Bayerns Genossenschaftsbanken: Weg aus der Krise erkennbar

München, 02. Mai 2024 – Die Finanzlandschaft Bayerns atmet vorsichtig auf: Eine frische Brise der Hoffnung weht durch die Korridore der Volks- und Raiffeisenbanken. Eine aktuelle Umfrage des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V. unter seinen 184 Mitgliedsinstituten deutet erstmals seit langem auf eine zaghafte Erholung hin. Nach einer Zeit der wirtschaftlichen Tristesse, die ihren Tiefpunkt in einer beispiellosen Krise fand, erkennen die Banken leichte Anzeichen einer Besserung in ihrem Tagesgeschäft. Der GVB-Präsident Gregor Scheller verleiht dieser Entwicklung eine Stimme, indem er von einer “leichten Entspannung” spricht, die sich am Horizont abzeichnet. Doch trotz der aufkeimenden Zuversicht mahnt Scheller, dass der Weg zur vollständigen Erholung weder einfach noch selbstverständlich ist. Mit der Forderung nach entschlossenen Strukturreformen und dem Abbau regulatorischer Hürden wird ein Appell für mutige Schritte in Richtung eines nachhaltigen Wirtschaftsaufschwungs laut.

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Bremen (VBR).

München, 2. Mai 2024 – Die neuesten Zahlen bringen Licht am Ende des Tunnels: Bayerns Volks- und Raiffeisenbanken melden erste positive Entwicklungen und somit ein zaghaftes Aufatmen in der Branche. Nach einer detaillierten Konjunkturumfrage des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), durchgeführt zwischen dem 18. und 29. März 2024 unter 184 Mitgliedsinstituten, zeigt sich eine vorsichtige Erholung. “Viele Unsicherheiten bleiben, aber es deutet sich eine leichte Entspannung an”, fasst GVB-Präsident Gregor Scheller die Stimmung zusammen.

Die Werte sprechen eine klare Sprache: Mit einem aktuellen Index von 38,3 beurteilen die Institute ihre Geschäftslage so positiv wie zuletzt vor zwei Jahren. Vom historischen Tiefstand bei 15,6 Punkten während der Wirtschaftskrise 2022 hat sich die Lage stetig verbessert, bleibt jedoch volatil. Trotz dieser Anzeichen einer Besserung, überwiegt in den Erwartungen für die nächsten sechs Monate noch die Vorsicht: Mehr Banken befürchten eine Verschlechterung als eine Verbesserung ihrer Situation. Dennoch ist der Anteil der Pessimisten gegenüber früheren Umfragen spürbar gesunken. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg des Geschäftsklimaindex auf nun 16,3 Punkte – ein sichtbares Zeichen für aufkeimenden Optimismus, nachdem dieser Wert im vorangegangenen Halbjahr noch bei -2,2 lag.

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Als treibende Kraft hinter den positiven Signalen wird die Aussicht auf eine stabilisierende Wirtschaft gesehen, nicht zuletzt dank der Erwartung sinkender Leitzinsen. Die Überwindung des krisenhaften Zustands, der von der Corona-Pandemie, hohen Energiepreisen und einem Wirtschaftsrückgang geprägt war, wird als Wendepunkt erachtet. Doch die Genesung ist nicht selbsttragend: “Wir benötigen dringend umfangreiche Strukturreformen, sonst wird Deutschland den Anschluss an andere Volkswirtschaften verlieren”, warnt Scheller eindringlich.

Im Bereich des Kreditgeschäfts mit Privatkunden zeigt sich ebenfalls eine gewisse Stabilisierung, obwohl eine vollständige Normalisierung aussteht. Nach einem dramatischen Einbruch im vergangenen Jahr zeichnet sich eine Erholung ab. Ebenso im Firmenkundensegment: Erstmals seit 2022 verbessert sich die Einschätzung der aktuellen Kreditvergabe leicht, trotz weiterhin schwacher Nachfrage. „Die Kombination aus kontraktiver Geldpolitik und fehlenden Impulsen für die Wirtschaft verunsichert den bayerischen Mittelstand. In der Folge wird weniger investiert“, analysiert Scheller die Lage.

Scheller betont, die Signale stünden auf Zuversicht, mahnt aber auch: “Konjunkturelle Erholung ist kein Selbstläufer. Wir brauchen jetzt endlich den Mut und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und bürokratische Hemmnisse abzubauen.” Nur durch entschiedenes Handeln und das Zurückfahren der “überbordenden Regulatorik” kann eine nachhaltige Verbesserung der wirtschaftlichen Lage erreicht werden.

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Kontakt für weitere Informationen bietet Burkhard Rüdiger, stellvertretender Pressesprecher des GVB, der unter den angegebenen Kontaktdaten erreichbar ist.


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Bayerische Volks- und Raiffeisenbanken sehen leichte Erholungstendenzen / …

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Meldung einfach erklärt

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Was ist passiert?

  • Die Volks- und Raiffeisenbanken in Bayern fühlen sich ein bisschen besser als vorher.
  • Es wurde eine Umfrage gemacht, um zu sehen, wie es den Banken geht.
  • Es sieht so aus, als ob die schlechte Zeit vielleicht ein bisschen besser wird.

Wann wurde die Umfrage gemacht?

  • Zwischen dem 18. und 29. März 2024.

Wie finden die Banken ihre Situation jetzt?

  • Sie finden, es geht ihnen jetzt so gut wie schon lange nicht mehr.
  • Aber sie sind immer noch vorsichtig und denken, es könnte auch schlechter werden.

Was denken sie über die Zukunft?

  • Es könnte besser werden, weil die Wirtschaft stabiler wird und die Zinsen vielleicht sinken.
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Gibt es ein spezielles Problem?

  • Ja, der Wohnungsbau muss mehr gefördert werden.
  • Die Banken sagen, Deutschland muss sich verbessern, sonst bleibt es hinter anderen Ländern zurück.

Wie sieht es mit den Krediten aus?

  • Es gibt weniger Kredite für Häuser, aber es wird langsam besser.
  • Auch Unternehmen bekommen wieder eher Kredite, nachdem es schwierig war.

Was ist jetzt wichtig?

  • Wir müssen mutig sein und Dinge einfacher machen, damit sich die Wirtschaft erholen kann.

Wer hat das gesagt?

  • Das sagt der Chef des Genossenschaftsverbands Bayern, Herr Scheller.

Wie kann man mehr erfahren?

  • Du kannst Herrn Rüdiger, den Pressesprecher, anrufen oder ihm eine E-Mail schreiben.

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Tarifeinigung im Baugewerbe: Mehr Lohn und Angleichung

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