Gespräche zur Tabakregulierung: Daten sprechen für dringenden Handlungsbedarf

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Bonn (ots) – Bonner Zigarrenverband spricht von stabilem Marktanteil für Zigarren und Zigarillos trotz Rückgang des Tabakkonsums

14.08.2023 – 07:08

In den letzten Monaten hat eine Studie zum Rauchverhalten beunruhigende Ergebnisse ans Licht gebracht: Der Tabakkonsum nimmt insbesondere bei jüngeren Rauchern zu. Doch der Bundesverband der Zigarrenindustrie (BdZ) gibt Entwarnung: Zigarren und Zigarillos verzeichnen trotz des allgemeinen Rückgangs des Tabakkonsums einen stabilen Marktanteil.

Der Geschäftsführer des BdZ, Bodo Mehrlein, verweist hierbei auf aktuelle Steuerungszahlen des Statistischen Bundesamtes für das erste Halbjahr 2023. Demnach konnte der Rückgang im Bereich Zigarren und Zigarillos im Vergleich zum Vorjahr auf 6,2% reduziert werden. Mehrlein betont, dass ein möglicher Anstieg im Tabakmarkt nicht auf Zigarren und Zigarillos zurückzuführen sei, sondern auf andere Tabakprodukte. Der Zigarrenmarkt wurde in den letzten Jahren durch finanzpolitische Maßnahmen stark reduziert, vor allem im niedrigpreisigen Segment.

Trotz der negativen Entwicklungen ist die Zigarrenindustrie zuversichtlich, dass das traditionelle Kernsegment des Marktes auch in Zukunft eine stabile Entwicklung aufweisen wird. Zigarren und Zigarillos bleiben ein Genuss- und Kulturgut für eine kleine Gruppe erwachsener Genießer.

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Im Hinblick auf die aktuellen Diskussionen um eine verschärfte Tabakregulierung fordert der BdZ, dass Ausnahmeregelungen für das Genusssegment Zigarre / Zigarillo beibehalten werden. Offizielle Statistiken aus dem Eurobarometer der EU-Kommission sowie dem zuletzt veröffentlichten Microzensus des Statistischen Bundesamtes belegen, dass Zigarren und Zigarillos nur gelegentlich und von Konsumenten gehobenen Alters geraucht werden. Ein Einstieg in den Tabakkonsum erfolgt in der Regel nicht über diese Produkte. Es steht außer Frage, dass Zigarren und Zigarillos als reine Genussartikel ohne Jugendschutzproblematik zu betrachten sind.

Der BdZ unterstützt alle Maßnahmen, die den Jugendschutz verbessern und wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen. Dennoch sieht der Verband keinen Handlungsbedarf im Bereich Zigarren und Zigarillos, da sowohl der Jugendschutz als auch die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse hier keine strengeren Maßnahmen erfordern. Vielmehr plädiert der BdZ für eine stärkere Rückbesinnung auf den Genuss und betont, dass dies auch in der Gesetzgebung Berücksichtigung finden sollte.

Der Bundesverband der Zigarrenindustrie setzt sich als Zusammenschluss von mittelständischen Herstellern, Vertreibern und Importeuren von Zigarren und Zigarillos für die Interessen der Branche ein. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Verbands unter www.zigarren-verband.de.

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Pressekontakt:
Bundesverband der Zigarrenindustrie e.V.
Bodo Mehrlein (GF)
Gotenstr. 27, 53175 Bonn
Telefon: +49 228 364026
E-Mail: mehrlein@zigarren-verband.de

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14 Antworten

  1. Ich verstehe den Hype um Tabakregulierung nicht. Jeder soll doch selbst entscheiden dürfen, was er konsumiert!

    1. Klar, jeder soll selbst entscheiden dürfen. Aber was ist mit den Auswirkungen auf die Gesundheit anderer? Passivrauchen existiert und ist schädlich. Tabakregulierung schützt nicht nur die Raucher selbst, sondern auch diejenigen um sie herum.

    1. Das ist eine gefährliche Einstellung. Rauchen ist keineswegs cool, sondern eine gesundheitsschädliche Sucht, die Millionen das Leben kostet. Regulierungen dienen dem Schutz der Gesellschaft. Deine Freiheit endet dort, wo sie andere gefährdet. #GesundheitGehtVor

  2. Ich finde, dass der Handlungsbedarf bei Tabakregulierung total überbewertet wird. Lasst die Leute rauchen!

    1. Sorry, aber das ist wirklich kurzsichtig. Tabakrauchen ist nachgewiesenermaßen gesundheitsschädlich, nicht nur für die Raucher selbst, sondern auch für Passivraucher. Es ist wichtig, den Handlungsbedarf zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

  3. Sorry, aber ich kann deinem Standpunkt nicht zustimmen. Rauchen ist nachweislich schädlich für die Gesundheit und kann zu schweren Krankheiten führen. Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Rauchen cool oder gesund ist.

    1. Es geht nicht nur um persönliche Entscheidungsfreiheit. Tabakregulierung ist wichtig, um die Gesundheit der Allgemeinheit zu schützen und die Kosten für die Gesellschaft zu reduzieren. Rauchen hat nachgewiesene gesundheitliche Risiken, die nicht ignoriert werden sollten.

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