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Negativtrend im deutschen Onlinehandel setzt sich fort | Presseportal

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Berlin (ots) – Schwache Konsumstimmung belastet den deutschen Onlinehandel: Die Online-Umsätze mit Waren sanken im dritten Quartal dieses Jahres um 13,9 Prozent auf 17,05 Mrd. Euro, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Damit liegen die Umsätze nicht nur unter dem Niveau von 2022, sondern auch unter dem von 2019. Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) warnt vor einer Abkehr vom bisherigen Negativtrend.

Lebensmittel- & Drogeriehandel besonders betroffen: Auch der Lebensmittel- und Drogeriehandel verzeichnete erhebliche Rückgänge im Onlinehandel. Die Umsätze mit Drogerieartikeln und Lebensmitteln sanken um 15,7 Prozent bzw. 13,2 Prozent. Einzig der Handel mit Tierbedarf und Spielzeugen konnte sich behaupten. Die Unsicherheit der Verbraucher bleibt hoch und lässt keine Besserung der Lage erwarten.

Hohe Bestellfrequenz, aber kleinere Warenkörbe: Obwohl die Verbraucher weiterhin zufrieden mit dem Onlinehandel sind, zeigt sich eine deutliche Veränderung im Einkaufsverhalten. Nur noch weniger als 5 Prozent der Befragten geben an, in den nächsten 30 Tagen mehr online einkaufen zu wollen als zuvor. Mehr als ein Viertel der Befragten will sich hingegen einschränken. Die Kundenzufriedenheit bleibt jedoch hoch, und viele Onlinekäufer tätigen regelmäßig Bestellungen, wenn auch für geringere Summen.

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Die Studie “Interaktiver Handel in Deutschland” des bevh basiert auf der Befragung von 40.000 Privatpersonen und analysiert das Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel sowie den Konsum digitaler Dienstleistungen. Die Ergebnisse dieser Studie werden jährlich veröffentlicht. Die Zahlen für den Zeitraum von Juli bis September zeigen deutlich, dass die Umsatzrückgänge nicht auf Schwächen des E-Commerce, sondern auf konjunkturelle Effekte zurückzuführen sind.

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) ist eine Organisation, die die Interessen von E-Commerce- und Versandhändlern in Deutschland vertritt. Mit der Verbraucherbefragung “Interaktiver Handel in Deutschland” liefert der bevh wichtige Daten und Erkenntnisse über die Entwicklung des Onlinehandels.

Pressekontakt:
Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh)
Frank Düssler
Friedrichstraße 60 (Atrium)
10117 Berlin
Mobil: 0162 2525268
frank.duessler@bevh.org

Original-Content von: Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), übermittelt durch news aktuell

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Frage & Antwort:

Frage: Was zeigt die Pressemeldung des DGB?
Antwort: Die Pressemeldung des DGB zeigt, dass die schwache Konsumstimmung weiterhin Auswirkungen auf den deutschen Onlinehandel hat. Die Online-Umsätze sind im dritten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,9 Prozent gesunken.

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Frage: Wie entwickeln sich die Umsätze im deutschen Onlinehandel im Jahr 2023?
Antwort: Die Umsätze im deutschen Onlinehandel sind im Jahr 2023 bisher rückläufig. Die bis Ende September aufgelaufenen Umsätze (Q1 bis Q3) liegen 13,7 Prozent unter dem Vergleichswert von 2022.

Frage: Was sind die Gründe für den Rückgang der Umsätze im deutschen Onlinehandel?
Antwort: Die schwache Konsumstimmung und die hohe Ausgabenbelastung der Privathaushalte sind Gründe für den Rückgang der Umsätze im deutschen Onlinehandel. Zudem steuert die Gesamtwirtschaft in eine Rezession.

Frage: In welchen Warenclustern schrumpft der Onlinehandel am stärksten?
Antwort: Der Onlinehandel schrumpft in allen fünf großen Warenclustern. Die stärksten Rückgänge verzeichnen die Cluster Unterhaltung (-18,9 Prozent) und Bekleidung (-17,5 Prozent). Auch die Umsätze mit Waren des täglichen Bedarfs fallen um 10,2 Prozent.

Frage: Gibt es Anzeichen für eine Verbesserung der Lage im deutschen Onlinehandel?
Antwort: Laut der befragten Personen gibt es kaum Signale für eine Verbesserung der Lage. Weniger als fünf Prozent der Befragten geben an, in den nächsten 30 Tagen mehr online einkaufen zu wollen als zuvor. Hingegen wollen mehr als ein Viertel der Befragten sich einschränken.

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Frage: Worin liegen die Ursachen für die Umsatzrückgänge im deutschen Onlinehandel?
Antwort: Die Umsatzrückgänge im deutschen Onlinehandel beruhen laut Martin Groß-Albenhausen, dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer des bevh, nicht auf Schwächen des E-Commerce, sondern auf konjunkturellen Effekten.

Frage: Wie zufrieden sind die Kunden mit dem deutschen Onlinehandel?
Antwort: Die Kundenzufriedenheit mit dem deutschen Onlinehandel ist unverändert hoch. Ein großer Teil der Onlinekäufer hat innerhalb der letzten 7 Tage mehr als einmal gekauft, wenn auch für geringere Summen.

Frage: Wie wird die Studie durchgeführt?
Antwort: Die Studie “Interaktiver Handel in Deutschland” befragt von Januar bis Dezember 40.000 Privatpersonen aus Deutschland ab 14 Jahren zu ihrem Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel sowie zu ihrem Konsum von digitalen Dienstleistungen. Die Ergebnisse der Studie werden am Anfang jedes Jahres veröffentlicht. Die hier vorgestellten Zahlen basieren auf der Auswertung des Zeitraums vom 1. Juli bis 30. September. Die Studie wird von der BEYONDATA GmbH durchgeführt.

16 Responses

    1. Na, dann scheinst du ja die rosarote Brille aufzuhaben! Der deutsche Onlinehandel mag zwar gut laufen, aber es gibt immer noch genug Negativtrends wie Betrug, schlechten Kundenservice und Probleme mit Rücksendungen. Es ist nicht alles Gold, was glänzt!

  1. Also ich finde den Negativtrend im deutschen Onlinehandel gar nicht so schlimm. Könnte auch Vorteile haben.

    1. Da muss ich widersprechen. Ein Negativtrend im Onlinehandel hat definitiv keine Vorteile. Kunden werden enttäuscht und Vertrauen geht verloren. Das ist alles andere als positiv.

    1. Da muss ich dir widersprechen! Der Onlinehandel bietet uns eine riesige Auswahl, bequemes Einkaufen von Zuhause aus und oft auch bessere Preise. Der Offlinehandel mag Vorteile haben, aber er ist nicht immer die beste Option.

    1. Offline Shopping mag ja seine Vorteile haben, aber der Onlinehandel bietet uns eine unglaubliche Auswahl, bequemes Einkaufen von Zuhause aus und unschlagbare Preise. Jeder hat seine Vorlieben, aber Fail ist hier definitiv übertrieben. #OnlineShoppingPro

    1. Naja, ich weiß nicht, was du meinst. Der deutsche Onlinehandel ist doch voll von Problemen. Lieferverzögerungen, schlechter Kundenservice, und nicht zu vergessen die vielen Betrugsfälle. Da ist noch viel Luft nach oben, wenn du mich fragst!

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