Apothekenprotest in Süddeutschland: Kundgebung in Stuttgart

In Süddeutschland erreicht der Apothekenprotest gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung morgen eine neue Dimension. Tausende Apothekerinnen und Apotheker werden erwartet, die ihre Unzufriedenheit kundtun. Doch dieses Mal könnte es noch drastischer werden: Bis zu 5.000 Apotheken könnten ganztägig geschlossen bleiben, während hunderte Notdienstapotheken die Arzneimittelversorgung sicherstellen. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Apothekenbranche mit enormen wirtschaftlichen Herausforderungen kämpft und das möglicherweise sogar bis zum Zusammenbruch. Doch was steckt wirklich hinter diesem Protestspektakel?
Apothekenprotest in Süddeutschland: Kundgebung in Stuttgart eins zu eins sichtbar

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Bremen (VBR). In Süddeutschland werden die Proteste der Apotheken gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung fortgesetzt, wie die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mitteilte. Am morgigen Mittwoch wird eine zentrale Kundgebung auf dem Schlossplatz in Stuttgart stattfinden. Diese Proteste begannen vor zwei Wochen mit rund 3.000 Apothekern in Hannover und setzten sich vor einer Woche mit 5.000 Menschen in Dortmund fort.

Ein Höhepunkt der Kundgebung wird ein Grußwort von Judith Gerlach (CSU), der bayerischen Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, sein. Zusätzlich zur Kundgebung in Stuttgart könnten in Bayern und Baden-Württemberg bis zu 5.000 Apotheken ganztägig geschlossen bleiben, während einige hundert Notdienstapotheken die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln gewährleisten.

Die Anzahl der Apotheken in Süddeutschland und im gesamten Land geht weiter zurück, da die Apotheken unter wirtschaftlichem Druck stehen. Allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 sank die Anzahl der Apotheken in Bayern und Baden-Württemberg um 123 auf 5.062 – ein Verlust von 2,4 Prozent. Dieser Rückgang ist sogar größer als der bundesweite Durchschnitt von 1,9 Prozent. Insgesamt ist die Anzahl der Apotheken in Deutschland in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 von 18.068 auf 17.733 gesunken.

Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) und des Bayerischen Apothekerverbandes (BAV), betonte die Dringlichkeit, den Rückgang der Apothekenzahl zu stoppen, um eine schnelle, sichere und kompetente Versorgung mit Arzneimitteln auch in Zukunft zu gewährleisten. Er kritisierte die Bundesregierung dafür, dass sie seit fast elf Jahren keinerlei Dialog über das eingefrorene Honorar der Apotheken führt. Zudem plane sie, dass Apotheken künftig keine Notdienste und Rezepturen mehr anbieten müssten und auch Apotheken ohne Apothekerinnen und Apotheker zulassen wolle. Hubmann forderte daher die Kanzlerin und Minister in Berlin auf, die Apotheken zu stärken statt Scheinapotheken zu unterstützen.

Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ruft die Apothekenteams in Bayern und Baden-Württemberg dazu auf, sich an den Protesten zu beteiligen, um ihre Forderungen nachhaltig an die Politik zu kommunizieren.

Die vollständige Pressemitteilung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände finden Sie unter www.abda.de.

Pressekontakt:
Benjamin Rohrer, Pressesprecher, 030 40004-131, b.rohrer@abda.de
Christian Splett, Stv. Pressesprecher, 030 40004-137, c.splett@abda.de

Original-Content von: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände, übermittelt durch news aktuell

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Apotheken in Süddeutschland schließen aus Protest – Kundgebung in Stuttgart geplant

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23 Kommentare

    1. Ach komm, sei nicht so spießig! Apothekenproteste sind wichtig, um auf Missstände aufmerksam zu machen. Die Mitarbeiter haben ein Recht darauf, gehört zu werden. Also lass sie doch in Ruhe für ihre Rechte kämpfen!

    1. Apotheken sind wichtig, aber Proteste sind auch legitim. Es geht darum, die Gesundheitsversorgung zu verbessern und die Interessen der Verbraucher zu schützen. Supermärkte sind nicht vergleichbar. Also, verstehst du den Protest jetzt? #Nachdenken

  1. Das ist deine Meinung, aber ich denke, es ist wichtig, gegen unfaire Bedingungen zu kämpfen. Apotheken spielen eine wichtige Rolle in der Gesundheitsversorgung und verdienen Respekt. Es ist nicht lächerlich, für ihre Rechte einzustehen.

  2. Ich finde den Apothekenprotest legitim und wichtig. Es geht darum, gegen unfaire Wettbewerbspraktiken großer Online-Apotheken anzugehen. Es ist an der Zeit, dass wir unsere lokalen Apotheken unterstützen und die Qualität der pharmazeutischen Versorgung erhalten.

  3. Also ich muss sagen, ich verstehe den ganzen Apothekenprotest in Stuttgart irgendwie nicht so ganz. Warum demonstrieren die überhaupt?

  4. Ich verstehe nicht, warum Apotheken so ein großes Ding machen. Jeder braucht Medikamente, oder nicht? #kontrovers

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