Investor für Galeria Karstadt Kaufhof gefordert: ver.di setzt sich für Zukunft der Beschäftigten ein

Nach einer erneuten Insolvenz fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) eine Zukunftsperspektive für die rund 12.000 Beschäftigten bei Galeria Karstadt Kaufhof. Die erneute Insolvenz des Warenhauskonzerns habe für die Mitarbeiter und ihre Familien existenzielle Folgen, so Silke Zimmer, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand. Nachdem das Unternehmen sich in den letzten Monaten wirtschaftlich neu aufgestellt hatte, stehe nun alles wieder auf dem Spiel. Die Gewerkschaft kämpft für den Erhalt der Arbeitsplätze und sieht in einem stationär-digitalen Warenhauskonzept eine vielversprechende Zukunft für Galeria Karstadt Kaufhof. Um dies zu realisieren, fordert ver.di einen neuen Investor, der das Unternehmen unterstützt und die Arbeitsplätze sichert. Lesen Sie hier die bisherige Entwicklung und die Forderungen der Gewerkschaft.

Bremen (VBR). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) äußert ihre Besorgnis über die erneute Insolvenz des Galeria Karstadt Kaufhof (GKK) Warenhauskonzerns. Das Unternehmen hatte sich in den letzten Monaten neu aufgestellt, ist jedoch aufgrund der Insolvenz des Mutterkonzerns Signa erneut in eine wirtschaftliche Schieflage geraten. Für die rund 12.000 Beschäftigten und ihre Familien ist daher unklar, wie es weitergeht. Silke Zimmer, Mitglied im Bundesvorstand von ver.di und zuständig für den Handel, betont, dass die Beschäftigten bereits in der Vergangenheit Lohnkürzungen hinnehmen mussten, um Arbeitsplätze zu retten. Von dem neuen Insolvenzverwalter wird nun gefordert, sich für den Erhalt der rund 12.000 Arbeitsplätze einzusetzen und die positive wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens fortzuführen. ver.di will gemeinsam mit den Beschäftigten für ihre Zukunft kämpfen.

ver.di sieht für Galeria Karstadt Kaufhof mit einem stationär-digitalen Warenhauskonzept eine vielversprechende Zukunft. Die Warenhäuser sind das Herz vieler Innenstädte und bieten den Kunden eine einzigartige Auswahl an Waren und kompetente Beratung. Die Beschäftigten sind dabei das Aushängeschild des Unternehmens. Jetzt ist es jedoch wichtig, dass ein Investor an die Stelle von Signa tritt. Dabei wäre aus Sicht von ver.di ein strategischer Investor wünschenswert, der über Handelskompetenz verfügt und den Erhalt von Galeria Karstadt Kaufhof als Ganzes sicherstellt.

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Die Meldung wurde veröffentlicht von:
Daniela Milutin
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail: pressestelle@verdi.de
www.verdi.de/presse

Die erneute Insolvenz des Galeria Karstadt Kaufhof Warenhauskonzerns sorgt für Unsicherheit bei den 12.000 Beschäftigten und ihren Familien. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert vom neuen Insolvenzverwalter, sich für den Erhalt der Arbeitsplätze einzusetzen und die positive wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens fortzusetzen. ver.di sieht ein stationär-digitalen Warenhauskonzept als vielversprechende Zukunft für Galeria Karstadt Kaufhof und wünscht sich einen strategischen Investor, um den Erhalt des Unternehmens und der Arbeitsplätze zu sichern.


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