Ausbildungszahlen in der Pflege sinken: Ein Alarmsignal für 2024

Berlin, 27. März 2024 – Angesichts eines kontinuierlichen Rückgangs der Ausbildungszahlen in der Pflegebranche warnt der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) vor einer sich zuspitzenden Personalkrise im Pflegesektor. Der Präsident des Verbandes, Bernd Meurer, hebt hervor, dass trotz einer leichten Erholung die aktuellen Zahlen immer noch deutlich unter dem Niveau des Ausbildungsjahres 2021/2022 liegen. Diese Entwicklung verheißt nichts Gutes für eine Branche, deren Bedarf an Fachkräften unaufhörlich steigt, und wirft Fragen auf bezüglich der Abschaffung bewährter Ausbildungssysteme in der Altenpflege, welche über ein Jahrzehnt hinweg signifikante Zuwachsraten verzeichneten.

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Bremen (VBR). Berlin, 27. März 2024 – Die neuesten Zahlen zur Entwicklung der Ausbildungssituation im Pflegebereich, die vom Statistischen Bundesamt vorgelegt wurden, lösen in der Branche ernste Besorgnis aus. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) hat diese Entwicklung zum Anlass genommen, auf die drängenden Probleme hinzuweisen, mit denen der Sektor konfrontiert ist. Bernd Meurer, Präsident des bpa, erläutert die Situation mit deutlichen Worten: “Bevor ein falscher Eindruck entsteht, empfehle ich die Grundrechenarten: Minus sieben Prozent plus drei Prozent sind immer noch minus vier Prozent.”

Diese Zahlen verweisen auf einen besorgniserregenden Trend. Trotz einer leichten Erholung um drei Prozent bleiben die Ausbildungszahlen im Pflegebereich hinter denen des Ausbildungsjahres 2021/2022 zurück, während der Bedarf an Fachkräften in dieser wichtigen sozialen Dienstleistung weiter steigt. Eine Kernfrage, die Meurer in diesem Zusammenhang aufwirft, ist die nach den Gründen für die Abschaffung der bisher erfolgreichen Altenpflegeausbildung, die über ein Jahrzehnt hinweg einen Zuwachs von insgesamt 60 Prozent verzeichnen konnte. Diese Erfolgsgeschichte wurde durch die Einführung neuer, komplizierter Ausbildungsverfahren unterbrochen, die potenzielle Auszubildende und kleine Ausbildungsbetriebe abschreckten.

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Interessant ist, dass die positive Entwicklung von drei Prozent überwiegend im Krankenhausbereich verzeichnet wurde – ein Umstand, der die Vermutung nahelegt, dass die generalistische Pflegeausbildung vor allem dort Anklang findet. Doch diese punktuelle Verbesserung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Situation in der Altenpflege weiterhin angespannt bleibt. “Wer sich jetzt noch einer sachlichen Diskussion um die Entwicklungen seit Einführung der generalistischen Pflegeausbildung und die Zukunft der Altenpflegeausbildung verschließt, handelt ideologiegetrieben und nicht im Sinne der Pflegebedürftigen, deren Versorgung vielerorts längst nicht mehr sichergestellt ist”, kritisiert Meurer.

Diese Entwicklungen sollten Anlass geben, über die Zukunft der Pflegeausbildung in Deutschland neu nachzudenken. Es geht nicht nur um die Sicherstellung der Pflegeversorgung für eine alternde Gesellschaft, sondern auch um die Frage, wie der Pflegeberuf attraktiver gestaltet werden kann, um mehr jungen Menschen eine Perspektive in diesem essenziellen Bereich zu bieten. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass Handlungsbedarf besteht, um eine Krise in der Pflege abzuwenden, die angesichts der demografischen Entwicklung Deutschlands immer dringlicher erscheint.

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Für weitere Rückfragen steht Norbert Grote, bpa-Hauptgeschäftsführer, zur Verfügung. Diese Informationen sind nicht nur für Fachkreise, sondern auch für die breite Öffentlichkeit von großer Bedeutung, da sie ein Licht auf die Herausforderungen und potenziellen Lösungen im Bereich der Pflegeausbildung werfen. Es wird deutlich, dass eine offene, sachliche Debatte mehr denn je erforderlich ist, um den Weg für Verbesserungen zu ebnen und sicherzustellen, dass die Pflege in Deutschland auch in Zukunft auf soliden Füßen steht.


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Meurer zu Ausbildungszahlen: “Minus sieben plus drei sind noch immer minus vier …

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DUH an Lemke: Mehrweg statt Einweg durchsetzen!

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