Hochwasser bedroht heimische Wildtiere – So kämpfen sie ums Überleben!

Die Hundstage des Hochwassers - Warum nicht nur wir Menschen, sondern auch Wildtiere jetzt Hilfe brauchen!

Bremen (VBR). Wildtiere in Not – Auswirkungen des Hochwassers

In einigen Regionen ist die Hochwasserlage nach wie vor angespannt und die Betroffenen kämpfen weiter dagegen an. Aber nicht nur wir Menschen und unsere Haustiere haben unter den Überschwemmungen zu leiden, auch viele heimische Wildtiere sind in Not geraten. Warum und welche genau, verrät Katharina Heß vom Deutschen Jagdverband, kurz DJV.

“Normalerweise suchen sie sich einfach ein trockenes Plätzchen und flüchten vor den Wassermassen. Rehe, Hirsche und Wildschweine machen das zum Beispiel. Dabei kommen sie allerdings in die Reviere von anderen Artgenossen. Das heißt, der innerartliche Stress steigt, zum Beispiel bei der Futtersuche. Das ist aber nicht das einzige Problem zurzeit”, erklärt Heß.

Einige Wildtiere haben bereits Nachwuchs, der wegen der langen, feuchten und kalten Wetterperiode jetzt krank werden könnte. “Beispielsweise der Feldhase: Der ist ja ursprünglich ein Steppenbewohner und mag es daher eher heiß und trocken. Vor allem der Nachwuchs hat mit der Nässe Probleme, weil nasses Fell isoliert schlecht. Aber auch für die Frischlinge von Wildschweinen ist die Nässe ein Problem”, fügt Heß hinzu.

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Noch schlimmer dran sind Käfer und Insekten, wie beispielsweise Wildbienen und deren Larven, die in ihrer Winterstarre regelrecht von den Wassermassen überrascht wurden und nicht mehr rechtzeitig fliehen konnten. Alle anderen Wildtiere benötigen nun vor allem Ruhe.

“Wer jetzt helfen will, sollte sogenannten Hochwasser-Tourismus unbedingt vermeiden. Denn die betroffenen Tiere brauchen jetzt die Gebiete, die ihnen noch geblieben sind, um sich dort zurückzuziehen. Zudem sind die Deiche oftmals noch aufgeweicht und da besteht auch Risiko für das eigene Leben”, warnt Heß.

Es ist außerdem wichtig, jetzt keine Wildtiere zu füttern. In den Überflutungsgebieten, in denen die Behörden eine sogenannte Notzeit ausgerufen haben, kümmern sich bereits die Jägerinnen und Jäger um die Versorgung der Tiere. “Diese Fütterungszeit ist aber nur zeitlich begrenzt. Zudem wurde auch in manchen Gebieten ein Jagdverbot ausgerufen, das zum Wohl der Wildtiere ist, woran sich die Jäger natürlich sehr gerne halten”, erklärt Heß.

Es ist ratsam, beim Thema Umgang mit Wildtieren nach langanhaltenden Regenfällen und Überschwemmungen weitere Informationen auf der Website des Deutschen Jagdverbandes jagdverband.de zu suchen.

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Pressekontakt:
Torsten Reinwald
Tel.: 030/2091394-23
Mail: pressestelle@jagdverband.de

Original-Content von: Deutscher Jagdverband e.V. (DJV), übermittelt durch news aktuell


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