Rückgang beim Wohnungsbau: Immobilienwirtschaft mahnt „mutiges Handeln“ an

Rückgang beim Wohnungsbau: Immobilienwirtschaft mahnt „mutiges Handeln“ an – roter Hintergrund mit Weltkarte, zentrale Meldung.

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Berlin, 18.07.2023 – Der Rückgang beim Wohnungsbau setzt sich fort und die Immobilienwirtschaft mahnt ein „mutiges Umdenken“ staatlicher Entscheider an. Laut den Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gab es von Januar bis Mai 2023 im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 27,0 Prozent bei den genehmigten Wohnungen. Insgesamt wurden in den ersten fünf Monaten nur 113.400 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt.

Angesichts dieser bedenklichen Entwicklung fordert ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner dringend ein mutiges Umdenken staatlicher Entscheider und Entscheiderinnen auf allen Ebenen: „Deutschland kann sich angesichts dieser Situation kein ‚Weiter So‘ mehr leisten. Wir brauchen jetzt schnellstmöglich eine kraftvolle Reaktion, insbesondere von Ländern und Kommunen.“

Die regionale Wohnungsknappheit wirkt sich inzwischen auch auf den Mietmarkt aus, was zu steigenden Preisen und einer erschwerten Wohnungssuche führt. Mattner betont die Notwendigkeit, dass auch die Immobilienwirtschaft ihren Beitrag leisten kann: „Wer nur Erleichterungen für selbst genutzten Wohnraum vorsieht, blendet aus, dass für Mieterinnen und Mieter in Deutschland die Suche nach bezahlbarem Wohnraum zunehmend zum hoffnungslosen Manöver wird.“

Um dem Rückgang beim Wohnungsbau entgegenzuwirken, stellt der ZIA konkrete Forderungen auf:

1. Temporäres Aussetzen der Grunderwerbsteuer auch für Investoren: Ein Aussetzen der Grunderwerbsteuer erleichtert auch der Immobilienwirtschaft ihre Investitionen und schafft damit dringend benötigten Wohnraum.

2. Großvolumiges „KfW-Kreditprogramm Wohnen“: Durch ein Kreditprogramm mit einem Zinssatz von zwei Prozent für Neubauten ab Standard EH 55 sollen Finanzierungsbedingungen verbessert und steigende Baukosten kompensiert werden.

3. Verpflichtendes serielles und modulares Bauen: Um einen schnellen Bau-Schub zu erreichen, sollte 30 Prozent des erforderlichen Zubaus einer Stadt für serielles und modulares Bauen ausgewiesen werden.

Der ZIA-Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft und vertritt rund 37.000 Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Branche. Als Interessenvertretung auf nationaler und europäischer Ebene spricht der ZIA für seine Mitglieder, darunter 33 Verbände. Präsident des Verbandes ist Dr. Andreas Mattner.

Für weiterführende Informationen zum Thema und zur Organisation stehen die ZIA-Pressestelle sowie die Webseite des Verbandes zur Verfügung.

Kontakt:
ZIA-Pressestelle
Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.
Leipziger Platz 9
10117 Berlin
Tel.: +4930202158523
E-Mail: presse@zia-deutschland.de
Internet: www.zia-deutschland.de

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12 Kommentare

  1. Also ich finde, dass die Immobilienwirtschaft nicht so viel jammern sollte. Genug Häuser haben wir doch!

  2. Also ich finde, dass die Immobilienwirtschaft mal nicht so rumjammern sollte. Das ist doch alles nur Panikmache!

  3. Ich denke, die Immobilienwirtschaft sollte sich nicht immer auf den Staat verlassen. #Eigeninitiative

  4. Ja klar, Zelte für alle! Dann können wir uns auch gleich wieder in Höhlen verkriechen. Aber hey, warum nicht gleich das ganze Jahr über campen? Viel Spaß mit den frostigen Nächten im Winter. Genau das, was wir brauchen… #Realitätscheck #Wohnungsbau

  5. Also ich finde es total übertrieben, dass die Immobilienwirtschaft mutiges Handeln fordert. Was soll das?

  6. Also ich finde, dass die Immobilienwirtschaft sich mal nicht so anstellen sollte. Es gibt doch schon genug Wohnungen!

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