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Silvester ohne Stress: So schützen Sie Ihre Heimtiere vor Panik

Silvester ist für viele Heimtiere eine wahre Tortur. Während die Menschen das neue Jahr feiern, leiden Hunde und Katzen unter dem Krach und den Lichtblitzen. Wie können Halter ihre Lieblinge schützen und den Stress reduzieren? Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) gibt wertvolle Tipps für ein entspanntes Silvester.

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Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF)

Wiesbaden (ots)

Wenn’s kracht, knallt und blitzt, freut sich mancher Mensch. Für viele Heimtiere ist Silvester aber kein Fest. Während die einen den Jahreswechsel feiern, ist diese Nacht für Heimtiere, besonders Hunde und Katzen, oft die schlimmste des ganzen Jahres. Ihr sensibles Gehör leidet unter dem Krach, das plötzliche, laute Knallen und die Lichtblitze können Unruhe und Panik auslösen. Auch der Brandgeruch versetzt die Tiere mit ihren sensiblen Nasen oft in Schrecken.

Wie können Halter ihre Lieblinge an Silvester vor Raketen und Böllern schützen und Stress reduzieren? “Die wichtigste Regel ist: selbst ruhig bleiben”, erklärt Selina Zang, Fachreferentin beim Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF). “Wer nervös oder ängstlich ist, kann sein Empfinden unbewusst auf das Tier übertragen. Reagiert die Bezugsperson gelassen auf das Feuerwerk, wirkt das beruhigend und signalisiert dem Tier, dass keine akute Gefahr besteht.”

Die eine Katze flüchtet beim ersten Knall unter das Sofa, die andere legt sich zum Kuscheln auf den Schoß: “Das Tier sollte entscheiden können, ob es sich lieber verkriecht oder Nähe sucht. Wichtiger ist, dass der Schützling weiß, dass er nicht allein ist.” Selina Zang rät, den Alltag für das Heimtier so normal wie möglich zu gestalten. Werden Hund oder Katze an Silvester mit für das Tier ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit bedacht, kann dies die Tiere verunsichern und ihre Unruhe bestärken.

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Spätestens am 31. Dezember, wenn die Dämmerung einbricht, sind die ersten Böller zu hören. Auch noch Tage nach dem Jahreswechsel knallt es vereinzelt hier und da. “Hunde sollten in dieser Zeit immer an der Leine geführt werden, um zu verhindern, dass sie bei einem plötzlichen Knallen in Panik weglaufen.” Tierexpertin Zang empfiehlt, wenn möglich, Innenstädte, Wohnviertel sowie unbekannte Gebiete ganz zu meiden. Es ist ratsam, die gewohnte Abendrunde an Silvester auch zeitlich etwas nach vorn zu verlegen.

Katzen, die sich auch im Freien bewegen, sollten bestenfalls ab dem frühen Nachmittag nicht mehr hinaus. Auch wenn es der Samtpfote vielleicht nicht gefällt, bleibt sie am besten bis zum nächsten Morgen in der Wohnung oder im Haus.

Hunde und Katzen suchen sich drinnen meist selbst einen Platz, um sich dem lauten Treiben zu entziehen. Ein abgedunkelter Raum schafft zusätzlich eine entspanntere Atmosphäre, für Ablenkung sorgen gewohnte Spielrituale und alles, was die Stimmung stressfreier macht.

Ein ruhiges, idealerweise von der Straße abgelegenes Zimmer macht Kleinsäugern wie Mäusen, Kaninchen und Hamstern den Rutsch ins neue Jahr angenehmer. Bei geschlossenen Gardinen oder Rollläden bleiben auch die blitzenden Lichter draußen. Ein dunkles Versteck im Gehege, ein neues Spielzeug und sanfte Musik können ebenso gegen Silvesterstress helfen.

“Vermeiden sollten Halter aber unbedingt, das Gehege in einen Raum zu stellen, den ihre Tiere nicht kennen, zum Beispiel Keller oder Dachboden”, macht Zang deutlich. Die Nager sollten nicht aus ihrer vertrauten Umgebung gerissen werden: Das bedeutet zusätzlichen Stress. “Zur Angst vor Böllern und grellem Licht kommt dann nämlich noch ein neues Revier mit fremden Geräuschen und Gerüchen hinzu.”

