Sichtbares Gedenkzeichen für Opfer des Nationalsozialismus

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat erstmals ein Gedenkzeichen auf einer deutschen Kriegsgräberstätte im Ausland errichtet. Ysselsteyn markiert einen Meilenstein für den Volksbund und symbolisiert den wahrhaftigen Versöhnungswillen sowie die Verantwortung für eine friedliche Zukunft. Das Gedenkzeichen wird am 4. Dezember im Besucher- und Informationszentrum Ysselsteyn eingeweiht und erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen Besatzung, indem es verschiedene Opfergruppen repräsentiert.

Bremen (VBR). Volksbund errichtet erstmals Gedenkzeichen auf deutscher Kriegsgräberstätte in den Niederlanden

28.11.2023 – 10:27

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. hat ein historisches Ereignis bekanntgegeben: Erstmals in seiner langen Geschichte hat der Volksbund ein Gedenkzeichen für die Opfer der nationalsozialistischen Besatzungsherrschaft auf einer deutschen Kriegsgräberstätte im Ausland errichtet. Das Gedenkzeichen mit dem Namen “Gates of Remembrance” wird auf der Kriegsgräberstätte Ysselsteyn in den Niederlanden eingeweiht. Die Initiative des Volksbunds steht im Zeichen des wahrhaftigen Versöhnungswillens und einer friedlichen Zukunft.

Die Errichtung des Gedenkzeichens markiert einen Meilenstein für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Durch das sichtbare Erinnern an alle Opfergruppen des ehemaligen Kriegsgegners auf einer deutschen Kriegsgräberstätte zeigt der Volksbund seinen wahrhaften Versöhnungswillen. Das Gedenkzeichen ist ein deutliches Bekenntnis zur eigenen Verantwortung vor der Geschichte und zur Verpflichtung für eine friedliche Zukunft. Es dient als wegweisendes Beispiel für das gemeinsame europäische Gedenken im 21. Jahrhundert.

Das Gedenkzeichen, das aus fünf “Gates of Remembrance” besteht, erinnert an die verschiedenen Opfergruppen und setzt mit der Botschaft “Nie wieder!” ein Zeichen gegen Verfolgung und Ermordung von Menschen während der nationalsozialistischen Besatzung. Die Gestaltung des Gedenkzeichens erfolgte nach einem intensiven Dialog des Volksbundes mit Vertretern der jüdischen Gemeinden und anderer Opfergruppen in den Niederlanden, begleitet von der Deutschen Botschaft in Den Haag. Im Anschluss an den Dialog wurde ein Kunstwettbewerb ausgeschrieben, bei dem der Entwurf des in Berlin lebenden Künstlers Arnold Dreyblatt überzeugte.

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Arnold Dreyblatt wollte mit seinem Entwurf einen sichtbaren und begehbaren Raum des Gedenkens, der Kontemplation und der Erinnerung schaffen. Das entstandene Denkmal verweist auf eine “offene Wunde” und bringt das Schicksal der Verfolgten, Geächteten und ermordeten Opfer des Nationalsozialismus in die historische Stätte hinein. Durch das Gedenkzeichen wird das Thema Täter und Opfer auch für junge Menschen deutlich sichtbar. Im Rahmen von internationalen Begegnungen in Ysselsteyn sollen sie sich an authentischen Orten mit Geschichte auseinandersetzen und über schwierige Themen wie Kriege und die Frage nach den Tätern reflektieren.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge betreibt weltweit vier eigene Jugendbildungs- und Begegnungsstätten, darunter auch die Jugendbegegnungsstätte Ysselsteyn in der niederländisch-deutschen Grenzregion. Diese Stätten dienen als Lernorte der Geschichte und ermöglichen jungen Menschen einen offenen Dialog über die Auswirkungen von Krieg und Gewalt. Die Errichtung des Gedenkzeichens in Ysselsteyn ergänzt diese Arbeit des Volksbunds und fördert eine noch intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Täter und Opfer sowie den verschiedenen Schattierungen dazwischen.

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Die Einweihung des Gedenkzeichens wird von Rabbi Jacobs, dem Oberrabbiner des Inter Provinciaal Opperrabbinaats in den Niederlanden, vorgenommen. Auch der Künstler Arnold Dreyblatt sowie Vertreter der Deutschen Botschaft in Den Haag und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge werden anwesend sein. Die Veranstaltung wird musikalisch vom Roger-Moreno-Trio begleitet.

