den kommunalen Nahverkehr stark, was zu täglichen Ausfällen beim Bus- und Bahnverkehr führt. ver.di unterstreicht, dass die dringend benötigte Verkehrswende nur mit einer echten Arbeitswende gelingen kann – diese soll mit der aktuellen Tarifrunde begonnen werden. Die Attraktivität des öffentlichen Dienstes müsse gesteigert werden, da Personalnot nicht nur die Qualität der öffentlichen Leistungen bedroht, sondern auch unmittelbar das Funktionieren von Staat und Gesellschaft. Fiskalpolitische Entscheidungen der Vergangenheit hätten zu der sinkenden Attraktivität beigetragen, weshalb ver.di klare politische Gegenmaßnahmen und eine ausreichende Finanzierung fordert.

Mit der Kampagne „Gemeinsam für unsere öffentlichen Dienste. Zukunft schaffen!“ richtet sich ver.di direkt an die politisch Verantwortlichen. Ziel ist es, den Sozial- und Rechtsstaat durch einen starken, gut ausgestatteten öffentlichen Dienst und qualifiziertes Personal zu schützen. Dazu gehört insbesondere, die Finanzierung als eine politische Aufgabe ernst zu nehmen.

Weitere Einzelheiten und den vollständigen Pressetext gibt es unter: https://www.presseportal.de/pm/32403/5689683 .


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Medien-Info: JAHRESPRESSEGESPRÄCH: ver.di fordert für Beschäftigte bessere …

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