EU-Richtlinien CSRD & NIS-2: Neue Hürden im Geschäftsreise-Management

In einer Welt, die rapide auf Nachhaltigkeit und digitale Sicherheit umschwenkt, setzen neue EU-Richtlinien Maßstäbe, die weitreichende Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie Unternehmen Geschäftsreisen angehen. Vom 23. April 2024, an werden Firmen mit erweiterten Anforderungen im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung und der Cybersicherheit konfrontiert. Diese Bestimmungen zielen darauf ab, die CO2-Emissionen akkurat zu erfassen und umfassende Schutzmaßnahmen für die Datenintegrität im mobilen Arbeitsumfeld zu implementieren. Während die Herausforderungen groß sind, eröffnen sich auch neue Chancen für Unternehmen, ihre Betriebskosten zu senken und ihre Reputation zu verbessern. Einblick in die spezifischen Herausforderungen und die Unterstützung durch Geschäftsreisebüros bietet eine klare Sichtweise auf die Zukunft der Geschäftsreisen und deren Management.

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Bremen (VBR). Neue EU-Richtlinien beeinflussen das Geschäftsreiseverhalten

Inmitten eines sich rasant verändernden globalen Umfelds setzen neue Richtlinien der Europäischen Union (EU) im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung und der Cybersicherheit neue Standards, die erhebliche Auswirkungen auf die Organisation und Durchführung von Geschäftsreisen haben. Diese Vorgaben zielen darauf ab, Unternehmen dazu zu bewegen, umweltbewusster zu handeln und gleichzeitig ihre Daten sicherer zu machen.

Ab dem Jahr 2024 müssen Unternehmen ihre CO2-Emissionen sorgfältig erfassen und Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit bei mobilem Arbeiten und Fernzugriffen auf Unternehmensserver zu gewährleisten. “Die Erfassung aller relevanten Daten einer Geschäftsreise ist eine Herausforderung für Unternehmen”, erklärt Alexander Albert, Vorsitzender des Ausschusses Business Travel im Deutschen Reiseverband (DRV). Diese Regelungen sind nicht nur eine Herausforderung, sondern bieten auch langfristige Vorteile, wie zum Beispiel verbesserte Reputation im Bereich Nachhaltigkeit, sowie Kosteneinsparungen und Risikominderung bei Cyberangriffen.

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), die bereits 2022 von der EU verabschiedet wurde, verlangt von Unternehmen, umfangreiche und standardisierte Informationen über ihre Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungspraktiken offenzulegen. Besonders die sogenannten Scope 3-Emissionen, welche Emissionen aus Geschäftsreisen und Pendlerverkehr einschließen, sind dabei von großer Bedeutung. Diese Transparenzanforderungen erfordern von den Unternehmen überlegene Methoden zur Datenverarbeitung und Berichterstattung.

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Im Bereich Cybersicherheit tritt ab Oktober 2024 die NIS-2-Richtlinie in Kraft, die ein einheitliches Schutzniveau vor Cyberbedrohungen für kritische Infrastrukturen innerhalb der EU gewährleisten soll. Geschätzt wird, dass diese Richtlinie in Deutschland zwischen 25.000 und 40.000 Unternehmen betrifft. Sie erfordert von den Unternehmen eine Ausweitung der Schutzmaßnahmen, verbesserte Risikoanalysen und intensivere Überwachungspraktiken.

Neben technischen Anpassungen müssen Unternehmen ihre Reiserichtlinien möglicherweise aktualisieren, um die Sicherheit von mobilen Geräten und den Fernzugriff auf Unternehmensnetzwerke sicherzustellen. Albert weist darauf hin, dass Geschäftsreisebüros bei der Umsetzung dieser Anforderungen durch Bereitstellung digitaler Tools und Sicherheitstraining für Reisende unterstützen können.

Diese Entwicklungen unterstreichen die wachsende Bedeutung von Geschäftsreisen als strategisches Managementthema. Initiativen wie “Chefsache Business Travel” des DRV illustrieren das Bestreben der Branche, den Nutzen eines professionellen Reisemanagements zu betonen und dessen Umsetzung auf Entscheiderebene zu fördern. Der DRV, der eine Vielzahl von Mitgliedsunternehmen vertritt, untermauert mit diesen Bemühungen sein Engagement für eine zukunftsfähige und verantwortungsbewusste Reisebranche.

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Die Anpassung an diese Regulierungen stellt Unternehmen vor Herausforderungen, die einen strategischen Umgang mit Geschäftsreisen und Technologienutzung erfordern. Dabei spielen die Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern und eine vorausschauende Planung eine entscheidende Rolle, um die Vorteile dieser Neuerungen voll ausschöpfen zu können.


