Nach UN-Prüfung von Deutschland: Menschenrechtsinstitut fordert Maßnahmen!

Nach UN-Prüfung von Deutschland: Menschenrechtsinstitut fordert Maßnahmen! Roter Hintergrund mit Weltkarte, weiße Schlagzeile.

Inhaltsverzeichnis

Über uns:
Seit über 20 Jahren sind wir im Bereich Marketing und Kommunikation tätig und unterstützen Verbände, Organisationen und Institutionen mit fundierter Praxis- und Branchenexpertise. Unsere Arbeit wird durchweg positiv bewertet – unter anderem auf Trustpilot, ProvenExpert und in Google Bewertungen.

Unterstütze unsere Arbeit mit deiner Bewertung.
Große Konzerne kaufen Reichweite, wir setzen auf echte Leser. Deine positive Bewertung signalisiert dem Algorithmus Relevanz, stärkt unsere Sichtbarkeit und hilft, unabhängige Inhalte sichtbar zu halten.

Scanne den QR-Code oder klicke auf den Link. Du wirst direkt zu Google weitergeleitet.

Berlin / Genf – Nach der kürzlich abgeschlossenen Staatenprüfung Deutschlands durch die Vereinten Nationen in Genf fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte Bund, Länder und Kommunen auf, sich verstärkt für die Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen einzusetzen.

Kritik des UN-Ausschusses

Bei der Prüfung der Vereinten Nationen wurde deutlich, dass Deutschland seine Verpflichtungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention nicht ausreichend erfüllt. Besonders kritisiert wurde das in Deutschland weiterhin vorhandene System von Sonderstrukturen in Bereichen wie der schulischen Bildung, der Beschäftigung in Werkstätten und der Unterbringung in großen Wohneinrichtungen. Britta Schlegel, Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts, betonte, dass zielgerichtete politische Strategien zur Deinstitutionalisierung notwendig seien, um Menschen mit Behinderung eine selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Darüber hinaus müsse die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen in allen Bereichen respektiert werden, und Maßnahmen zur Zwangsvermeidung und Gewaltschutz in psychiatrischen Einrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe müssten verstärkt werden.

Forderungen nach Barrierefreiheit

Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert außerdem strengere gesetzliche Vorgaben zur Umsetzung von Barrierefreiheit im privaten Sektor, wie zum Beispiel im Wohnungsbau oder im Gesundheitssektor. Private Unternehmen sollten verpflichtet werden, ihre Angebote barrierefrei zu gestalten. Leander Palleit, Mitleitung der Monitoring-Stelle, wies darauf hin, dass Barrierefreiheit eine grundlegende Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe sei. Es fehle jedoch noch immer das gesellschaftliche Bewusstsein dafür.

Parallelbericht als Grundlage

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat im Vorfeld der Staatenprüfung einen Parallelbericht erstellt, in dem ausgewählte Problembereiche bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland benannt wurden. Dieser Bericht dient als Grundlage für die Abschließenden Bemerkungen des UN-Ausschusses, die voraussichtlich Ende September veröffentlicht werden. Die Empfehlungen des Ausschusses sollen als Orientierungshilfe für staatliche und nichtstaatliche Akteure dienen, die für die Umsetzung der UN-Konvention verantwortlich sind.

Appell an die Bundesregierung

Das Deutsche Institut für Menschenrechte erwartet von der Bundesregierung, dass sie die Empfehlungen aus Genf schnellstmöglich an alle zuständigen Behörden weiterleitet und wirksame Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ergreift. Die Rechte von Menschen mit Behinderungen müssten eine höhere politische Priorität erhalten und ausreichend finanziert werden.

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Interessierte finden weitere Informationen, Interviews und Factsheets zu verschiedenen Themenbereichen auf der Webseite des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

Pressekontakt:
Ute Sonnenberg, 2. Pressesprecherin
Telefon: 030 259 359 – 453
E-Mail: sonnenberg@institut-fuer-menschenrechte.de

Quelle: Deutsches Institut für Menschenrechte, übermittelt durch news aktuell

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Nach Prüfung Deutschlands durch Vereinte Nationen: Menschenrechtsinstitut fordert …
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

NACHRICHTEN ZUM THEMA
Weitere aktuelle Themen aus anderen Kategorien

11 Kommentare

    1. Was redest du da? Eine UN-Prüfung von Deutschland ist absolut notwendig, um Probleme anzugehen und Veränderungen herbeizuführen. Es ist Zeit, die Augen vor unseren eigenen Problemen nicht länger zu verschließen. Lächerlich ist nur deine Ignoranz!

    1. Oh bitte, hören Sie auf mit solch oberflächlichen Ablenkungen! Das Thema ist wichtig und erfordert ernsthafte Diskussionen. Das Wetter kann warten, aber die Maßnahmen zur Bewältigung globaler Herausforderungen müssen jetzt angegangen werden.

  1. Ich finde, Deutschland sollte sich lieber um interne Probleme kümmern, anstatt sich um ausländische Angelegenheiten zu kümmern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge