Euro 7: ZDK kritisiert fehlende Initiative zu eFuels in Umweltausschuss-Einigung

Euro 7: ZDK kritisiert fehlende Initiative zu eFuels in Umweltausschuss-Einigung eins zu eins

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Brüssel, 13.10.2023 – 14:22

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat am 12. Oktober seinen Bericht zur neuen Euro 7-Norm angenommen. In diesem Bericht wurden einige Änderungen vorgeschlagen, wie beispielsweise die Anhebung der Emissionsgrenzwerte und die Verlängerung der Umsetzungsfristen. Zudem sollen die von der Kommission vorgeschlagenen Aktualisierungen der Prüfparameter zurückgenommen werden.

Realismus in der Diskussion um die Euro 7-Norm

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) begrüßt diese Entwicklung und betont den Gewinn für den Umweltschutz bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der individuellen Mobilität für viele Menschen. „Technische Umsetzbarkeit bedeutet ein Mehr für den Umweltschutz bei Beibehaltung der individuellen Mobilität für viele Menschen“, so ZDK-Hauptgeschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel. Allerdings bleibt noch unklar, wie die Vorgaben zu Feinstaubemissionen gemessen werden sollen.

Kritik am mangelnden Ehrgeiz des Europäischen Parlaments

Kritisch sieht der ZDK jedoch, dass das Europäische Parlament keine ehrgeizigeren Ziele zu eFuels und eine faire Berechnung von Abgaswerten durch die Einführung eines Carbon Correction Factors unterstützt hat. „Es ist fahrlässig, das hohe Potenzial für mehr Klimaschutz auch im Fahrzeugbestand zu ignorieren“, betont Scheel. „Daher ist es umso wichtiger, dass die EU-Kommission im angekündigten Delegierten Rechtsakt zu eFuels realistische Ziele im Sinne der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II setzt. Ein kompletter Verzicht auf eFuels als alternativen Kraftstoff würde das Erreichen der ambitionierten europäischen Klimaziele gefährden.“

Ausblick auf die Trilog-Verhandlungen

Als nächster Schritt zur Verabschiedung der Euro 7-Norm stehen die Trilog-Verhandlungen zwischen Kommission, Parlament und Rat an. Der Rat hatte bereits Ende September seinen Standpunkt festgelegt, dem sich das Parlament nun angenähert hat. Der ZDK ist zuversichtlich, dass die Trilog-Verhandlungen zügig voranschreiten werden.

Über den Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ist die Interessenvertretung des Kfz-Gewerbes in Deutschland. Mit mehr als 36.000 Mitgliedsbetrieben ist der ZDK eine starke und einflussreiche Organisation. Der Verband setzt sich für die Belange der Automobilbranche ein und vertritt die Interessen der deutschen Kfz-Betriebe gegenüber Politik, Wirtschaft und Verbrauchern.

Pressekontakt:
Ulrich Köster, ZDK-Pressesprecher
Tel.: 0228/ 91 27 270
E-Mail: koester@kfzgewerbe.de

Original-Content von: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), übermittelt durch news aktuell

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13 Antworten

  1. Ich finde es echt lächerlich, dass sie eFuels nicht ernsthaft in Betracht ziehen. Wann wachen sie endlich auf?

  2. eFuels sind der Weg nach vorne! Die Umweltausschuss-Einigung sollte mehr Initiative zeigen, um sie zu unterstützen.

  3. Warum sollten wir uns überhaupt um eFuels kümmern? Ich denke, wir sollten uns auf alternative Energien konzentrieren!

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