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CSRD und NIS-2: EU-Richtlinien stellen Firmen beim Reisemanagement vor Herausforderungen

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Berlin (ots) – 30.05.2024 – 08:30

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Sommertraum: Pflegeleichte WPC-Dielen für Ihre Terrasse

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Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe haben ihre diesjährige Sommeraktion unter dem Motto "Die größte Katastrophe ist das Vergessen" gestartet, um auf die dramatischen humanitären Krisen in Ostafrika aufmerksam zu machen. Extreme Wetterereignisse wie Dürren und Überschwemmungen bedrohen das Leben von Millionen Menschen und verschärfen die ohnehin prekäre Lage. Die beiden Hilfsorganisationen kritisieren die schrumpfenden finanziellen Mittel für humanitäre Hilfe und rufen zur Solidarität und Spendenbereitschaft auf, damit dringend benötigte Unterstützung weiterhin geleistet werden kann.

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Zwei Bartgeier-Jungs erobern die Alpen: Wiggerl und Vinzenz

Zwei junge Bartgeier erobern die Lüfte der Alpen: Erfolgreiche Auswilderung im Nationalpark Berchtesgaden

Am 29. Mai 2024 hat der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) e. V. gemeinsam mit dem Nationalpark Berchtesgaden ein bedeutendes Naturschutzereignis gefeiert. Zum vierten Mal wurden zwei junge Bartgeier, dieses Jahr erstmals zwei Männchen namens "Wiggerl" und "Vinzenz," in einer Felsnische im Klausbachtal ausgewildert. Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder gab den Tieren feierlich ihre Namen und unterstrich die Bedeutung des Projekts für den Artenschutz. Seit Beginn des Projekts im Jahr 2021 konnten insgesamt acht dieser majestätischen Vögel in die Freiheit entlassen werden. Das langfristig angelegte Vorhaben zielt darauf ab, die alpine Population der Bartgeier zu stärken und die Wiederansiedlung dieser gefährdeten Spezies in den Ostalpen zu unterstützen.

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Feuerwehr begeistert 155.000 Besucher beim Demokratiefest

Zum 75. Jubiläum des Grundgesetzes feierte die Bundesregierung am 23. Mai ein großes Demokratiefest in Berlin, das rund 155.000 Besucher anzog. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) präsentierte im Spreebogenpark seine Demokratie- und Vielfaltsarbeit und erhielt dabei Unterstützung von der Berliner Feuerwehr. Höhepunkte waren unter anderem der Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz und internationale Gäste wie Präsident Emmanuel Macron. Verschiedene Rettungsorganisationen nutzten die Gelegenheit, ihre gemeinsame Erklärung für Demokratie und Vielfalt bekannt zu machen, während zahlreiche politische Diskussionen und kulturelle Darbietungen das vielfältige Programm bereicherten.

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Tarifeinigung im Baugewerbe: Mehr Lohn und Angleichung

Berlin (ots) – In der deutschen Baubranche zeichnet sich ein bedeutender Durchbruch ab: Nach intensiven Verhandlungen haben die Tarifvertragsparteien, darunter die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, einen Einigungsvorschlag zur Lösung des Tarifkonflikts erarbeitet. Der Vorschlag sieht gestaffelte Lohn- und Gehaltserhöhungen sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen vor, um somit auch die Ost-West-Angleichung zu beschleunigen. Bis zum 14. Juni 2024 müssen die zuständigen Gremien diesem Kompromiss zustimmen, während bis dahin alle Arbeitskampfmaßnahmen ausgesetzt werden.

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ver.di begrüßt Rentenpaket II – Sicherheit für Versicherte

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die kürzlich im Bundeskabinett beschlossenen Änderungen des Rentenpakets II als einen Schritt in die richtige Richtung, fordert jedoch langfristig weitere Verbesserungen. Der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke betonte die Notwendigkeit einer Anhebung des Rentenniveaus auf über 50 Prozent, um Altersarmut effektiv zu bekämpfen. Gleichzeitig kritisierte er scharf die geplante Einführung der Aktienrente als eine Fehlentwicklung und einen Angriff auf das bewährte umlagefinanzierte System.

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Baubranche erzielt Einigung: Löhne steigen ab Mai 2024

Einigung im Tarifkonflikt der Baubranche: Lohnerhöhungen und Ausbildungsförderung vereinbart

Berlin, 29. Mai 2024 – Nach intensiven Verhandlungen haben sich die Tarifvertragsparteien der Baubranche – bestehend aus der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) – auf einen Einigungsvorschlag geeinigt. Dieser sieht eine dreistufige Lohn- und Gehaltserhöhung sowie eine verbesserte Ausbildungsvergütung vor. Die zuständigen Gremien haben bis zum 14. Juni Zeit, dem Vorschlag zuzustimmen, wobei die Streikmaßnahmen bis dahin ausgesetzt werden.

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