PKV erweitert Engagement in Pflege-Prävention zur Bewältigung des drohenden Pflegenotstands

Die Prävention von Pflegebedürftigkeit rückt im Kampf gegen den drohenden Pflegenotstand immer stärker in den Fokus. Um diesem Problem entgegenzuwirken, erhält das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) zusätzliche finanzielle Mittel in Millionenhöhe. Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) erhöht seine Zuwendungen an die gemeinnützige Stiftung um 60 Prozent, von 2 Millionen auf 3,2 Millionen Euro jährlich. Das ZQP setzt sich für eine Verbesserung der Pflegequalität in Deutschland ein und engagiert sich für die Versorgung älterer pflegebedürftiger Menschen. Angesichts der wachsenden Zahl an Pflegebedürftigen und des akuten Fachkräftemangels sieht der PKV-Verband die Prävention als entscheidenden Faktor für eine qualitativ hochwertige Pflege. Mit den zusätzlichen Mitteln soll die Arbeit der Stiftung im Bereich der Prävention weiter ausgebaut werden. Dabei setzt das ZQP auf Forschung, Informationsangebote und den Transfer von theoretischem Wissen in die Praxis. Besonders im Fokus stehen dabei die häuslich-ambulante Versorgung sowie die Gewaltprävention in der Pflege. Der Vorstandsvorsitzende des ZQP begrüßt das finanzielle Engagement des PKV-Verbands als wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Pflegekrise.

Bremen (VBR). Die Prävention von Pflegebedürftigkeit gewinnt im Kampf gegen den drohenden Pflegenotstand immer mehr an Bedeutung. In diesem Zusammenhang hat der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) beschlossen, sein finanzielles Engagement in der Pflege-Prävention zu verstärken. Die vom Verband gegründete gemeinnützige Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) erhält zukünftig 60 Prozent mehr Mittel für ihre Arbeit. Statt bisher 2 Millionen Euro pro Jahr werden nun 3,2 Millionen Euro in das ZQP investiert.

Das ZQP setzt sich dafür ein, die Pflegequalität in Deutschland zu verbessern und die Gesundheitsversorgung älterer pflegebedürftiger Menschen weiterzuentwickeln. Laut Florian Reuther, dem Direktor des PKV-Verbands, ist es besonders wichtig, Pflegebedürftigkeit so weit wie möglich zu vermeiden, um personelle und finanzielle Ressourcen zu schonen. Denn die Zahl der Pflegebedürftigen wird bis zum Jahr 2040 voraussichtlich von derzeit 5 Millionen auf 6 Millionen steigen. Da bereits heute ein akuter Fachkräftemangel herrscht, der sich durch den demografischen Wandel noch verschärfen wird, ist eine qualitativ hochwertige Pflege nur durch Prävention möglich.

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Der Vorstandsvorsitzende des ZQP, PD Dr. Ralf Suhr, betont die Bedeutung der Prävention als Lösung für die Pflegekrise. Es sei dringend notwendig, Konzepte und Instrumente zu entwickeln, um Pflegebedürftigkeit zu vermeiden, hinauszuzögern oder ihr Fortschreiten entgegenzuwirken. Insgesamt betrachtet Suhr die zusätzlichen Mittel des PKV-Verbands als Würdigung für die erfolgreiche Arbeit des ZQP in den letzten 15 Jahren.

Das ZQP ist eine unabhängige, gemeinnützige und operative Stiftung, die sich als Wissensinstitut für die Pflege versteht. Ihr Fokus liegt auf der Forschung sowie dem Transfer von Theorie und Praxis. Besonders in der häuslich-ambulanten Versorgung sieht das ZQP Handlungsbedarf. Schwerpunkte der Stiftungsarbeit sind die Prävention in Zusammenhang mit Pflegebedürftigkeit und die Sicherheit für pflegebedürftige Menschen. Aktuell engagiert sich das ZQP unter anderem für den Aufbau eines Online-Lernsystems für professionelle Pflegekräfte sowie die Gewaltprävention in der ambulanten und stationären Pflege.

Die zusätzlichen Mittel des PKV-Verbands werden dafür genutzt, die Stiftungsarbeit im Bereich der Prävention weiter auszubauen. Durch diese Zukunftsinvestition möchte der Verband den Beitrag des ZQP zur Verbesserung der Pflegequalität in Deutschland weiter stärken.

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Pressekontakt:
Stefan Reker
– Geschäftsführer –
Leiter des Bereichs Kommunikation
Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.
Heidestraße 40
10557 Berlin
Telefon 030 / 20 45 89 – 44
Telefax 030 / 20 45 89 – 33
E-Mail stefan.reker@pkv.de
Internet www.pkv.de
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