Sichere Energie für unterwegs: TÜV-Verband gibt Tipps zur Nutzung von Powerbanks

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

TÜV-Verband e. V. gibt Tipps für den sicheren Kauf und Gebrauch von Powerbanks

Berlin, 06.07.2023 – Die Urlaubssaison steht vor der Tür und mit ihr die erhöhte Nutzung von elektrischen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Kameras. Um sicherzustellen, dass die Akkus auch unterwegs nicht leer werden, greifen viele Reisende auf Powerbanks zurück. Doch Vorsicht ist geboten, denn wie bei allen Lithium-Ionen-Akkus besteht auch bei Powerbanks eine gewisse Brand- und Explosionsgefahr. Der TÜV-Verband gibt hilfreiche Hinweise zum Kauf und zum sicheren Gebrauch von Powerbanks.

Powerbanks, also mobile Ladestationen für elektrische Geräte, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie ermöglichen es, die Akkus von Smartphones, Kopfhörern oder Tablets unterwegs aufzuladen und bieten somit eine praktische Lösung für Outdoor-Aktivitäten oder Situationen ohne Stromanschluss. Doch Dr. Hermann Dinkler, Brand- und Explosionsschutzexperte beim TÜV-Verband, warnt: “Powerbanks können bei Materialschäden oder unsachgemäßem Gebrauch gefährlich werden und im schlimmsten Fall einen Brand auslösen.”

Worauf sollten Verbraucher:innen beim Kauf einer Powerbank achten? Der TÜV-Verband gibt wichtige Tipps: Neben der Kapazität und den Ladeanschlüssen spielen auch die technischen Angaben eine entscheidende Rolle. Die Kapazität einer Powerbank wird in Milliamperestunden (mAh) angegeben, wobei eine höhere Zahl auf eine größere Ladekapazität hinweist. Zudem sollte die Ausgangsspannung der Powerbank zu den genutzten Geräten passen, um Schäden zu vermeiden. Moderne Powerbanks bieten zudem intelligente Lademodi, mit denen der Ladevorgang optimal angepasst werden kann. Einige Modelle verfügen sogar über eine Ladefläche zum induktiven Laden des Endgerätes.

Lesen Sie auch:  DUH kritisiert fossilen Kurs beim G7-Gipfel.

Auch für den Flugzeugtransport gibt es bestimmte Regeln zu beachten. Pro Person dürfen maximal zwei Powerbanks mit einer Kapazität von je 100 Wattstunden bzw. 27.000 mAh im Handgepäck mitgeführt werden. Dennoch sollten Urlauber:innen sich vor Reiseantritt über die genauen Regelungen ihrer Fluggesellschaft informieren. Wichtig ist auch, dass keine Geräte im Flugzeug mit einer Powerbank aufgeladen werden dürfen.

Speziell für Outdoor-Aktivitäten oder Strandbesuche gibt es Powerbanks, die staub- und wasserdicht sind. Diese sind durch spezielle Schutzart-Zertifizierungen gekennzeichnet und bieten zusätzliche Sicherheit bei anspruchsvollen Bedingungen. Für längere Outdoor-Touren können Solar-Powerbanks eine sinnvolle Alternative sein. Diese können unterwegs mit nachhaltigem Solarstrom nachgeladen werden, allerdings dauert der Ladevorgang länger als an der Steckdose. Für eine vollständig autarke Stromversorgung empfiehlt sich ein Solarladegerät mit USB-Anschluss zum Aufladen herkömmlicher Powerbanks.

Leider besteht bei der Nutzung von Powerbanks eine gewisse Brand- und Explosionsgefahr. Daher sollten Verbraucher:innen einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Bei beschädigten Powerbanks, erkennbar an aufgeblähten Gehäusen oder verfärbten Metallteilen, sollte das Gerät umgehend fachgerecht entsorgt werden. Powerbanks sollten zudem keiner extremen Temperatur ausgesetzt werden und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Beim Ladevorgang ist es wichtig, die Temperatur der Powerbank regelmäßig zu überprüfen und einen Überhitzungsfall zu vermeiden. Im Ernstfall sollte die Feuerwehr hinzugezogen werden, da der Kontakt mit den giftigen Dämpfen vermieden werden sollte.

