Mahnwachen für gute Kitas: Taten statt Worte

"Kindertagesstätten in Deutschland stehen vor dem Kollaps: ver.di ruft zu wöchentlichen Mahnwachen auf, um auf die dramatische Personalsituation hinzuweisen. Die Forderung nach dringenden Maßnahmen wird immer lauter. Erfahren Sie hier, warum SOS Kita zur nationalen Krise wird."
Mahnwachen für gute Kitas: Taten statt Worte eins zu eins

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Bremen (VBR). SOS Kita – Mahnwachen – Jetzt müssen Taten folgen

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft seit dem 19. Oktober 2023 bundesweit zu wöchentlichen Mahnwachen auf, um auf die dramatische Personalsituation in den Kindertagesstätten aufmerksam zu machen. In fast allen Bundesländern haben Beschäftigte aus Kitas vor den Staatskanzleien, den Senaten, den Landes- und Bundesministerien gestanden, um über die Situation zu informieren. Die letzte Mahnwache unter dem Motto „Donnerstag für gute Kitas – Es donnert in den Kitas“ findet am 21. Dezember 2023 statt.

Die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle fordert nun Taten von den politisch Verantwortlichen. Die Aktionen der Kolleginnen und Kollegen haben bereits zu Gesprächen mit Politikern in Ministerien und im Kanzleramt geführt, doch nun müssen konkrete Lösungen gefunden werden. Momentan besteht eine erhebliche Gefährdung für Kinder und Beschäftigte in den Einrichtungen, da der Bildungs- und Betreuungsauftrag nicht mehr im notwendigen Umfang erfüllt werden kann und die Mitarbeiter häufig erkranken oder das Arbeitsfeld verlassen.

Behle betont die langfristigen Auswirkungen dieser Krise auf den Wirtschaftsstandort und die Fachkräfte von morgen. Ohne Lösungen werden Eltern gezwungen sein, ihre Kinder wieder zu Hause zu betreuen und können somit nicht am Erwerbsleben teilnehmen. Die Pisa-Ergebnisse zeigen deutlich, wie wichtig frühkindliche Bildung in einem stabilen Kita-System ist, um Bildungsgerechtigkeit, eine funktionierende Wirtschaft und eine demokratische Gesellschaft zu gewährleisten.

Um die Situation in den Kitas zu verbessern, fordert ver.di unter anderem die Stabilisierung des bestehenden Kita-Systems, den Stopp des Abbaus der Qualitätsstandards, die Veranstaltung eines bundesweiten Kita-Gipfels, die Beteiligung des Bundes, einen Stufenplan zum Ausbau der Erzieherausbildung, einen planvollen Kita-Ausbau sowie arbeitsmarktpolitische Maßnahmen für Familien.

Obwohl die Mahnwachen vorerst beendet werden, sind für das kommende Jahr weitere Aktionen geplant. Weitere Informationen zur ver.di-Kampagne „SOS Kita“ und den Mahnwachen finden sich auf der Webseite www.sos-kita.verdi.de.

Die Situation in den Kitas ist alarmierend. Die Mahnwachen der ver.di haben auf das gravierende Personalproblem aufmerksam gemacht. Nun müssen die politisch Verantwortlichen handeln und die Forderungen der Gewerkschaft umsetzen, um die Situation für Beschäftigte, Kinder und Eltern zu verbessern. Nur so kann frühkindliche Bildung als Grundlage für Bildungsgerechtigkeit, Wirtschaft und Gesellschaft gewährleistet werden.

(Quelle: Pressemeldung ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft)

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Medien-Info: SOS Kita – Mahnwachen – Jetzt müssen Taten folgen

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