Neue UN-Richtlinien stärken Kindern das Umweltrecht

In einer beispiellosen Initiative präsentiert die Kinderrechtsorganisation terre des hommes Deutschland e. V. zusammen mit dem Kinderrechtenetzwerk National Coalition Deutschland die erstmalig ins Deutsche übersetzten UN-Leitlinien zum Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt. Mit Nachdruck appellieren sie an die Bundesregierung, signifikante Maßnahmen zu ergreifen, um die natürlichen Lebensgrundlagen von Kindern weltweit und für zukünftige Generationen zu bewahren. Die Forderung erfolgt vor dem Hintergrund der erst kürzlich veröffentlichten "General Comment No. 26" des UN-Kinderrechtsausschusses, der ein eindringliches Bild der globalen Umweltkrise zeichnet und die Dringlichkeit von umfassenden staatlichen Maßnahmen unterstreicht. In Osnabrück und Berlin laufende Diskussionen und bevorstehende Veranstaltungen zielen darauf ab, diese kritischen Leitlinien in konkrete politische Entscheidungen umzusetzen, mit einem klaren Fokus auf die Verantwortung Deutschlands als bedeutende Industrienation.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). In einem historischen Wendepunkt für die Kinderrechte auf globaler Ebene sind die UN-Leitlinien zum Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt nun erstmals auf Deutsch verfügbar. Die Veröffentlichung dieser wegweisenden Dokumente markiert einen entscheidenden Moment für den Schutz der Lebensgrundlagen von Kindern und zukünftigen Generationen weltweit. In einer Zeit, in der klimatische und umweltbedingte Herausforderungen zunehmend an der Tagesordnung stehen, rücken diese Leitlinien in den Mittelpunkt des internationalen Engagements für Kinderrechte.

Basierend auf der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, die von der Bundesrepublik Deutschland und vielen anderen Staaten ratifiziert wurde, bieten diese Leitlinien eine feste Grundlage für Maßnahmen gegen die Erderwärmung, Umweltverschmutzung und das Artensterben. Der erstmals im September 2023 vom UN-Kinderrechtsausschuss vorgestellte “General Comment No. 26” macht eindeutig klar, dass ein umgehendes und entschiedenes Handeln erforderlich ist, um diesen globalen Herausforderungen zu begegnen. Die Leitlinien unterstreichen, dass aus den bestehenden Kinderrechten weitreichende Verpflichtungen für die Staaten folgen, insbesondere für Industrienationen wie Deutschland, die einen überdurchschnittlichen Beitrag zur Erderwärmung leisten.

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Die Botschaft ist unmissverständlich: Klimawandel und Umweltverschmutzung stellen eine Bedrohung für die Kinderrechte in einem nie zuvor da gewesenen Ausmaß dar. Joshua Hofert von terre des hommes Deutschland und Bianka Pergande von der National Coalition Deutschland heben hervor, dass gerade Kinder im globalen Süden, die am wenigsten zu den ökologischen Belastungen beigetragen haben, unverhältnismäßig unter den Folgen leiden. Diese Ungerechtigkeit anzuerkennen, bedarf es nicht nur einer moralischen, sondern auch einer rechtlichen Verantwortung auf internationaler Ebene.

Auf einer bevorstehenden Veranstaltung in Berlin, welche Vertreter*innen der Vereinten Nationen, einschließlich Velina Todorova vom UN-Kinderrechtsausschuss, und Maya-Natuk Rohmann Fleischer vom Kinderbeirat umfasst, wird die praktische Umsetzung des General Comment in Deutschland diskutiert. Ihre Perspektiven unterstreichen die Notwendigkeit, dass die Stimmen von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt der umweltpolitischen Entscheidungsfindung gestellt werden. Denn mehr denn je hängt die Zukunft unseres Planeten davon ab, dass die verantwortlichen Entscheider keine Ausreden mehr zulassen.

Mit der Verfügbarkeit des General Comment No. 26 in deutscher Sprache und seiner kindgerechten Kurzversion, ist ein wesentlicher Schritt in Richtung einer breiteren Bewusstseinsbildung und Mobilisierung für dieses essentielle Kinderrecht getan. Organisationen wie terre des hommes Deutschland und die National Coalition Deutschland spielen dabei eine Schlüsselrolle, indem sie die Umsetzung der Handlungsempfehlungen in Deutschland prüfen und vorantreiben.

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Die Bedeutung dieser Entwicklung kann kaum überschätzt werden. Sie steht nicht nur für einen rechtlichen, sondern auch für einen gesellschaftlichen Meilenstein, der die Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft unterstreicht, für eine gesunde Umwelt und somit für die Lebensgrundlagen und Zukunft unserer Kinder einzutreten. Die Verantwortung, die daraus folgt, betrifft uns alle und erfordert ein konzertiertes Handeln auf allen Ebenen – lokal, national und international.


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UN-Leitlinien zum Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt veröffentlicht / …

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Rapsöl dominiert den Markt mit 78 Millionen Litern – Top-Speiseöl

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No-Show-Gebühren: Kontroverse trifft Gastro und Gäste

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Keyword: "Eigenständigkeit"

Neue Überschrift:

"Eigenständigkeit von Frauen: Faire Teilung der Sorgearbeit"

Berlin (ots) – Frauen leisten mehr Arbeit als Männer, allerdings überwiegend unbezahlt. Dies betonen die 31 Mitgliedsorganisationen des Bündnisses „Sorgearbeit fair teilen“ um den Sozialverband Deutschland (SoVD). Im Vorfeld des 75. Jahrestages des Grundgesetzes rufen sie Arbeitgeber*innen und Betriebe dazu auf, gerechte Arbeitszeitmodelle zu fördern und fordern von der Politik maßgebliche Änderungen zur gleichmäßigen Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern. Die Belastung von Frauen in Haushalt, Kinderbetreuung und Pflege ist gestiegen und droht sich weiter zu verschärfen, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden.

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Wie wäre es mit dieser Überschrift:

"Kinderunterhalt: ISUV fordert gerechte Einkommensberechnung"

Das prägnante Keyword hier ist "Einkommensberechnung", da es sich direkt auf einen zentralen Aspekt des Kindesunterhalts bezieht, nämlich die Berücksichtigung der Einkünfte beider Elternteile.

Am 22. Mai 2024 kritisierte das ISUV-Mitglied Roland F. anlässlich einer kontroversen Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Oldenburg zur Berechnung des Kindesunterhalts: „Ein Elternteil hat die Taschen des anderen Elternteils zu füllen, ohne dass dessen Einkommen berücksichtigt oder offengelegt wird“. Der Fall löste hitzige Debatten aus, da der Vater trotz geringeren Einkommens den vollen Unterhalt für seine Kinder zahlen soll, während die Mutter, die mehr verdient, entlastet wird. Dies widerspricht der gängigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH), die beide Elternteile zur Unterhaltszahlung nach ihrem gemeinsamen Einkommen verpflichtet. Die ISUV-Vorsitzende Melanie Ulbrich fordert eine bundesweit einheitliche und faire Berechnungsgrundlage, um Ungerechtigkeiten im Unterhaltsrecht zu vermeiden.

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75 Jahre Grundgesetz: Demokratie Stärken und Zusammenhalt Fördern

Diese Überschrift umfasst prägnant die Kernaussagen des Inhalts und beinhaltet wichtige Keywords zur Attraktivität.

Berlin (ots) – Angesichts wachsender Sorgen über die Erosion demokratischer Normen in Deutschland hat der dbb beamtenbund und tarifunion unter der Führung von Ulrich Silberbach alle demokratischen Kräfte zum Dialog und Kompromiss aufgefordert. Passend zum 75-jährigen Jubiläum des Grundgesetzes am 23. Mai 2024, wurde das Positionspapier "Demokratie stärken – Zusammenhalt fördern" veröffentlicht, das dringende Maßnahmen zur Stärkung der Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhalts betont. Silberbach warnt vor zunehmendem Populismus und Extremismus, der durch sinkendes Vertrauen in Politik und Verwaltung begünstigt wird, und ruft zu verstärktem Einsatz für die freiheitlich-demokratische Grundordnung auf.

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Optimistische Tendenzen im Renten-Stimmungsbarometer 2024

Am 22. Mai 2024 veröffentlichte das Deutsche Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) in Frankfurt am Main den aktuellen Deutschen Altersvorsorge-Index (DIVAX-AV), der eine leichte Aufhellung im Stimmungsbarometer zur Rente zeigt. Trotz dieses vorsichtigen Optimismus bleibt die Skepsis in der Bevölkerung gegenüber der zukünftigen Alterssicherung hoch. Das jüngste Rentenreformpaket der Bundesregierung wird dabei weiter kritisch betrachtet, da Fragen zur langfristigen Finanzierbarkeit bestehen. Der Index, basierend auf einer Befragung von 2.000 Bürgerinnen und Bürgern, verbessert sich zwar von minus 4,4 auf minus 0,4 Punkte, doch viele Deutsche sehen die Zukunft der Rente weiterhin düster.

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Solarparks: Biodiversitäts-Hotspots in Agrarlandschaften

**Berlin (ots) – Ein bedeutender Schritt für den Natur- und Artenschutz: Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai 2024 stellt der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne) eine umfangreiche Feldstudie zur Biodiversität in Solarparks vor. Mit Untersuchungen in über 30 Solarparks bundesweit soll das Projekt aufzeigen, wie nachhaltig geplante PV-Freiflächenanlagen nicht nur saubere Energie liefern, sondern auch wertvolle Rückzugsorte für Flora und Fauna bieten können. Unter der Leitung einiger der renommiertesten Biologen und Umweltwissenschaftler des Landes, zielt die Studie darauf ab, konkrete Maßnahmen zu identifizieren, die die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft fördern.

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