Lesen Sie auch:  Forderung: Faire Milchpreise für Bauern sichern

Damit Verbraucher:innen sichergehen können, dass die gesetzlichen Anforderungen vom Hersteller eingehalten wurden, sollten sie beim Kauf auf die CE-Kennzeichnung, das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit oder die TÜV-Prüfzeichen achten. Produkte mit diesen Zertifizierungen haben eine unabhängige Prüfung auf Grundlage von internationalen Normen bestanden. “Verbraucher:innen sollten besonders bei sehr hohen Ladekapazitäten zu einem geringen Preis Vorsicht walten lassen”, warnt Dinkler. “No-Name-Produkte können fehlerhaft sein, daher empfiehlt es sich, auf bekannte und geprüfte Hersteller zu setzen.”

Der TÜV-Verband e. V. vertritt die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und setzt sich für technische und digitale Sicherheit sowie Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein. Mit allgemeingültigen Standards, unabhängigen Prüfungen und qualifizierter Weiterbildung soll das hohe Niveau der technischen Sicherheit erhalten werden. Der Verband agiert dabei im Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucher:innen.

Pressekontakt:
Maurice Shahd
Pressesprecher TÜV-Verband e. V.
Friedrichstraße 136 | 10117 Berlin
030 760095-320, maurice.shahd@tuev-verband.de
www.tuev-verband.de | www.twitter.com/tuevverband

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel TÜV-Verband Pressemitteilung: Abseits der Steckdose: Sichere Nutzung von Powerbanks
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Lesen Sie auch:  ZIA warnt: "Heizungsgesetz" bedroht Modernisierung von Gebäuden

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

23 Antworten

  1. Na dann viel Spaß, wenn du mit leerem Handyakku in der Pampa stehst. Powerbanks sind ein praktisches Hilfsmittel für alle, die ihren Alltag nicht an Steckdosen ausrichten können. Aber hey, wenn du lieber im Dunkeln sitzt, ist das deine Entscheidung. #JederWieErWill

    1. Ach komm, sei mal realistisch! Powerbanks sind absolute Lebensretter, besonders wenn man viel unterwegs ist. Du wirst schon sehen, wie du dich ärgern wirst, wenn dein Handy mitten im Nirgendwo den Geist aufgibt. Dann wirst du es schon zu schätzen wissen!

  2. Ich finde Powerbanks total überschätzt. Wer braucht schon ständig Energie für unterwegs? #OldSchool

  3. Wozu brauchen wir überhaupt Powerbanks? Ist unsere Abhängigkeit von Technologie nicht schon erschreckend genug?

  4. Na ja, wenn du gerne im Nirgendwo ohne Handyakku feststeckst, bitte. Aber für uns Pragmatiker sind Powerbanks ein Lebensretter. Nicht jeder hat #KeinBockAufTechnik, manche von uns haben einfach #KeinBockAufUnbequemlichkeit.

    1. Naja, ich finde Powerbanks ziemlich praktisch und hilfreich. Gerade für unterwegs oder bei längeren Ausflügen sind sie ein echter Lebensretter. Aber hey, jedem das Seine! Jeder hat seine eigenen Vorlieben und Bedürfnisse.

    1. Nur weil du es nicht brauchst, heißt es nicht, dass es unnötig ist. Powerbanks sind praktisch für Leute, die viel unterwegs sind oder ihre Geräte oft nutzen. Es ist besser, sie zu haben und nicht zu brauchen, als ohne Saft dazustehen.

