20 Jahre Förderkreis des Deutschen Feuerwehrverbandes: Starke Gemeinschaft für Zivilschutz, Innovation und den Kampf gegen Gewalt gegen Einsatzkräfte

Am 26. März 2024 feierte der Förderkreis des Deutschen Feuerwehrverbandes in Berlin sein **20-jähriges Bestehen** und würdigte dabei seine Rolle bei der Förderung des Verbands, etwa durch die Unterstützung des Deutschen Feuerwehr-Museums in Fulda, während das **112. Mitglied** offiziell begrüßt wurde. In einer Veranstaltung mit rund 150 Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft betonten DFV-Präsident Karl-Heinz Banse und Förderkreischef Dr. Christian von Boetticher die zentrale Bedeutung der finanziellen Beiträge für die Aufgaben des Verbandes. Alarmierende Studienergebnisse zu Gewalt gegen Einsatzkräfte und die wachsende Gefahr durch Cyberangriffe rückten ebenso in den Fokus wie die Forderung nach verstärkter Lobbyarbeit im Zivilschutz. Damit unterstreicht der Förderkreis seine Bedeutung für Sicherheit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und den künftigen Bevölkerungsschutz.
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– 20. Gründungsjubiläum des DFV-Förderkreises am 26. März 2024 mit Festakt in Berlin.
– Studie zeigt: Mehr als die Hälfte der Feuerwehrangehörigen erlebt Gewalt gegen Einsatzkräfte.
– DFV-Beirat diskutiert strategische Herausforderungen: Zivilschutz-Lobbyarbeit und zunehmende Cyberkriminalitätsgefahren.

20 Jahre Förderkreis des Deutschen Feuerwehrverbandes: Einsatz für Sicherheit und Unterstützung

Am 26. März 2024 feierte der Förderkreis des Deutschen Feuerwehrverbandes e. V. (DFV) sein 20-jähriges Jubiläum mit einer festlichen Veranstaltung in Berlin. Dabei würdigten die Teilnehmenden nicht nur die Errungenschaften der vergangenen Jahre, sondern auch die fortwährende Relevanz dieses Netzwerks für die Feuerwehr in Deutschland. Dr. Christian von Boetticher, Vorsitzender des Förderkreises, brachte den Dank auf den Punkt: „Wir danken den Pionieren und aktiven Mitgliedern, die diesen Weg erst möglich gemacht haben.“

DFV-Präsident Karl-Heinz Banse hob die wachsende Unterstützung durch den Förderkreis hervor und begrüßte das 112. Mitglied als neuen Partner. Die finanziellen Beiträge ermöglichen es dem Verband, seine satzungsgemäßen Aufgaben zu erfüllen, wobei besonders die Förderung des Deutschen Feuerwehr-Museums in Fulda herausragt.

Die Tagung führte auch den Beirat des Förderkreises zusammen, der sich aus 150 Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammensetzt. Dieses Gremium unterstreicht die strategische Bedeutung des Förderkreises für die Zukunft der Feuerwehr. Unter Leitung von Präsident Banse wurden aktuelle Herausforderungen intensiv diskutiert, darunter die verstärkte Lobbyarbeit im Bereich des Zivilschutzes.

Eine besonders alarmierende Erkenntnis lieferte eine Studie zu „Gewalt gegen Einsatzkräfte“: Mehr als die Hälfte der befragten Feuerwehrmitglieder gab an, bereits Opfer von Gewalttaten worden zu sein – von Beschimpfungen bis hin zu körperlichen Angriffen. Diese Zahlen verdeutlichen die Belastungen, denen die Einsatzkräfte im Alltag ausgesetzt sind. Zudem rückte die wachsende Gefahr der Cyberkriminalität in den Fokus. Dr. Alexander Beck, Experte für Cybersicherheit, zeigte die potenziellen Risiken auf und stellte kürzlich veröffentlichte Checklisten vor, mit denen die Informationssicherheit überprüft und erforderliche Maßnahmen eingeleitet werden können.

Die Beiträge der Jubiläumstagung machen deutlich, wie vielfältig die Herausforderungen für den DFV und seine Einheiten sind. Innovation und engagierter Einsatz stehen ebenso im Vordergrund wie Wertschätzung und Schutz der Einsatzkräfte. Der Förderkreis sowie die Gemeinschaft leisten einen essentiellen Beitrag dazu, traditionelle und neue Bedrohungen abzuwehren und so die Sicherheit und das Wohl der Gesellschaft nachhaltig zu fördern.

Feuerwehr zwischen Tradition, Gewalt und Digitalisierung – eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung

Die Feuerwehr spiegelt zentrale Entwicklungen unserer Gesellschaft wider und verdeutlicht, wie wichtig Zivilschutz und digitale Sicherheit geworden sind. Physische und verbale Angriffe auf Einsatzkräfte wirken sich weit über das Ehrenamt hinaus aus und belasten das gesellschaftliche Miteinander insgesamt. Vor diesem Hintergrund ergeben sich für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft konkrete Handlungsaufgaben: Es besteht ein erhöhter Schutzbedarf bei Einsätzen, der durch verstärkte Sensibilisierungskampagnen und klare rechtliche Rahmenbedingungen adressiert werden muss.

Gleichzeitig verändert die fortschreitende Digitalisierung die Anforderungen an Technik und Organisation der Feuerwehren grundlegend. Prävention und kontinuierliche Weiterbildung werden dadurch unerlässlich, um aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein. Im öffentlichen Diskurs gewinnen der Respekt vor Rettungskräften sowie das ehrenamtliche Engagement stetig an Bedeutung. Hier zeigt sich deutlich, dass nur eine enge Zusammenarbeit aller Akteure im Bevölkerungsschutz effektive Lösungen ermöglichen kann.

Aktuelle Bedrohungen im Einsatzalltag

  • Physische und verbale Gewalt gegen Einsatzkräfte
  • Zunehmende Cyberangriffe auf Kommunikations- und Leitstellensysteme
  • Komplexe Einsatzlagen durch hybride Gefahrenlagen

Für die Zukunft zeichnen sich klare Trends ab: Gesetzesinitiativen und Entwicklungen im Ehrenamt zielen darauf ab, Präventionsmaßnahmen zu stärken, die Ausrüstung zu modernisieren und digitale Kompetenzen weiter auszubauen. Diese Maßnahmen sind essenziell, um die Sicherheit von Einsatzkräften und die Handlungsfähigkeit der Feuerwehren langfristig zu gewährleisten.


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20 Jahre verlässliche Unterstützung der Verbandsarbeit / Förderkreis des Deutschen …

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