Heimisches Laubholz – Nachhaltige Zukunft im Fokus

"Die Zukunft der heimischen Wälder und Holzwirtschaft stand im Mittelpunkt des Laubholzgesprächs, das kürzlich im Sägewerk Karl Alt GmbH stattfand. Zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Anja Weisgerber (CSU) diskutierten mehr als 20 Lokalpolitiker, Bürgermeister und Vertreter aus Wald und Holz über die aktuellen Herausforderungen in der Branche. Dabei wurden die Potenziale des nachwachsenden Rohstoffs hervorgehoben, aber auch die Bedrohungen durch politische Initiativen thematisiert. Lesen Sie weiter, um mehr über die spannenden Erkenntnisse dieses wichtigen Gesprächs zu erfahren."

Bremen (VBR). Laubholzgespräch mit Politikern und Vertretern der Holzindustrie

Berlin, 25.01.2024 – Die Zukunft der heimischen Wälder und Holzwirtschaft stand im Mittelpunkt des Laubholzgesprächs, das am 23. Januar im Sägewerk Karl Alt GmbH stattfand. An der Veranstaltung nahmen die Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber (CSU), mehr als 20 Lokalpolitiker, Bürgermeister und Vertreter aus Wald und Holz teil. Bei einer Werksführung betonte Geschäftsführer Stephan Alt die Potenziale des nachhaltigen Rohstoffs, während Julia Möbus, Geschäftsführerin des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbands (DeSH), die aktuellen Herausforderungen in Wald und Wertschöpfungskette aufzeigte. Dr. Weisgerber hat zugesagt, sich diesen Herausforderungen in Berlin anzunehmen.

Die Deutsche Säge- und Holzindustrie ist seit über 50 Jahren ein führendes Laubholzsägewerk in Süddeutschland. Heute gewinnt der nachwachsende und heimische Rohstoff aufgrund seines Potenzials als natürlicher CO2-Speicher immer mehr an Bedeutung. Stephan Alt erklärte während der Führung durch sein Sägewerk: “Der Umbau zu klimastabilen Mischwäldern gewinnt im Wald immer mehr an Bedeutung – und damit auch die nachhaltige Verwendung von Laubholz in verschiedenen Bereichen der Wirtschaftsentwicklung im ländlichen Raum.”

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Trotz dieser positiven Entwicklungen steht die Laubholzindustrie vor großen Herausforderungen. Julia Möbus betonte beim Gespräch, dass viele Unternehmen trotz steigender Nachfrage und einem höheren Anteil an Laubholz im Wald mit Versorgungsproblemen zu kämpfen haben. Die Branche wird mit Auflagen und Einschränkungen konfrontiert, wie etwa Bewirtschaftungsverboten oder einem geplanten Einschlagstopp in alten Buchenwäldern. Diese politischen Initiativen bedrohen die Laubholzindustrie als Zukunftsbranche und behindern notwendige Investitionen in die Wertschöpfungskette.

Dr. Anja Weisgerber unterstützt die aktive Waldbewirtschaftung und nachhaltige Holzverwendung als Grundlage für den Erhalt und die Nutzung des Waldes im Zeichen des Klimawandels. Sie betonte: “Bayern hat eine besondere Verantwortung, seinen Wald und die heimische Holzwirtschaft für den Klimaschutz und als Wirtschaftskraft in den ländlichen Regionen zu stärken. Ich werde mich daher weiterhin in Berlin dafür einsetzen, dass die Branche sich entwickeln kann und nicht einseitig durch Verbote eingeschränkt wird.”

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Deutsche Säge- und Holzindustrie
Geschäftsführerin Julia Möbus
Chausseestraße 99
10115 Berlin
Tel.: +49 30 2061 399-00
Fax: +49 30 2061 399-89
E-Mail: presse@saegeindustrie.de
Internet: www.saegeindustrie.de
Twitter: @saegeindustrie

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Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie:
Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) vertritt die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Der Verband unterstützt seine Mitglieder in wirtschaftlichen und branchenpolitischen Fragen und setzt sich für verbesserte Rahmenbedingungen für die Verwendung von Holz als Rohstoff ein. Die Deutsche Säge- und Holzindustrie ist ein wichtiger Ansprechpartner für Medien, Wirtschaft, Politik und Forschung. Der Verband setzt sich für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffs und Bioenergieträgers Holz ein.


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