ver.di begrüßt Einigung zur Kommunalabwasserrichtlinie – Menschenrecht auf Sanitärversorgung wird verwirklicht

Neue EU-Richtlinie ermöglicht besseren Schutz des Wassers und gewährleistet menschliches Recht auf Sanitärversorgung, verkündet ver.di. Die Kommunalabwasserrichtlinie wird nicht nur zu einer besseren Umwelt beitragen, sondern auch das Verursacherprinzip einführen und die Klimaziele unterstützen. Eine vollständige Erfüllung der Forderungen der europäischen Bürgerinitiative "Wasser ist Menschenrecht" von 2013. Lesen Sie mehr über diese bahnbrechende Einigung.

Bremen (VBR). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Einigung zwischen EU-Ministerrat, Europäischem Parlament und Europäischer Kommission zur neuen Kommunalabwasserrichtlinie. Diese Einigung wird voraussichtlich zu einem verbesserten Schutz der Ressource Wasser und des Menschenrechts auf Sanitärversorgung führen. Die neue Richtlinie stellt einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz dar und erfüllt die Forderungen der europäischen Bürgerinitiative “Wasser ist Menschenrecht/right2water” von 2013. Insbesondere wird der Zugang zu Sanitärversorgung für alle Menschen gewährleistet, was eine bedeutende Errungenschaft darstellt.

Christoph Schmitz, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, betont die Bedeutung der neuen Richtlinie: “Die neue Richtlinie sorgt für besseren Umweltschutz, was das Leben für alle besser macht. Und sie erfüllt eine Forderung unserer europäischen Bürgerinitiative ‘Wasser ist Menschenrecht’ von 2013, indem der Zugang zu Sanitärversorgung für alle Menschen gewährleistet wird. Damit ist ‘Wasser ist Menschenrecht/right2water’ die erste europäische Bürgerinitiative überhaupt, deren Forderungen vollständig erfüllt wurden.”

Ein weiterer wichtiger Aspekt der neuen Richtlinie ist die Einführung der erweiterten Herstellerverantwortung. Schmitz betont, dass zukünftig diejenigen, die schädliche Stoffe ins Abwasser einleiten, für deren Beseitigung bezahlen müssen. Dies ist vor allem für die Wasserwirtschaft von großer Bedeutung, da Investitionen und Fachkräftegewinnung erforderlich sind. Die Richtlinie trägt auch zur Erreichung der Energieneutralität und zur Minderung von Treibhausgasen in der Wasserwirtschaft bei und unterstützt somit die Klimaziele.

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Die neue Richtlinie hat weitreichende Auswirkungen auf die Wasserwirtschaft und das Menschenrecht auf Sanitärversorgung. Sie trägt zur Verbesserung des Umweltschutzes bei und gewährleistet den Zugang zu Sanitärversorgung für alle Menschen. Darüber hinaus wird dem Verursacherprinzip durch die Einführung der erweiterten Herstellerverantwortung Geltung verschafft. Die neue Richtlinie unterstützt auch die Energieneutralität und die Minderung von Treibhausgasen in der Wasserwirtschaft.

Für weitere Informationen steht Clivia Conrad, ver.di-Bundesfachgruppenleiterin Wasserwirtschaft, unter der Telefonnummer 0151/12673959 zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Jan Jurczyk
Ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Tel.: 030/6956-1011, -1012
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