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Deutschland: Über 300 Demos gegen Rechtsextremismus

Über 300 Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und die AfD wurden dieses Wochenende in Deutschland angemeldet - ein neuer Rekord. Besonders in Ostdeutschland formiert sich eine Protestwelle, die sogar Kleinstädte und Dörfer erfasst. Die Dimension dieser Massenbewegung hat selbst die Organisatoren überrascht. Mit hunderttausenden Menschen, von denen viele zum ersten Mal in ihrem Leben demonstrieren, setzen sie ein Zeichen für Demokratie und Menschenrechte. In unserem Artikel fassen wir die wichtigsten Informationen über die beeindruckende Protestbewegung zusammen.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Deutschland steht dieses Wochenende vor einem neuen Rekord: Über 300 Kundgebungen gegen Rechtsextremismus und die AfD wurden für Samstag und Sonntag angemeldet. Im Vergleich zum letzten Wochenende finden damit dreimal so viele Proteste statt, insbesondere in Ostdeutschland. In Städten wie Gera, Nordhausen, Wismar, Hoyerswerda, Frankfurt/Oder und Saalfeld werden Demonstrationen abgehalten.

Campact, ein bekannter Verein für politische Aktivität, bezeichnet diese Demonstrationen als die größte Protestwelle, die Deutschland je erlebt hat. Christoph Bautz, Geschäftsführender Vorstand von Campact, betont die Bedeutung der Proteste: “Viele Menschen, die sich vor kurzem noch ohnmächtig und sprachlos fühlten, entwickeln plötzlich den Mut, aufzustehen und Position gegen die Feinde der Demokratie zu beziehen. Wir rechnen mit hunderttausenden Menschen, die gegen Rechtsextremismus und für Menschenrechte demonstrieren – viele davon das erste Mal in ihrem Leben. So sieht eine wehrhafte Demokratie aus.”

Besonders bemerkenswert ist, dass die Proteste nun auch Kleinstädte und Dörfer erreichen, vor allem in Ostdeutschland, wo der Widerstand gegen die AfD und rechtsextreme Gruppen besonders dringend ist. Menschen, die sich zuvor ohnmächtig fühlten, drücken nun ihren Widerstand aus und nehmen aktiv an den Demonstrationen teil.

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Die Bedeutung dieser Demonstrationen geht über einen bloßen Ausdruck des Unmuts gegenüber der AfD hinaus. Sie sind ein Zeichen dafür, dass die Bevölkerung Rechtsextremismus nicht tolerieren möchte und sich aktiv gegen den Verlust von demokratischen Werten zur Wehr setzt. Es ist ein starkes Signal, dass eine demokratische Gesellschaft geschlossen und entschlossen gegen rechtsextreme Ideologien und Rassismus vorgeht.

Durch diese Demonstrationen wird deutlich, wie wichtig die Zivilgesellschaft ist, wenn es darum geht, demokratische Prinzipien zu verteidigen und gegen Extremismus einzustehen. Sie zeigen auch, dass Menschen zusammenkommen können, um für eine gerechtere und tolerantere Gesellschaft einzutreten.

Die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und die AfD sind eine positive Entwicklung und ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Durch das laute und deutliche Signal, das von den Demonstranten ausgeht, wird deutlich, dass eine breite und vielfältige Gesellschaft zusammensteht, um Extremismus in all seinen Formen entgegenzutreten.

Eine Übersicht über alle Demonstrationen finden Sie hier: https://zusammen-gegen-rechts.org

Pressekontakt:
Iris Karolin Rath | Campact und WeAct | presse@campact.de | Tel. 01512 2125 420

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Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Deutschland auf den Beinen: Über 300 Demos am Wochenende

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