Öffentlich-rechtliches Programm gemeinsam mit Bürger*innen und Mitarbeitenden – Tagung von ver.di und DGB

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Berlin, 10.10.2023 – 17:56

Gutes öffentlich-rechtliches Programm zusammen mit den Bürger*innen und Mitarbeitenden voranbringen – Medienpolitische Tagung von ver.di und DGB

Berlin – Am Dienstag, den 10. Oktober 2023, luden die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zur zehnten Medienpolitischen Tagung nach Berlin ein. Vertreter*innen aus Rundfunkräten, Wissenschaft, Gewerkschaften und Journalismus kamen zusammen, um über die Qualität im Programm der öffentlich-rechtlichen Medien zu diskutieren und die Rolle der Partizipation von Gesellschaft und Mitarbeitenden dabei zu beleuchten.

Ein wirkungsvolles Bollwerk gegen die Feinde der Demokratie

Die Rundfunk-Mitarbeiter*innen kämpfen tagtäglich für ein gutes Programm und erwarten zu Recht mehr öffentliche Unterstützung von den Intendant*innen und der Medienpolitik. Dies betonte Christoph Schmitz, Bundesvorstandsmitglied von ver.di, bei der Eröffnung der Tagung. Die Öffentlich-Rechtlichen sind als Teil der freien, unabhängigen Medien ein wirkungsvolles Bollwerk gegen die Feinde der Demokratie.

Bedingungen für dauerhaftes Punkten bei den Nutzer*innen

Auf drei Diskussions-Panels wurde erörtert, welche Bedingungen in den Rundfunkanstalten erfüllt sein müssen, um mit dem Programm dauerhaft bei den Nutzer*innen zu punkten. Dabei kritisierte Olaf Sundermeyer, Redakteur von rbb24 Recherche, die strukturellen Voraussetzungen für guten Journalismus. Er bemängelte die ungeeignete Verteilung der Gelder im Rundfunksystem und forderte, dass Mittel vermehrt ins Programm fließen sollten. Elena Kountidou, Geschäftsführerin der neuen deutschen Medienmacher*innen, betonte, dass sich die Anstalten auch personell für diversere Perspektiven öffnen müssen, die bislang unterrepräsentiert sind.

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Qualität und Partizipation schaffen Vertrauen

Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB, hob hervor, dass Qualität und Partizipation Vertrauen schaffen oder es wieder wachsen lassen. Schmitz wies darauf hin, dass die Expertise der Mitarbeitenden in den Rundfunkanstalten bei Struktur- und Programmreformen bislang vernachlässigt wurde. Die Mitwirkungsmöglichkeiten aller Mitarbeitenden, ob festangestellt oder frei, seien völlig unzureichend. Hier würden Potenziale verschenkt. Für das zurückliegende Fehlverhalten in der Leitungsebene des rbb müssten die Mitarbeitenden der Sender jeden Tag auf der Straße ihren Kopf hinhalten. Sie erwarten zu Recht mehr öffentliche Unterstützung von den Intendant*innen und der Medienpolitik sowie ein nachhaltiges Bekenntnis zur zeitgemäßen Entwicklung der Öffentlich-Rechtlichen.

Ein Blick in die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien

Die Medienpolitische Tagung bietet seit 2012 die Möglichkeit, über die aktuelle Entwicklung der öffentlich-rechtlichen Medien zu diskutieren. Das DGB-Haus in Berlin diente als Veranstaltungsort für diese bedeutende Veranstaltung. Die nächste Tagung wird sicherlich weitere spannende Einblicke und Diskussionen bieten.

Pressekontakt:
Jan Jurczyk
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail: pressestelle@verdi.de
www.verdi.de/presse

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**FAQ zur Medienpolitischen Tagung von ver.di und DGB**

**1. Was ist das Ziel der Medienpolitischen Tagung von ver.di und DGB?**
Das Ziel der Medienpolitischen Tagung ist es, die Qualität im Programm der öffentlich-rechtlichen Medien zu verbessern und die Rolle der Partizipation der Gesellschaft und der Mitarbeitenden zu diskutieren.

**2. Wer sind die Veranstalter der Medienpolitischen Tagung?**
Die Veranstalter der Medienpolitischen Tagung sind die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB).

