10+ Aufrufe

Globale Partnerschaften: Prägnantes Förderinstrument stärkt deutsche Wirtschaft

Inhaltsverzeichnis

Beitrag teilen

Globale Partnerschaften: Prägnantes Förderinstrument stärkt deutsche Wirtschaft eins zu eins vernetzte Globus-Darstellung im blau-grünen Hintergrund.
Verbandsbüro jetzt bei Google bevorzugen Damit unsere Vereins- und Verbandsnachrichten häufiger in Ihrer persönlichen Google-Übersicht erscheinen.
Jetzt bevorzugte Quelle festlegen

Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in einer aktuellen Meldung bekanntgab, bietet das langjährige Programm „Partnering in Business with Germany“ nun neue branchen- und themenspezifische Kooperationsformate an. Das Programm, das bereits seit 25 Jahren existiert, hat das Ziel, langfristige, grenzüberschreitende Wirtschaftskooperationen zwischen deutschen Unternehmen und mittelständischen Unternehmen aus Entwicklungs- und Schwellenländern aufzubauen. Dabei soll es vor allem zur Dekarbonisierung und zum Klimaschutz, zur Rohstoff- und Energieversorgung sowie zur Diversifizierung von Lieferketten beitragen.

In einer Fachkonferenz zur Neuausrichtung des Programms äußerte sich Bundesminister Habeck zu dessen Bedeutung. Er betonte, dass das Programm sich sowohl an Unternehmen richtet, die ihre Geschäftstätigkeit breiter und widerstandsfähiger aufstellen wollen, als auch an Unternehmen, die bisher wenig Erfahrung auf internationalen Märkten gesammelt haben und sich nun international orientieren möchten. Besonders wichtig seien jedoch die persönlichen Kontakte zwischen Managerinnen und Managern aus verschiedenen Ländern, die das Programm fördert. Denn Unternehmensnetzwerke seien weltweit die Grundlage für wirtschaftliche Rationalität und politische Vernunft.

Partnering in Business with Germany, als Instrument der deutschen Außenwirtschaftsförderung, bringt deutsche und ausländische Entscheidungsträger aus der Wirtschaft zusammen, um langfristige, grenzüberschreitende Wirtschaftskooperationen aufzubauen. Das Programm orientiert sich am Bedarf der deutschen Wirtschaft und steht allen mittelständischen und kleineren Unternehmen sowie allen Branchen und Sektoren offen.

Im Rahmen des bisherigen Programms wurden jedes Jahr etwa 1000 ausländische Führungskräfte aus verschiedenen Regionen auf den Markteintritt in Deutschland vorbereitet und individuelle Kontakte zu deutschen Unternehmen hergestellt. Daraus entstanden langfristige Geschäftsbeziehungen und ein globales Netzwerk international agierender KMU. Das neue Programm baut auf diesen Erfahrungen auf und bietet nun neue Kooperationsformate in den Bereichen Energieeffizienz in der Industrie, Erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft, Industrie 4.0, Smart Farming und Nahrungsmittelindustrie, Gesundheits-, Bau- und Textilwirtschaft.

Partnering in Business with Germany unterstützt Unternehmen in der Geschäftsanbahnung mit deutschen Unternehmen und bietet Marktzugang in Ländern, die für deutsche KMU nicht im Fokus stehen oder schwierige Rahmenbedingungen haben. Durch die Leistungen des Programms werden Risiko und Transaktionskosten für deutsche Unternehmen gesenkt. Zudem fördert das Programm den Aufbau von Netzwerken in den Partnerländern. Dadurch entsteht ein globales Unternehmernetzwerk mit Fokus auf Deutschland, das deutschen KMU langfristig für ihre Außenwirtschaftsaktivitäten zur Verfügung steht.

Das Programm bietet zudem Skalierungspotential, da es aufgrund seiner Standardisierung und langjährigen Erfahrungen in der Umsetzung gut auf andere Länder ausgeweitet werden kann. Das BMWK strebt an, weltweit neue Partnerländer zu gewinnen und so die Diversifizierung der deutschen Außenwirtschaftsbeziehungen zu unterstützen.

Die Umsetzung des Programms erfolgt durch die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in enger Zusammenarbeit mit Regierungsstellen in den Zielländern. Gemeinsam sind sie verantwortlich für die Bewerbung des Programms, die Identifizierung qualifizierter und potenzieller Unternehmerinnen und Unternehmer sowie die Vorbereitung auf eine Teilnahme am Programm.

Mit „Partnering in Business with Germany“ bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz also ein Programm an, das internationalen Unternehmen dabei hilft, geschäftliche Kooperationen mit deutschen Unternehmen aufzubauen. Durch den gezielten Marktzugang, die Vernetzung und die Unterstützung bei der Geschäftsanbahnung wird deutschen und ausländischen Unternehmen ein erfolgreicher Markteintritt ermöglicht. Das Programm trägt zudem zur Dekarbonisierung und zum Klimaschutz sowie zur Diversifizierung von Lieferketten bei. Durch die Ausweitung des Programms auf neue Partnerländer sollen zudem die deutschen Außenwirtschaftsbeziehungen diversifiziert werden.

Quelle: Neuausrichtung eines weiteren außenwirtschaftlichen Förderinstruments: „Partnering in Business with Germany“

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag und die verwendeten Bilder können ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet worden sein.
Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge