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Krankenhaustransparenzgesetz: AOK begrüßt Zertifikatsanzeigen für mehr Qualität

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Presse /news Verbandsnachrichten

Berlin (ots) – Berlin, 19.10.2023 – 15:38

Dr. Jürgen Malzahn, Leiter der Krankenhausabteilung im AOK-Bundesverband, äußert sich zu den letzten Änderungen am Krankenhaustransparenzgesetz, das heute Abend in 2./3. Lesung im Bundestag beraten wird. Die geplanten Maßnahmen sollen die Transparenz und Qualität in deutschen Krankenhäusern verbessern und den Patientinnen und Patienten bei der Wahl der richtigen Einrichtung helfen.

Mehr Qualitätstransparenz für Patientinnen und Patienten

Für Dr. Jürgen Malzahn ist es erfreulich, dass die Abgeordneten der Regierungsfraktionen mit den letzten Änderungen des Krankenhaustransparenzgesetzes noch weitere Verbesserungen eingeführt haben. Besonders positiv bewertet er die geplante Anzeige von qualitativ hochwertigen Zertifikaten, die für die Patientinnen und Patienten eine wichtige Orientierungshilfe in Bezug auf Behandlungsqualität und Patientensicherheit darstellen werden.

Des Weiteren sollen die Einhaltung der Mindestmengen bei bestimmten Operationen und Behandlungen vom Gemeinsamen Bundesausschuss nun transparenter dargestellt werden. Diese Angaben sind bereits heute im Gesundheitsnavigator der AOK abrufbar und ermöglichen den Patientinnen und Patienten, vor einem geplanten Eingriff die nötige Routine, Expertise sowie die technische und personelle Ausstattung der Kliniken zu erkennen.

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Noch mehr Transparenz durch wissenschaftliches Verfahren

Dr. Malzahn betont außerdem die Bedeutung eines transparenten wissenschaftlichen Verfahrens, um weitere patientenrelevante Informationen in das Transparenzverzeichnis aufzunehmen. Insbesondere sollten arztbezogene Mindestmengen integriert werden, um eine umfassende Informationsgrundlage für die Patientinnen und Patienten zu schaffen. Hierbei könnte ein Vorschlags- und Bewertungsverfahren etabliert werden, um die Beteiligung aller Akteure im Gesundheitswesen an der Weiterentwicklung des Verzeichnisses zu ermöglichen.

Leicht verständliche Qualitätssymbole als Orientierungshilfe

Die AOK begrüßt grundsätzlich alle Ansätze, Qualitätsinformationen im Transparenzverzeichnis möglichst laienverständlich darzustellen. Hierbei bezieht sich Dr. Malzahn auf die Erfahrungen mit dem AOK Navigator, der bereits Klinik-Bewertungen auf Basis der Qualitätssicherung mit Routinedaten für bestimmte Behandlungen und Operationen anzeigt. Die Verwendung von leicht erfassbaren Symbolen könne die Entscheidungsfindung der Patientinnen und Patienten weiter erleichtern.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der AOK unter www.aok.de/pp.

Pressekontakt:
Ihr Ansprechpartner in der Pressestelle:
Dr. Kai Behrens
Telefon: 030 / 34646-2309
Mobil: 01520 / 1563042
E-Mail: presse@bv.aok.de

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5 Responses

    1. Bist du im Ernst? Die Qualität der Krankenhäuser offenzulegen ist absolut notwendig, um Patienten zu schützen und Vertrauen aufzubauen. Wenn du lieber im Dunkeln tappt und auf deine Gesundheit setzt, bitte schön. Aber ich möchte Transparenz und Sicherheit!

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