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Deutsches Kinderhilfswerk intensiviert Maßnahmen für gesundes Auswachsen von Kindern und Jugendlichen

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert von der Bundesregierung bessere gesetzliche Vorgaben für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Insbesondere der Kinderschutz im Straßenverkehr, die Bewegungsförderung und eine gesunde Ernährung werden als bisher vernachlässigt angesehen. Die Politik sollte sich stärker an dem Recht auf bestmögliche Gesundheit orientieren und Gesetze, Maßnahmen und Initiativen entsprechend ausrichten. Es wird auch eine Entkoppelung der Gesundheitschancen von Kindern vom soziokulturellen Status des Elternhauses gefordert. Die Ampel-Koalition hat zwar bereits Maßnahmen zur Förderung eines gesunden Aufwachsens vereinbart, diese gehen jedoch nicht weit genug. Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert auch an die Bundesregierung, den Zugang von Kindern und Jugendlichen zu Sportvereinen unabhängig von ihrer sozio-ökonomischen Situation zu erleichtern und kinderfreundliche Stadtplanung zu fördern. Zudem sollte die Werbung für ungesunde Lebensmittel bei Kindern eingeschränkt werden. Die Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse sollte abgeschafft werden, um eine gesündere Ernährung zu fördern. Das Deutsche Kinderhilfswerk setzt sich seit über 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein und finanziert sich hauptsächlich durch private Spenden.

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WG: Deutsches Kinderhilfswerk: Maßnahmen für ein gesundes Auswachsen von Kindern und Jugendlichen intensivieren eins zu eins
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Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert von der Bundesregierung bessere gesetzliche Vorgaben für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und⁣ Jugendlichen in Deutschland. Die Kinderrechtsorganisation kritisiert, dass der Kinderschutz im ⁢Straßenverkehr, ​die Bewegungsförderung von Kindern und eine gesunde Ernährung bisher nicht ausreichend berücksichtigt werden. Gemäß Artikel 24 der UN-Kinderrechtskonvention haben Kinder und Jugendliche das Recht auf ‍bestmögliche Gesundheit. Die Politik sollte sich stärker​ an diesem Grundsatz orientieren und Gesetze, Maßnahmen ‌und Initiativen konsequenter darauf ausrichten. Es ist auch wichtig, die Gesundheitschancen von Kindern ​stärker vom ​soziokulturellen Status der Eltern⁤ zu entkoppeln, beispielsweise durch Bürgergeld-Regelsätze und eine Kindergrundsicherung,⁣ die eine ⁣gesunde ​Ernährung ermöglichen.

Im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung sind bereits Maßnahmen festgelegt, die‍ das gesunde Aufwachsen⁤ von Kindern​ und Jugendlichen fördern sollen. Allerdings gehen diese aus Sicht des ‍Deutschen‌ Kinderhilfswerks‌ nicht ‍weit genug. Zum Beispiel wird ⁤es auch zukünftig zu wenig kommunale Entscheidungskraft⁤ geben, ob Schulstraßen für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. ‌Auch Tempo 30 ⁢als‌ Regelgeschwindigkeit innerorts und der Ausbau verkehrsberuhigter Bereiche sollten erleichtert werden.

Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert auch an die Bundesregierung, die ⁤Zugänge zu Sportvereinen für alle Kinder und Jugendlichen zu erleichtern,​ unabhängig ​von ihrer sozio-ökonomischen Situation. Die zunehmende Verdichtung von Wohnraum in Städten führt zu immer⁣ weniger Freiräumen für⁤ Kinder und Jugendliche, daher ist eine kinderfreundliche Stadt-, ⁤Freiflächen- und Verkehrsplanung notwendig. Werbung ​für Lebensmittel ⁢mit hohem Zucker-, Fett- und Salzgehalt‌ sollte zukünftig bei Sendungen und Formaten für unter 14-Jährige ⁣verboten werden. Das Deutsche Kinderhilfswerk kritisiert jedoch, dass die geplante Werbebeschränkung nicht ⁢ausreichend ist, um einen umfassenden Kinderschutz zu gewährleisten.

Des Weiteren schlägt das Deutsche Kinderhilfswerk vor, den Vorschlag der Weltgesundheitsorganisation WHO aufzugreifen und die Mehrwertsteuer auf⁢ Obst und Gemüse abzuschaffen. Dadurch könnten‌ Kinder⁤ lernen, sich gesund ​zu ⁣ernähren, und eine Steuerbefreiung⁣ könnte zu einer‌ ausgewogeneren ⁢und‍ gesünderen Ernährung beitragen, insbesondere für Kinder aus finanziell benachteiligten Familien.

Das Deutsche Kinderhilfswerk setzt sich seit über 50 ‌Jahren für ⁣die Rechte von Kindern ⁢in​ Deutschland⁢ ein. Die​ Überwindung von Kinderarmut und⁣ die Beteiligung von​ Kindern⁣ und Jugendlichen an sie betreffenden Angelegenheiten⁣ stehen im‍ Mittelpunkt der Arbeit als⁤ Kinderrechtsorganisation. Der Verein finanziert sich überwiegend aus​ privaten Spenden und initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe⁢ von Kindern und Jugendlichen fördern. Die politische Lobbyarbeit zielt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland ab, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihrer​ Interessen bei⁢ Gesetzgebungs-⁣ und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigter gesellschaftlicher Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks vom 13.⁢ November 2023

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