**3. Was wurde auf der Medienpolitischen Tagung diskutiert?**
Auf der Tagung wurde in drei Diskussions-Panels über die Bedingungen in den Rundfunkanstalten diskutiert, die erfüllt sein müssen, um mit dem Programm dauerhaft bei den Nutzer*innen zu punkten. Es wurden strukturelle Voraussetzungen für guten Journalismus, die Notwendigkeit diverserer Perspektiven und die Bedeutung von Qualität und Partizipation für das Vertrauen in die öffentlich-rechtlichen Medien thematisiert.

**4. Was wurde von den Diskussionsteilnehmern kritisiert?**
Olaf Sundermeyer, Redakteur von rbb24 Recherche, kritisierte die ungeeignete Verteilung der Gelder im Rundfunksystem und forderte, dass Mittel ins Programm fließen sollten. Elena Kountidou, Geschäftsführerin der neuen deutschen Medienmacher*innen, betonte die Notwendigkeit, dass sich die Rundfunkanstalten personell für diversere Perspektiven öffnen sollten. Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB, hob hervor, dass Qualität und Partizipation Vertrauen schaffen oder es wieder wachsen lassen.

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**5. Was wurde von ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz kritisiert?**
Christoph Schmitz kritisierte, dass die Expertise der Mitarbeitenden in den Rundfunkanstalten bei Struktur- und Programmreformen bislang zu stark vernachlässigt werde. Er betonte, dass die Mitwirkungsmöglichkeiten der Mitarbeitenden unzureichend seien und dass Potenziale verschenkt würden. Schmitz forderte mehr öffentliche Unterstützung von den Intendant*innen und der Medienpolitik sowie ein nachhaltiges Bekenntnis zur zeitgemäßen Entwicklung der Öffentlich-Rechtlichen.

**6. Seit wann findet die Medienpolitische Tagung statt und wo?**
Die Medienpolitische Tagung wird seit 2012 jährlich in Berlin vom DGB und ver.di veranstaltet. Der Veranstaltungsort ist das DGB-Haus in der Keithstraße 1.

**7. Wer ist der Ansprechpartner für Medienanfragen?**
Jan Jurczyk, ver.di-Bundesvorstand, ist der Ansprechpartner für Medienanfragen. Er kann per Telefon unter 030/6956-1011 oder -1012 oder per E-Mail unter pressestelle@verdi.de erreicht werden. Weitere Informationen finden sich auf der Website www.verdi.de/presse.

13 Antworten

  1. Naja, Geschmäcker sind verschieden. Aber wenn du nur Action und Drama willst, gibt es andere Sender dafür. Das öffentlich-rechtliche Programm bietet eine breite Palette an Bildung, Kultur und Nachrichten. Vielleicht ist es einfach nicht dein Ding.

  2. Also ich finde, dass die Idee eines öffentlich-rechtlichen Programms mit Bürger*innen und Mitarbeitenden totaler Quatsch ist. Was denkt ihr?

  3. Das öffentlich-rechtliche Programm sollte von Bürger*innen und Mitarbeitenden komplett übernommen werden. #Revolution

  4. Ich verstehe den Hype um Öffentlich-rechtliches Programm gemeinsam mit Bürger*innen und Mitarbeitenden nicht. Total überbewertet!

  5. Ich finde es total überflüssig, dass die Bürger*innen in das öffentlich-rechtliche Programm eingebunden werden sollen. Was denken die anderen?

  6. Also, ich finde es total bescheuert, dass Bürger*innen bei der Programmgestaltung mitreden sollen. Was kommt als nächstes? Eine Talkshow mit meinem Nachbarn als Moderator? Lächerlich!

  7. Ich finde es total überflüssig, dass Bürger*innen bei der Gestaltung des öffentlich-rechtlichen Programms mitreden sollen. Was kommt als nächstes? Entscheiden wir dann auch über die Verkehrspolitik oder die Steuergesetze? Keiner hat Zeit für sowas!

  8. Ich finde, dass die Bürger*innen viel zu viel Einfluss auf das öffentlich-rechtliche Programm haben! #kontrovers

  9. Oh bitte, hören Sie auf zu jammern! Es geht doch nur darum, den Bürger*innen eine Stimme zu geben und die Vielfalt der Meinungen widerzuspiegeln. Wenn Ihnen das nicht passt, dann schalten Sie doch einfach ab und beschweren Sie sich woanders. #Demokratie

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