Die Presse ist herzlich zur Berichterstattung eingeladen und kann sich bis zum 30.11.2023 um 12:00 Uhr per E-Mail an presse@volksbund.de akkreditieren.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine Organisation, die sich für den Erhalt und die Pflege von Kriegsgräberstätten sowie die Erinnerungsarbeit im Zusammenhang mit den Weltkriegen einsetzt. Durch Bildungs- und Begegnungsangebote sollen junge Menschen die Auswirkungen von Krieg und Gewalt besser verstehen und zu einer friedlichen Zukunft beitragen.

Quelle: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., übermittelt durch news aktuell

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Sichtbares Erinnern an die Opfer

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Pressemeldung:Sichtbares Gedenkzeichen für Opfer des Nationalsozialismus

32 Antworten

  1. Warum sollten wir uns noch an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern? Ist das nicht längst vorbei?

  2. Also ich finds ja total übertrieben, so ein sichtbares Gedenkzeichen für Opfer des Nationalsozialismus. Wird da nicht zu viel Aufhebens gemacht?

  3. Also ich finde ja, dass ein sichtbares Gedenkzeichen für Opfer des Nationalsozialismus total unnötig ist.

  4. Ich finde ein sichtbares Gedenkzeichen für Opfer des Nationalsozialismus überflüssig. Es gibt schon genug Erinnerungsorte.

    1. Das ist eine absolut ignorantische und respektlose Aussage. Ein Gedenkzeichen für die Opfer des Nationalsozialismus ist nicht nur notwendig, sondern auch wichtig, um die schreckliche Vergangenheit nicht zu vergessen und sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert.

  5. Warum sollten wir uns immer noch mit dem Nationalsozialismus beschäftigen? Lasst uns nach vorne schauen!

    1. Es ist wichtig, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um aus ihr zu lernen und ähnlichen Gräueltaten vorzubeugen. Indem wir den Nationalsozialismus ignorieren, riskieren wir, dieselben Fehler zu wiederholen. Vorwärts zu schauen bedeutet nicht, die Vergangenheit zu vergessen, sondern daraus zu lernen.

  6. Warum sollten wir uns immer noch mit den Verbrechen des Nationalsozialismus befassen? Es ist vorbei, move on!

  7. Also ich finde, dass ein sichtbares Gedenkzeichen für die Opfer des Nationalsozialismus total unnötig ist. Warum müssen wir immer in der Vergangenheit rumwühlen?

  8. Also ich finde ja, dass man überhaupt keine Gedenkzeichen für Opfer des Nationalsozialismus braucht. Was bringt das schon?

    1. Das ist eine erschreckende Haltung. Gedenkzeichen sind wichtig, um die Opfer zu ehren, Geschichte zu bewahren und sicherzustellen, dass sich solche Gräueltaten nie wiederholen. Es ist bedauerlich, dass du das nicht erkennst.

  9. Warum sollten wir uns immer noch mit den Opfern des Nationalsozialismus beschäftigen? Das ist doch lange her!

  10. Der Artikel über das sichtbare Gedenkzeichen für Opfer des Nationalsozialismus ist total überbewertet. Was bringt das schon?

  11. Leute, ich weiß, dass das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus wichtig ist, aber brauchen wir wirklich ein sichtbares Denkmal?

  12. Warum sollten wir uns immer noch mit den Opfern des Nationalsozialismus beschäftigen? Das ist doch längst Geschichte!

    1. Es ist wichtig, sich mit den Opfern des Nationalsozialismus zu beschäftigen, um aus der Geschichte zu lernen und sicherzustellen, dass sich solche Gräueltaten niemals wiederholen. Ignoranz führt nur zu wiederholten Fehlern.

  13. Also, ich finde das Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus total übertrieben. Warum nicht einfach vergessen?

  14. Warum sollten wir uns immer noch mit den Taten des Nationalsozialismus befassen? Das ist doch längst Geschichte.

    1. Es gibt nie genug Gedenken für die Opfer des Nationalsozialismus. Es ist unsere Pflicht, ihre Erinnerung am Leben zu erhalten und sicherzustellen, dass solch schreckliche Gräueltaten nie wieder geschehen. Ein sichtbares Gedenkzeichen ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

  15. Also ich finde ja, dass wir genug Gedenkzeichen für die Opfer des Nationalsozialismus haben. Was bringt das denn noch?

  16. Also ich finde, dass ein sichtbares Gedenkzeichen für die Opfer des Nationalsozialismus total übertrieben ist.

    1. Sorry, aber ich finde, deine Meinung ist absolut respektlos und ignorant. Ein sichtbares Gedenkzeichen für die Opfer des Nationalsozialismus ist von großer Bedeutung, um an die schrecklichen Gräueltaten zu erinnern und sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert.

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