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Streiks an Flughäfen FRA und HH am Donnerstag – ver.di fordert mehr

Am Rande einer entscheidenden Phase in den Tarifverhandlungen für die Luftsicherheitsbranche kündigte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für den kommenden Donnerstag, den 7. März 2024, weitreichende Streikaktionen an den Flughäfen Frankfurt und Hamburg an. Diese drastische Maßnahme zielt darauf ab, den Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) zu einem verbesserten Angebot zu bewegen. Nach fünf fruchtlosen Verhandlungsrunden und einem als unzureichend kritisierten Lohnangebot seitens der Arbeitgeber steht die Branche nun vor ganztägigen Ausfällen, die den Betrieb an den beiden größten deutschen Flughäfen erheblich beeinträchtigen könnten. Mit der Forderung nach einem signifikanten Lohnanstieg, höheren Funktionszulagen und Mehrarbeitszuschlägen ab der ersten Überstunde macht ver.di deutlich, dass nur ein substanzielles Entgegenkommen der Arbeitgeber den bisherigen Kaufkraftverlust der rund 25.000 Beschäftigten ausgleichen und die Attraktivität der Branche sichern kann.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). In einer aktuellen Entwicklung, die die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich zieht, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) einen entscheidenden Aufruf zu Streikmaßnahmen an den Flughäfen Frankfurt und Hamburg für den kommenden Donnerstag, den 7. März 2024, lanciert. Angesprochen sind hiermit Beschäftigte im Bereich der Luftsicherheit, speziell jene, die sich mit Personen- und Warenkontrollen sowie Frachtkontrollen und Dienstleistungen auseinandersetzen. Diese Ankündigung setzt ein deutliches Zeichen in Richtung der Arbeitgeber und unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Forderungen der Gewerkschaft nach verbesserten Arbeitsbedingungen.

Trotz intensiver Verhandlungsrunden, bisher fünf an der Zahl, mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) bleiben Einigungen in Schlüsselbereichen, wie der Lohnerhöhung für die rund 25.000 Beschäftigten der Branche, aus. Wolfgang Pieper, der Verhandlungsführer von ver.di, kritisiert die Haltung der Arbeitgeber scharf: „Die Arbeitgeber hatten zuletzt zwar ein verbessertes, aber weiter unzureichendes Angebot vorgelegt. So kommen wir nicht zueinander“. Diese Aussage verdeutlicht die tiefgreifende Diskrepanz zwischen den Erwartungen der Beschäftigten und den Angeboten der Arbeitgeberseite. Die drohende Eskalation in Form von ausgeweiteten Streikmaßnahmen hängt wie ein Damoklesschwert über den zukünftigen Verhandlungen.

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Besonders strittig ist das zuletzt von den Arbeitgebern unterbreitete Angebot, das eine stufenweise Anhebung der Stundenlöhne vorsieht – eine Erhöhung, die nach Auffassung von ver.di bei Weitem nicht den Forderungen der Arbeitnehmer entspricht. Die Gewerkschaft fordert eine wesentlich signifikantere Lohnerhöhung von 2,80 Euro pro Stunde, erhöhte Funktionszulagen sowie Mehrarbeitszuschläge ab der ersten Überstunde, jeweils bezogen auf eine Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten. Das Ziel hinter diesen Forderungen ist es, den Kaufkraftverlust der Beschäftigten, der infolge der hohen Inflation und der gestiegenen Preise für Lebensmittel und Energie besonders die unteren Lohngruppen hart trifft, auszugleichen.

Die Wichtigkeit und die Herausforderung der Arbeit im Luftsicherheitssektor dürfen nicht unterschätzt werden. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Gewährleistung der Sicherheit und Effizienz des Luftverkehrs, einem Bereich, der zunehmend Fachkräfte benötigt. „Unser Ziel bleibt, den Kaufkraftverlust der Beschäftigten dauerhaft auszugleichen“, betont Pieper, während er auf die Bedeutung einer angemessenen finanziellen Anerkennung hinweist, um fähige Arbeitskräfte zu gewinnen und langfristig an den Sektor zu binden.

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Die Streikankündigung und die damit verbundene Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen und Löhnen wirft ein Schlaglicht auf die angespannte Situation in der Luftsicherheitsbranche. Nicht nur die unmittelbar betroffenen Beschäftigten, sondern auch die breite Öffentlichkeit, Reisende und Unternehmen stehen vor potenziellen Herausforderungen, sollten keine baldigen Fortschritte erzielt werden. Die nächste Verhandlungsrunde, angesetzt für den 20. März 2024, wird somit zu einem entscheidenden Moment, an dem sich zeigen wird, ob und wie ein Ausgleich zwischen den Interessen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber gefunden werden kann.


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Medien-Info: Tarifrunde Luftsicherheit: ver.di ruft zu Streiks am Donnerstag an den …

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