Klimaklagen gegen Apple, TUI Cruises und Cosnova: Deutsche Umwelthilfe intensiviert juristisches Vorgehen gegen Greenwashing

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) intensiviert ihre Klimaklagen gegen Unternehmen wie Apple, TUI Cruises und weitere aufgrund ihrer verbrauchertäuschenden Werbung mit angeblicher "Klimaneutralität". Intransparente Versprechen und fehlende Belege stehen im Fokus der DUH, die nun auch zukünftige "Netto-Null-Versprechen" von Unternehmen auf den Prüfstand stellt. Die DUH setzt sich für ehrliche Information über Klima- und Umweltauswirkungen ein und kündigt weitere Klagen an. Ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Greenwashing.

Bremen (VBR). Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) intensiviert ihr juristisches Vorgehen gegen Unternehmen, die mit verbrauchertäuschender Werbung für angebliche “Klimaneutralität” werben. Insgesamt fordert die DUH sieben weitere Unternehmen auf, ihre irreführende Werbung einzustellen. Zu den betroffenen Unternehmen gehören unter anderem Apple, TUI Cruises, Cosnova und weitere.

Die DUH sieht in den Werbeversprechen eine Täuschung der Verbraucher, da die angebliche “Klimaneutralität” nicht ausreichend belegt wird. Dabei setzen die Unternehmen vor allem auf Emissionsgutschriften für Wald- und Aufforstungsprojekte im globalen Süden. Allerdings haben Gerichtsentscheidungen bereits bestätigt, dass diese Projekte nicht ausreichen, um Produkte und Dienstleistungen als “klimaneutral” zu bezeichnen.

Ein erster Erfolg konnte die DUH bereits erzielen: Nach Aufforderung der DUH hat der Tabakkonzern British American Tobacco sich strafbewehrt dazu verpflichtet, seine Werbung für “CO2-neutrale” E-Zigaretten einzustellen.

Neben den bereits laufenden Verfahren kündigt die DUH drei weitere Klagen an. Diese richten sich gegen den Fotodienstleister Cewe, die Best Western Hotelkette und das Kosmetikunternehmen Cosnova. Keines der Unternehmen hatte sich zuvor verpflichtet, die irreführende Werbung zu beenden.

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Die DUH plant zudem, im kommenden Jahr verstärkt Unternehmen zu überprüfen, die “Netto-Null-Versprechen” abgeben, also Klimaneutralität in der Zukunft versprechen, ohne ausreichend zu belegen, wie dies erreicht werden soll. Ein bisher einzigartiges Verfahren richtet sich dabei gegen den Kreuzfahrtanbieter TUI Cruises. Die DUH fordert das Unternehmen auf, zu erläutern, wie der angekündigte kohle- und erdgasfreie Kreuzfahrtbetrieb ab 2050 möglich werden soll.

Laut Jürgen Resch, dem Bundesgeschäftsführer der DUH, gehen die Marktüberwachungsbehörden in Deutschland nicht ausreichend gegen die falschen Umweltversprechen großer Konzerne vor. Die DUH werde daher weiterhin Recht und Gesetz auf dem Klageweg durchsetzen, um Verbraucher vor Irreführung zu schützen. Agnes Sauter, Leiterin der Ökologischen Marktüberwachung der DUH, betont, dass bereits über 40 Verfahren zu irreführenden Klimaneutralitätsversprechen eingeleitet wurden und die Unternehmen entweder vor Gericht verloren oder außergerichtlich zugesichert haben, die Werbung einzustellen.

Die Deutsche Umwelthilfe setzt sich als Verbraucherschutzorganisation weiterhin gegen intransparente und unwahre Werbebehauptungen ein und wird sich verstärkt gegen irreführende Zukunftsversprechen von Unternehmen einsetzen, um den Verbrauchern eine ehrliche Information über die Klima- und Umweltauswirkungen ihrer Produkte zu ermöglichen.

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Pressemeldung:Klimaklagen gegen Apple, TUI Cruises und Cosnova: Deutsche Umwelthilfe intensiviert juristisches Vorgehen gegen Greenwashing

14 Antworten

  1. Wer so naiv ist, Apple für das coolste Unternehmen der Welt zu halten, hat wohl noch nie von ihren fragwürdigen Arbeitsbedingungen oder ihrer Umweltschädigung gehört. Es gibt viele andere Unternehmen, die viel mehr für die Welt tun.

  2. Also, ich finde es total übertrieben, dass die Deutsche Umwelthilfe jetzt gegen Apple und TUI Cruises vorgeht. Greenwashing hin oder her, es gibt doch wichtigere Umweltprobleme…

  3. Also, ich finde es echt lächerlich, wie die Deutsche Umwelthilfe hier gegen Apple und Co. vorgeht. Was bringt das denn bitte?

  4. Also ich finde, dass diese Klagen total übertrieben sind. Apple, TUI Cruises und Cosnova machen doch schon viel für die Umwelt.

  5. Also ich finde es total übertrieben, dass die Deutsche Umwelthilfe jetzt gegen Apple und TUI Cruises vorgeht. Greenwashing hin oder her, es gibt doch wichtigeres zu tun!

    1. Sorry, aber dein Kommentar ist absolut kurzsichtig. Klimaklagen sind notwendig, um Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen und die Umwelt zu schützen. Wir können nicht einfach zulassen, dass sie machen, was sie wollen. Informiere dich bitte besser, bevor du solche ignoranten Aussagen machst.

  6. Also ich finde die ganze Aufregung um Greenwashing total übertrieben. Lasst die Unternehmen doch machen, was sie wollen!

    1. Also, ich verstehe nicht, wie du so naiv sein kannst. Unternehmen sollten nicht tun und lassen können, was sie wollen. Greenwashing ist eine Täuschung der Verbraucher und schadet der Umwelt. Es ist höchste Zeit, dass wir diese Praktiken kritisch hinterfragen und Verantwortung einfordern.

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