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Gesundheits-Apps optimal nutzen: Tipps für effektives Handling!

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Berlin, 16. August 2023 – Die Vielfalt an Gesundheits-Apps auf dem Markt nimmt stetig zu, doch die Qualität und Übersichtlichkeit lassen oft zu wünschen übrig. Der TÜV-Verband gibt Verbrauchern wichtige Tipps, wie sie Gesundheits-Apps sicher nutzen können und klärt über die Unterschiede zwischen medizinischen und Lifestyle-Apps auf.

Der App-Markt boomt und bietet heute neben Spielen und Social-Media-Anwendungen auch eine breite Palette an Gesundheits-Apps. Von Diät- und Entspannungsprogrammen bis hin zu Ferndiagnosen gibt es zahlreiche digitale Helfer, die die Gesundheit fördern und Erkrankungen bekämpfen sollen. Laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stehen derzeit etwa 284.000 Gesundheits-Apps zum Download in den Stores zur Verfügung. Doch nicht alle Apps sind tatsächlich medizinisch relevant.

“Lifestyle-Apps können einen gesunden Lebensstil unterstützen, aber sie sollten nicht als Ersatz für eine professionelle medizinische Diagnose oder Behandlung betrachtet werden”, warnt Mark Küller, Referent für Medizinprodukte beim TÜV-Verband. Oftmals handele es sich bei diesen Apps um Angebote aus dem Lifestylebereich, die nicht den strengen Anforderungen der Medizinproduktegesetzgebung unterliegen. Daher sei es wichtig, die Angaben solcher Apps kritisch zu hinterfragen und nicht blind zu vertrauen.

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Besonders beliebt sind Lifestyle-Apps, die Fitness, Wellness, Bewegung und Ernährung unterstützen sollen. Sie werden häufig von IT-Firmen, Sportmarken oder Fitnessstudios entwickelt und bieten Funktionen wie Schrittzähler, Kalorienzähler und Trainingspläne. Obwohl sie die Gesundheitsziele der Nutzer fördern sollen, liefern sie in der Regel keine genauen medizinischen Daten und sind oft nicht unabhängig geprüft.

Auch serviceorientierte Apps, wie die Corona-Warn-App der Bundesregierung oder Apps von Krankenkassen, erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie dienen als Erinnerungen an die Einnahme von Medikamenten, verwalten Impfstatus oder ermöglichen die Terminvereinbarung in Arztpraxen. Hier gelten bereits etwas strengere Anforderungen an Qualität, Zuverlässigkeit und Datenschutz, dennoch gibt es auch hier Unterschiede.

Die Kategorie der medizinischen Apps zeichnet sich durch ihre hohe Qualität und Einhaltung gesetzlicher Vorgaben aus. Sie sollen bei Diagnose und Therapie von Krankheiten unterstützen und können mit medizinischen Geräten wie einem Blutzuckermessgerät verbunden werden. Allerdings sollten Nutzer beachten, dass auch medizinische Apps keinen Arzt ersetzen können und die endgültige Diagnose und Therapieempfehlung immer von einem Fachmann kommen muss.

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Um einen sicheren Umgang mit Gesundheits-Apps zu gewährleisten, gibt der TÜV-Verband wichtige Tipps. Nutzer sollten die Angaben kritisch bewerten, auf Datenschutzbestimmungen achten, den Anbieter recherchieren, die Kennzeichnung überprüfen und im Zweifelsfall Experten aus dem Gesundheitsbereich konsultieren.

Der TÜV-Verband setzt sich als Interessenvertretung der TÜV-Prüforganisationen für technische und digitale Sicherheit ein. Ihr Ziel ist es, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und ein hohes Niveau der technischen Sicherheit zu gewährleisten. Durch unabhängige Prüfungen, qualifizierte Weiterbildungen und allgemeingültige Standards sollen Fahrzeuge, Produkte, Anlagen und Dienstleistungen nachhaltig und sicher gestaltet werden.

Pressekontakt:
Maurice Shahd
Pressesprecher TÜV-Verband e.V.
Friedrichstraße 136 | 10117 Berlin
030 760095-320, maurice.shahd@tuev-verband.de
www.tuev-verband.de | www.twitter.com/tuevverband

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23 Antworten

  1. Also ich finde, dass diese ganzen Gesundheits-Apps total überbewertet sind. Ehrlich, wer braucht das?

    1. Gesundheits-Apps mögen für manche unnötig erscheinen, aber sie können tatsächlich eine große Hilfe sein. Mit ihnen kann man seinen Gesundheitszustand überwachen, Krankheiten frühzeitig erkennen und einen gesunden Lebensstil pflegen. Es ist wichtig, offen für neue Technologien zu sein und ihre Vorteile zu nutzen.

  2. Diese Apps sind nur ein weiterer Beweis für unsere ständige Abhängigkeit von Technologie. Lassen wir uns zu sehr von ihnen kontrollieren?

    1. Ja, wir sind definitiv zu sehr von Technologie abhängig. Aber anstatt die Apps dafür verantwortlich zu machen, sollten wir unsere eigenen Entscheidungen und Prioritäten überdenken. Die Kontrolle liegt immer noch bei uns.

    1. Ärzte können nicht immer verfügbar sein und manchmal sind Gesundheits-Apps eine praktische Alternative. Sie können Informationen bieten, Symptome verfolgen und uns helfen, einen gesünderen Lebensstil zu führen. Es geht nicht darum, Ärzte zu ersetzen, sondern um zusätzliche Werkzeuge zur Verbesserung unserer Gesundheit.

    1. Ganz ehrlich, wer Apps als überbewertet abstempelt, hat wohl den Schuss nicht gehört. Sie erleichtern unser Leben, bieten Unterhaltung und helfen uns, organisiert zu bleiben. Wer braucht sowas? Offensichtlich diejenigen, die den Fortschritt nicht verschlafen haben.

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