VAUNET begrüßt Vorschläge des Zukunftsrates für klarere Abgrenzung im Mediensystem

Zukunftsrat legt wegweisenden Bericht zur Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor: VAUNET begrüßt breiten Blick auf Reformdebatte. Der Verband Privater Medien unterstützt die angestoßenen Veränderungen und betont die Auswirkungen auf die Branche. Mehr Vielfalt und klare Abgrenzung im dualen System stehen im Fokus. Besondere Beachtung gilt den offenen Fragen zur Werbung und kommerziellen Tätigkeiten. Der VAUNET bringt sich aktiv in den Umsetzungsprozess ein.

Bremen (VBR). Zukunftsrat für die Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks präsentiert Bericht

Der VAUNET – Verband Privater Medien hat den kürzlich veröffentlichten Bericht des Zukunftsrates für die Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks begrüßt. In dem Bericht wird ein breiter und grundlegender Blick auf die mittelfristige Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geworfen. Claus Grewenig, Vorstandsvorsitzender des VAUNET sowie Chief Corporate Affairs Officer von RTL Deutschland, betont die Relevanz der Perspektive des Zukunftsrates für die laufende Reformdebatte. Das Jahr 2024 wird Grewenig zufolge ein Jahr der grundlegenden Weichenstellungen sein, und eine Weiterentwicklung des beitragsfinanzierten Rundfunksystems hat direkte Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Medienbranche. Aus diesem Grund sei ein Umbau des Systems statt einer Fortsetzung wie bisher der richtige Ansatz.

Der VAUNET begrüßt, dass der Zukunftsrat in seinem Bericht viele relevante Themen hervorgehoben hat, die die Möglichkeit einer klaren Abgrenzung im dualen System bieten. Dazu gehören eine stärkere Überwachung der Auftragserfüllung, eine nicht ausschließliche Fokussierung auf die quantitative Nutzung, eine deutliche Unterscheidbarkeit von privatwirtschaftlichen Medien, die Überprüfung der Investitionen in Sportrechte auch außerhalb des Bereichs von reichweitenstarken Sportarten sowie die Neuordnung der Unübersichtlichkeit der ARD-Hörfunksender.

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Grewenig betont die Bedeutung von mehr Vielfalt im gesamten öffentlich-rechtlichen Auftrag und einer stärkeren Profilierung jenseits von rein marktorientierten Gesichtspunkten. Er zeigt sich zudem interessiert am Ansatz des Zukunftsrates, die Auftragserfüllung besser nachzuverfolgen und unabhängig zu evaluieren. Im Falle der Nichterfüllung sollten Konsequenzen gezogen werden. Allerdings müsse eine Indexierung zur Umsetzung dieses Ansatzes sorgfältig auf mögliche Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten privater Medien geprüft werden. Besonderes Augenmerk müsse nun auf die offenen Fragen im Bereich Werbung und kommerzielle Tätigkeiten (Beteiligungen) gelegt werden, wie sie vom Zukunftsrat formuliert wurden.

Der VAUNET ist bereit, sich aktiv am weiteren Bewertungs- und Umsetzungsprozess der Vorschläge des Zukunftsrates zu beteiligen. Der Spitzenverband der privaten audiovisuellen Medien in Deutschland sieht seine Verbandsarbeit darin, die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Branche zu vertreten und die gesellschaftliche Bedeutung der Medien im digitalen Zeitalter hervorzuheben.

Pressekontakt:
Pressesprecher Hartmut Schultz
Hartmut Schultz Kommunikation GmbH
T | +49 30 3 98 80-101
E | hs@schultz-kommunikation.com
VAUNET – Verband Privater Medien e.V.
Stromstraße 1, 10555 Berlin
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