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Kaninchen im Außengehege sollten in der Regel auch an Silvester draußen bleiben. Die ungewohnte Umgebung und vor allem der Temperaturunterschied würden zur höheren Belastung führen als die laute Nacht im Freien. Eine brandfeste Abdeckung ist überall da sinnvoll, wo die Gefahr besteht, dass Feuerwerkskörper ins Gehege fallen könnten.

Wie bei Kleinsäugern sollte auch der Raum, in dem Heimvögel stehen, am letzten Tag des Jahres abgedunkelt werden. Flattern die Tiere, aufgeschreckt durch plötzlichen Lärm und Blitze, aufgeregt in ihrer Voliere, ist das Risiko sich zu verletzen sehr hoch. Das Fenster oder alternativ die zum Fenster gewandte Seite der Voliere sollten sorgfältig abgedunkelt werden. Um Panikflüge zu vermeiden, empfiehlt Zang, ein schwaches Nachtlicht im Zimmer brennen zu lassen. “Vögel können im Dunkeln nicht gut sehen. Werden sie durch den unvermittelten Lärm aufgeschreckt, macht sie die dunkle Umgebung noch unruhiger.” Leise Musik kann die Gefiederten beruhigen, eine kleine Leckerei lenkt sie vom Trubel ab.

Wer das Vogelzimmer am Silvesterabend lüftet, sollte die Fenster entweder bereits einige Stunden vor dem Jahreswechsel wieder schließen oder mit dem Öffnen bis zum Neujahrsmorgen warten. Der Grund ist, dass Heimvögel sehr empfindlich auf den Feinstaub reagieren, der durch das Feuerwerk freigesetzt wird.

Nicht nur Heimtiere kann Silvester in Stress und Panik versetzen. Auch Wildtiere können vom plötzlichen Lärm und grellen Blitzen überrascht werden und sind dem Feuerwerk meist schutzlos ausgeliefert. Wer Füchsen, Igeln, Rehen, Vögeln und anderen Wildtieren helfen möchten, sollte auf Feuerwerk lieber verzichten.

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Pressefoto: https://www.zzf.de/presse/pressemeldungen

Pressekontakt:

ZZF, Antje Schreiber
Tel. 0611 447553-14
presse@zzf.de
www.zzf.de

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Silvester ohne Stress: Mit Heimtieren entspannt ins neue Jahr

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16 Responses

    1. Sorry, aber das ist ein ziemlich ignorantes Statement. Haustiere können den Silvesterstress nicht einfach so überwinden. Es ist unsere Verantwortung, sie zu schützen und ihnen Sicherheit zu geben.

  1. Leute, ich weiß nicht, warum alle so einen Aufstand wegen Silvester machen. Mein Wellensittich liebt das Feuerwerk!

    1. Wow, dein Wellensittich liebt das Feuerwerk? Das ist ja wirklich beeindruckend. Aber während du dich am Knallen und Blitzen erfreust, haben viele Haustiere Angst und leiden unter dem Lärm und Stress. Denk auch an ihre Bedürfnisse und sei verantwortungsbewusst.

    1. Haustiere haben genauso wie wir Menschen ihre eigene Persönlichkeit und Emotionen. Es ist nicht fair, sie auf den gleichen Standard wie uns zu setzen. Jeder sollte sich bemühen, die Bedürfnisse seines Haustiers zu verstehen und ihnen ein stressfreies und glückliches Leben zu ermöglichen.

    1. Sorry, aber das ist eine ziemlich ignorant Aussage. Haustiere leiden unter dem Silvesterstress genauso wie Menschen. Als verantwortungsbewusste Tierhalter sollten wir alles tun, um sie zu schützen und ihnen zu helfen, damit umzugehen.

  2. Also ehrlich gesagt, ich finde es total übertrieben, wie manche Leute ihre Haustiere vor Silvester schützen wollen. Die sollen sich mal entspannen!

    1. Also, ich finde deinen Kommentar ziemlich ignorant. Tiere haben Angst vor Feuerwerk und es kann ihnen großen Stress verursachen. Denk mal darüber nach, wie du dich fühlen würdest, wenn du in ihrer Situation wärst.

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