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Kindergrundsicherung: Volle Umsetzung der Pläne bei Haushaltsberatungen

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Presse /news Verbandsnachrichten

Berlin, 27.06.2023 – Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) appelliert anlässlich der Haushaltsberatungen der Bundesregierung, die Pläne von Bundesfamilienministerin Lisa Paus zur Einführung einer Kindergrundsicherung nicht zu verwässern. Die Gewerkschaft fordert eine wirksame Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut und betont die Notwendigkeit einer bedarfsorientierten Gestaltung der Kindergrundsicherung.

Die materielle Situation von Kindern und Jugendlichen ist seit Jahren hochproblematisch und hat sich aufgrund aktueller Krisen noch verschärft. Die Kindergrundsicherung soll daher nicht nur Armut vermeiden, sondern auch den tatsächlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht werden, wie ver.di-Vorsitzender Frank Werneke am Dienstag betonte. Dazu gehöre insbesondere eine Neuberechnung des soziokulturellen Existenzminimums, um eine angemessene Höhe der Leistungen zu gewährleisten. Werneke äußerte Unverständnis über die Pläne von Bundesfinanzminister Christian Lindner, die Mittel für die Kindergrundsicherung zu kürzen. Alle Kinder und Jugendlichen sollten unabhängig vom sozialen Hintergrund ihrer Eltern gleiche Chancen haben, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Bundesfamilienministerin Paus plant die Zusammenführung verschiedener Leistungen in einer Kindergrundsicherung und sieht vor, diese nicht auf das Bürgergeld der Eltern anzurechnen. Das Bundesfamilienministerium rechnet mit Kosten in Höhe von zwölf Milliarden Euro. Im Gegensatz dazu plant Finanzminister Lindner mit niedrigeren Beträgen und stellt sogar eine Erhöhung der Leistungen infrage.

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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di setzt sich für die Interessen von Beschäftigten in den Bereichen Gesundheit, Soziales, Wohlfahrt und Sport ein. Mit rund zwei Millionen Mitgliedern ist ver.di eine der größten Gewerkschaften Deutschlands. Das Ziel der Organisation ist eine gerechte, solidarische und demokratische Gesellschaft.

Die Haushaltsberatungen der Bundesregierung sind derzeit im vollen Gange und ver.di nutzt diese Gelegenheit, um auf die Bedeutung einer bedarfsgerechten Gestaltung der Kindergrundsicherung hinzuweisen. Die Gewerkschaft setzt sich dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben.

Pressekontakt:
Jan Jurczyk
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail: pressestelle@verdi.de
www.verdi.de/presse

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12 Responses

    1. Sorry, aber deine Meinung ist ziemlich kurzsichtig. Die Kindergrundsicherung ist eine wichtige Maßnahme, um Kindern aus benachteiligten Familien eine faire Chance zu geben. Geld fällt nicht vom Himmel, aber Chancengleichheit sollten wir allen Kindern ermöglichen.

  1. Ich finde es absurd, dass wir Geld für Kinder ausgeben, anstatt es für wichtigere Dinge zu verwenden.

    1. Was ist wichtiger als unsere Kinder? Sie sind unsere Zukunft. Investitionen in ihre Bildung und ihr Wohlergehen sind von entscheidender Bedeutung. Das ist alles andere als absurd.

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Original-Content von: Verband der Chemischen Industrie (VCI), übermittelt durch news aktuell

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Kürzungen bedrohen humanitäre Hilfe: Neue Fluchtwellen drohen

Einleitung:

Inmitten der tiefen humanitären Krise Syriens – dreizehn Jahre nach Ausbruch des Bürgerkrieges – ist der Bedarf an Hilfe dringender denn je. Fast 17 Millionen Menschen sind auf Unterstützung angewiesen, während die Wirtschaft vor dem Kollaps steht und 90 Prozent der Bevölkerung in Armut leben. Angesichts dieser alarmierenden Entwicklung warnt Oliver Müller, Leiter von Caritas international, vor katastrophalen Folgen durch Kürzungen im Bundeshaushalt 2025, welche die humanitäre Hilfe erheblich reduzieren könnten. "Vergesst uns nicht", appellieren die Helfer vor Ort eindringlich.

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Bildungssteuer: Gefahr für Osteopathie-Qualität

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GKV: Verbände warnen vor drastischem Zusatzbeitrag-Anstieg

München (ots) – Angesichts eines drohenden massiven Anstiegs des Zusatzbeitrags der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Jahr 2025 warnen die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der BKK Landesverband Bayern vor den wirtschaftlichen Konsequenzen für Beitragszahler und Unternehmen. Laut Prognosen der Betriebskrankenkassen könnte der GKV-Zusatzbeitrag auf bis zu 2,4 Prozentpunkte steigen, ohne die bereits geplanten Mehrausgaben durch Gesetzgebungsreformen einzukalkulieren. Vertreter beider Organisationen fordern ein sofortiges Ende der anhaltenden Beitragssatzdynamik und einen verstärkten Fokus auf Effizienz und Kostenreduktion im Gesundheitssystem.

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