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Weltkulturerbe Kriegsgräberstätte: Volksbund begrüßt UNESCO-Entscheidung

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Niestetal, 20.09.2023 – 19:51

UNESCO erkennt deutsche Kriegsgräberstätten des Ersten Weltkriegs als Weltkulturerbe an

Riad / Niestetal (ots) – Die Entscheidung der UNESCO, 139 Kriegsgräberstätten und Erinnerungsorte des Ersten Weltkrieges auf die Liste des Weltkulturerbes zu setzen, hat in Deutschland für Begeisterung gesorgt. Zu den Anlagen gehören auch Soldatenfriedhöfe, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. pflegt. Viele andere sind in Obhut seiner Partner aus dem Commonwealth, aus Frankreich und Belgien. Das erklärte ein Vertreter der UNESCO in Riad (Saudi-Arabien).

Ein bedeutender Schritt für die Erinnerungskultur

Volksbund-Präsident Wolfgang Schneiderhan äußerte sich erfreut über die Entscheidung der UNESCO: “Wir freuen uns sehr, dass auf der Liste der schützenswerten Anlagen auch Friedhöfe stehen, die in unserer Pflege sind.” Die UNESCO hatte Friedhöfe in Belgien und Frankreich an der ehemaligen Westfront ausgewählt und damit ihren außergewöhnlichen, universellen Wert für die Menschheit erklärt.

“Wir begrüßen, dass die UNESCO die außergewöhnliche Bedeutung dieser Anlagen als Orte der Erinnerung und Versöhnung anerkannt hat. Wir danken insbesondere den Delegationen Frankreichs und Belgiens für ihr Engagement in den vergangenen Monaten und Jahren, mit dem sie diese positive Entscheidung beeinflusst haben,” sagte Volksbund-Generalsekretär Dirk Backen. Diese “stillen Zeugen der Geschichte” stünden nunmehr elementar für die Versöhnung zwischen den ehemaligen Feinden, für das Erinnern und die gesamte Gedenkkultur der Bundesrepublik Deutschland.

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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. – Eine humanitäre Organisation

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine humanitäre Organisation, die im Auftrag der Bundesregierung Kriegstote im Ausland sucht und bergen lässt, um sie würdig zu bestatten und ihre Gräber zu pflegen. Die Organisation betreut und berät Angehörige sowie öffentliche und private Stellen in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, auch international. Darüber hinaus engagiert sich der Volksbund in der Erinnerungskultur und fördert die Begegnung und Bildung junger Menschen an Kriegsgräbern. Weltweit betreut der Volksbund mehr als 830 Friedhöfe in 46 Ländern.

Pressekontakt:
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.
Bundesgeschäftsstelle
Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Referat Kommunikation
Pressesprecherin Diane Tempel-Bornett
Sonnenallee 1
34266 Niestetal
Tel.: 0561-7009-139
presse@volksbund.de

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15 Antworten

  1. Wow, wer braucht schon Kriegsgräberstätten als Weltkulturerbe? Was für eine Verschwendung von Ressourcen!

    1. Kriegsgräberstätten als Weltkulturerbe zu bezeichnen, schafft Bewusstsein für die Opfer und erinnert uns an die Schrecken des Krieges. Es geht nicht nur um das Was bringt das? sondern um Respekt und Würdigung.

  2. Ich finde es völlig übertrieben, Kriegsgräber als Weltkulturerbe anzuerkennen. Was kommt als nächstes? Parkplätze?

    1. Es ist wichtig, unsere Vergangenheit zu respektieren und zu ehren. Indem wir uns um alte Gräber kümmern, bewahren wir unser kulturelles Erbe. Aktuelle Probleme dürfen nicht dazu führen, dass wir unsere Geschichte vergessen.

  3. Also ich finde es total übertrieben, dass Kriegsgräberstätten zum Weltkulturerbe erklärt werden. Was bringt das bitte?

  4. Also ich finde es total übertrieben, dass man Kriegsgräberstätten zum Weltkulturerbe erklärt. Was bringt das denn bitte?

    1. Das ist eine absolut respektlose Aussage. Kriegsgräberstätten zu schützen und als Weltkulturerbe anzuerkennen, ist von großer Bedeutung, um die Erinnerung an die Opfer zu bewahren und uns vor den Schrecken des Krieges zu mahnen. Zeig etwas Empathie und Respekt!

  5. Ich finde es lächerlich, dass man Kriegsgräberstätten zum Weltkulturerbe erklärt. Was ist mit anderen wichtigen historischen Stätten?

  6. Ich finde es absurd, dass Kriegsgräberstätten als Weltkulturerbe betrachtet werden. Was ist mit anderen wichtigen Orten?

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Pressemeldung:UNESCO begrüßt Entscheidung zu Kriegsgräberstätte als Weltkulturerbe

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