Wohnungsbau-Alarmstufe weiterhin aktuell: Keine Entwarnung in Sicht!

Wohnungsnot in Deutschland: Baugenehmigungszahlen weiterhin besorgniserregend Die aktuellen Baugenehmigungszahlen des Statistischen Bundesamtes werfen erneut ein beunruhigendes Licht auf die Wohnungsnot in Deutschland. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, kommentiert die Zahlen und warnt vor fehlender Trendwende: Das Genehmigungsverlangen für Wohnungen ist auf einem alarmierend niedrigen Niveau angekommen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 83.200 Wohnungen weniger genehmigt. Besonders drastisch ist der Rückgang bei Mehrfamilienhäusern mit 23,8 Prozent, gefolgt von einem Minus von 38,6 Prozent bei Einfamilienhäusern. Die Situation im Wohnungsbau spitzt sich zu und es wird immer schwieriger, Fachkräfte zu halten. Die Forderungen an die Bundesregierung sind klar: Priorität für den Wohnungsbau, weniger Bürokratie und dringend benötigte Förderungen. Die Wohnungsnot darf nicht länger ignoriert werden.

Bremen (VBR). Keine Trendwende in der Baugenehmigungspraxis: Zentralverband Deutsches Baugewerbe fordert verstärkte Maßnahmen gegen Wohnungsnot

Berlin, 18.01.2024 – Die aktuellen Baugenehmigungszahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen erneut keine Trendwende in der Bauindustrie. Laut Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB), ist das Genehmigungsverlangen nach 18 Monaten Rückgang auf einem niedrigen Niveau angekommen. In den ersten elf Monaten des letzten Jahres wurden insgesamt 238.500 Wohnungen genehmigt – 83.200 weniger als im Vorjahr. Der Rückgang beträgt dabei 23,8 Prozent bei Mehrfamilienhäusern und 38,6 Prozent bei Einfamilienhäusern. Diese Zahlen zeigen, dass die dringend benötigte Trendwende in der Wohnungsbausituation in Deutschland noch immer ausbleibt.

Die anhaltende Wohnungsnot hat zur Folge, dass es für Wohnungsbauunternehmen immer schwieriger wird, ihre Mitarbeiter zu halten. Deshalb fordert der ZDB die Bundesregierung auf, dem Wohnungsbau endlich Priorität einzuräumen und konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um dieser Herausforderung zu begegnen. Politisches Hin und Her sei in dieser prekären Situation nicht mehr tolerierbar. Stattdessen müsse gehandelt werden. Der ZDB schlägt vor, die degressive Abschreibung (Afa) einzuführen und eine Förderung nach dem Modell EH-55 (energieeffizientes und altersgerechtes Bauen) anzubieten. Nur so könne langfristig etwas im Wohnungsbau erreicht werden. Zusätzlich solle die Bürokratie reduziert werden, um den Bauunternehmen den Auftragskampf zu erleichtern.

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Die aktuellen Zahlen verdeutlichen die ernste Lage auf dem Wohnungsmarkt und die dringende Notwendigkeit, Maßnahmen zu ergreifen. Der ZDB betont, dass die genannten Fakten auf authentischen Direktzitaten basieren und von langjährig erfahrenen und sachkundigen Personen stammen.

Pressekontakt:
Iris Rabe
Leiterin Abteilung Kommunikation und Presse
Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Kronenstr. 55-58
10117 Berlin
Telefon 030-20314-409, Fax 030-20314-420
E-Mail rabe@zdb.de

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