Machine-Learning und KI-Tools: Effizientere und qualitativ hochwertigere journalistische Arbeit

"Optimismus und Unsicherheit - Trends der Zeitungsbranche 2024" Berlin, 13.02.2024 - Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und HIGHBERG präsentierten heute die bahnbrechenden Entwicklungen in der Zeitungsbranche für das Jahr 2024. Laut einer neuen Studie erwarten zwei Drittel der Entscheider in Zeitungs- und Digitalpublishing-Unternehmen eine positive kurzfristige Geschäftsentwicklung, während die mittelfristigen Erwartungen eher negativ ausfallen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt weiterhin im Digitalgeschäft, da die Unternehmen eine drastische Verdreifachung des digitalen Umsatzes in den nächsten fünf Jahren prognostizieren. Die Studie zeigt auch auf, dass die Priorität im laufenden Jahr auf dem Wachstum durch Paid Content und der Digitalisierung bestehender Print-Abonnements liegt. Diese dynamische Entwicklung wird zu einer deutlichen Veränderung in der Zusammensetzung der Abonnements über Print, E-Paper und Plus führen. Begleiten Sie uns auf eine faszinierende Reise durch die zukunftsträchtige Zeitungsbranche und entdecken Sie die drei Top-Trends, die die Branche revolutionieren werden.

Bremen (VBR). Die Ergebnisse einer repräsentativen Studie mit dem Titel “Trends der Zeitungsbranche 2024” wurden heute in Berlin vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung HIGHBERG vorgestellt. Die Studie wurde von 265 Führungspersonen aus Zeitungsunternehmen und unabhängigen Digitalpublishern durchgeführt und bietet einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen der Branche.

Die Studie zeigt, dass zwei Drittel der Entscheider in Zeitungs- und Digitalpublishing-Unternehmen optimistisch hinsichtlich der kurzfristigen Geschäftsentwicklung sind, während die mittelfristigen Erwartungen eher negativ ausfallen. Der Haupttreiber dieses Optimismus ist das Digitalgeschäft. Die Unternehmen prognostizieren eine Verdreifachung des digitalen Umsatzanteils in den nächsten fünf Jahren. Im Jahr 2024 konzentrieren sich die Unternehmen vor allem auf das Wachstum durch Paid Content und die Digitalisierung bestehender Print-Abonnements. Dabei wird bis 2030 eine deutliche Veränderung in der Zusammensetzung der Abonnements über Print, E-Paper und Plus erwartet.

Die Studie identifizierte drei Top-Trends in der Zeitungsbranche. Erstens wird der Einsatz von Machine-Learning- und KI-Tools zu einer Effizienzsteigerung durch Automatisierung führen. Die Befragten sehen darin den wichtigsten Hebel für effiziente Arbeit. Zweitens streben die Unternehmen eine Neuausrichtung in den Redaktionen an, um die journalistische Qualität zu verbessern. Eine erhöhte redaktionelle Qualität soll zu einer stärkeren Leser- und Nutzerbindung führen. Und drittens legen die Unternehmen großen Wert auf die präzise Ansprache von Zielgruppen. Redaktionen sollen sich stärker entlang von Themen und Zielgruppen orientieren und somit neue Zielgruppen erschließen.

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Allerdings betont die BDZV-Geschäftsführerin Katrin Tischer, dass die Verwendung von KI in erster Linie dazu dient, Prozesse zu optimieren und Freiräume in der Redaktion zu schaffen. Die letzte Entscheidung über einen journalistischen Beitrag bleibe jedoch weiterhin in den Händen der menschlichen Intelligenz.

Nach Ansicht von Dr. Christoph Mayer, Partner bei HIGHBERG, wird KI und Automatisierung den Verlagen einen lang ersehnten Effizienzbooster verschaffen. Dies sei besonders wichtig, da sich die Zeitungsbranche aktuell in einer Transformation von Print zu Digital mit hohem wirtschaftlichen Druck befände.

Insgesamt repräsentieren die Teilnehmer der Studie nach Angaben des BDZV 73 Prozent der Zeitungen in Deutschland und 87 Prozent der digitalen Zeitungsreichweite.

Die gesamten Ergebnisse der Studie können auf der Website des BDZV heruntergeladen werden.

Pressekontakt:
Anja Pasquay
BDZV, Leiterin Kommunikation
Telefon: 030/726298-214
E-Mail: pasquay@bdzv.de

Dr. Christoph Mayer
HIGHBERG
Telefon: 0178/3866532
E-Mail: christoph.mayer@highberg.com


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