Verhütung als Menschenrecht! Kostenfreiheit von Verhütungsmitteln politisch umsetzen

Die Bundesregierung hat zugesagt, Krankenkassen die Erstattung von Verhütungsmitteln zu ermöglichen und die Forschungsförderung für alle Geschlechter zu erhöhen. Doch bis zur Halbzeit der Legislatur ist noch nichts umgesetzt worden. Experten warnen vor den Konsequenzen und diskutieren, wie die Vereinbarungen noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden können. Eine Fachtagung dokumentiert die Ergebnisse.

Bremen (VBR). Im aktuellen Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung angekündigt, dass Krankenkassen befugt werden sollen, Verhütungsmittel als Leistung anzuerkennen. Dabei sollen insbesondere Geringverdiener*innen finanziell unterstützt werden. Zusätzlich plant die Bundesregierung, die Forschungsförderung für Verhütungsmittel für alle Geschlechter zu erhöhen.

Jedoch wurden bis zur Halbzeit der Legislaturperiode keinerlei Fortschritte in Bezug auf diese Vorhaben erzielt. Aus diesem Grund haben wir uns mit Forscher*innen, Expert*innen aus Schwangerschaftsberatungsstellen und Fachverbänden ausgetauscht, um festzustellen, welche Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen es bereits gibt. Zudem haben wir mit politisch Verantwortlichen diskutiert, warum es so wichtig ist, die im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen umzusetzen und wie dies noch in der laufenden Legislaturperiode erreicht werden kann.

Die Fachtagung, auf der diese Themen behandelt wurden, hat eine barrierefreie Dokumentation erstellt, die im Anhang zu dieser Fachinformation zum Download zur Verfügung steht. Die Veranstaltung wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gefördert.

Bereits im Jahr 2019 hat der Paritätische Gesamtverband gemeinsam mit dem pro familia Bundesverband ein Fachgespräch zur Kostenfreiheit von Verhütungsmitteln veranstaltet und ebenfalls eine Dokumentation dazu erstellt.

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Quelle: Verhütung ist Menschenrecht! Dokumentation der Paritätischen Fachtagung zur Kostenfreiheit von Verhütungsmitteln – Der Paritätische

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