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TÜV warnt vor Rauschfahrten durch neue Cannabis-Regeln

Heute steht der deutsche Bundestag an einem entscheidenden Wendepunkt: Die Abgeordneten werden über den weitreichenden Gesetzentwurf zur Cannabis-Legalisierung abstimmen, der auch eine signifikante Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung umfasst. Angesichts dieser Abstimmung warnt der TÜV-Verband vor den möglichen Gefahren, die eine solche Legalisierung für die Verkehrssicherheit mit sich bringen könnte. In der hitzigen Debatte um Freiheit und Sicherheit könnte die Entscheidung der Ampelregierung, den Besitz und Konsum von Cannabis im Straßenverkehr unter bestimmten Bedingungen zu erlauben, weitreichende Folgen haben. Sind wir auf dem Weg zu einer risikoreichen Verkehrskultur oder ist dies ein Schritt hin zu einer vernünftigen Drogenpolitik? Die Nation blickt gespannt auf Berlin, wo die politischen Weichen gestellt werden.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Heute steht im Bundestag eine Entscheidung an, die nicht nur die Bundespolitik, sondern auch den Alltag vieler Bürgerinnen und Bürger Deutschlands nachhaltig beeinflussen könnte: Es geht um den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Legalisierung von Cannabis. Ein wesentlicher Bestandteil der Debatte ist dabei die vorgeschlagene Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung, die den Konsum von Cannabis in Verbindung mit dem Führen eines Kraftfahrzeugs betrifft.

Richard Goebelt, der Fachbereichsleiter Fahrzeug & Mobilität beim TÜV-Verband, zeigt sich besorgt über die möglichen Auswirkungen dieser Entscheidung auf die Verkehrssicherheit. Er betrachtet die geplanten Änderungen als eine Abkehr von der Vision Zero, dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten und schwer verletzten Verkehrsteilnehmer auf null zu reduzieren. “Rauschfahrten unter Einfluss von Cannabis gehören zu den gefährlichsten Delikten im Straßenverkehr,” warnt Goebelt. Die Zulassung von Cannabiskonsum für Autofahrer, auch wenn sie nur eingeschränkt erfolgen soll, könnte, seiner Meinung nach, die Verkehrssicherheit ernsthaft beeinträchtigen.

Goebelt fordert deshalb klare Regelungen: Es müsse einen wissenschaftlich fundierten Grenzwert für den Cannabis-Konsum bei Fahrzeugführern geben, daneben ein absolutes Verbot für Fahranfängerinnen und Fahranfänger in der Probezeit sowie für Personen, die Gefahrguttransporte oder Personenbeförderung durchführen. Darüber hinaus verweist er auf die Notwendigkeit einer umfassenden Präventionskampagne, die über die Risiken der Teilnahme am Straßenverkehr unter dem Einfluss von Cannabis aufklärt.

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Hinter der Debatte um die Cannabis-Legalisierung stehen größere Fragen hinsichtlich Sicherheit, Freiheit und Verantwortung im Straßenverkehr. Die Argumentation des TÜV-Verbands verdeutlicht, dass technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen nur durch allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung gewährleistet werden können. Der TÜV-Verband setzt sich für die Bewahrung des hohen Niveaus der technischen Sicherheit ein und fördert den fachlichen Austausch zwischen Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Die heutige Abstimmung im Bundestag markiert somit einen wichtigen Moment sowohl für die Verkehrssicherheit als auch für die Debatte über den Umgang mit Genussmitteln und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Die Diskussion und die daraus resultierenden Entscheidungen werden zeigen, wie Deutschland den Balanceakt zwischen Freiheit und Sicherheit meistert, insbesondere wenn es um so bedeutende Themen wie die Legalisierung von Cannabis und die damit verbundenen verkehrssicherheitsrechtlichen Fragen geht.


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TÜV-Verband kritisiert Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung hinsichtlich Cannabiskonsum

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Pressemeldung:TÜV warnt vor Rauschfahrten durch neue Cannabis-Regeln

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