    1. Wer braucht schon extra Energie für unterwegs? Nur jeder, der ein funktionierendes Smartphone hat und nicht plötzlich ohne Akku dastehen will. Aber hey, wenn du lieber im Notfall auf deinem Handy sitzen willst, ist das deine Entscheidung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Sichere Energie für unterwegs: TÜV-Verband gibt Tipps zur Nutzung von Powerbanks

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Evangelische Kliniken vital für Reform der Krankenhausfinanzierung

Berlin, 12. April 2024 – In einem beispiellosen Schritt hat Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach hochrangige Vertreter aus dem Krankenhauswesen zu einem intensiven Austausch ins Bundesministerium für Gesundheit eingeladen, um gemeinsam an der dringend benötigten Krankenhausreform zu arbeiten. Eine besondere Rolle in diesen Gesprächen spielen Jessica Llerandi Pulido und Olaf Walter, die als Geschäftsführer führender evangelischer Krankenhäuser, ihre wertvollen Praxisperspektiven einbringen. In einer Zeit, in der deutsche Krankenhäuser durch wirtschaftliche Schwierigkeiten und externe Krisen wie Kriege und Inflation stark unter Druck stehen, fordert der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV) in einer Stellungnahme umfassende Maßnahmen zur Sicherung einer bedarfsgerechten Versorgung und wirtschaftlichen Stabilität der stationären Einrichtungen.

Jetzt lesen »

10 Jahre Individualbeschwerde: Mehr Rechte für Kinder

Zehn Jahre nach dem Inkrafttreten des wegweisenden Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention steht Deutschland in der Kritik: Zahlreiche Kinder und Jugendliche stoßen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte im Justizsystem auf erhebliche Hürden. Anlässlich des Jahrestags mahnen das Deutsche Kinderhilfswerk und das Deutsche Institut für Menschenrechte eindringlich an, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um den Zugang zum Recht für junge Menschen in Deutschland zu verbessern. Sie fordern eine kindgerechte Ausgestaltung der innerstaatlichen Rechtswege, die den internationalen Vorgaben gerecht wird und Kindern sowie Jugendlichen eine Stimme verleiht.

Jetzt lesen »

Grün für Stadt und Land: Maßnahmen-Schub mit Lemke

Am gestrigen Tage fanden sich Spitzenvertreter der grünen Branche zum entscheidenden Dialog mit Bundesumweltministerin Steffi Lemke in Berlin zusammen, um die Weichen für ein nachhaltigeres Deutschland zu stellen. Die Initiative Grün für Stadt und Land, ein Zusammenschluss führender Verbände der Grünen Branche, darunter der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V., diskutierte wichtige Maßnahmen zur Stärkung der grünen Infrastruktur und zum Klimaschutz in urbanen Räumen. Ziel dieses essentiellen Treffens war es, gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten, um die von den Klimawandelfolgen betroffenen städtischen und ländlichen Gebiete resilienter zu machen und die Biodiversität zu fördern.

Jetzt lesen »

MIRO: Gesteinsbranche im Fokus der deutschen Energiewende

Inmitten der lebhaften Debatten zur Energiewende in Deutschland nimmt die Gesteinsbranche eine Schlüsselstellung ein, die weit über traditionelle Rollenverständnisse hinausgeht. Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. (MIRO) stellt nun klar heraus, wie entscheidend die Beiträge dieser Industrie für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende sind. Dabei betont MIRO insbesondere die doppelte Bedeutung, die der Gesteinsbranche in diesem Wandlungsprozess zukommt. Ein spannender Wendepunkt, der zeigt: Bei der Energiewende stehen nicht nur Windräder und Solarpaneele im Vordergrund, sondern auch die essenziellen Grundstoffe aus dem Herzen unserer Erde spielen eine unverzichtbare Rolle. Erfahren Sie mehr über die faszinierende Verbindung zwischen den mineralischen Rohstoffen und unserer gemeinsamen Zukunft in Richtung Nachhaltigkeit.

Jetzt lesen »

Forderung: Faire Milchpreise für Bauern sichern

In einer beispiellosen Allianz aus Umwelt- und Bauernverbänden, verstärkt durch die Initiative für Faire Preise (INIFAIR), fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) von Bundeskanzler Olaf Scholz entschlossenere Schritte zur Sicherstellung fairer Vertragsbedingungen in der Milchwirtschaft. Die Forderung kommt inmitten hitziger Debatten um eine neue Agrarorganisationen- und Lieferkettenverordnung, die von überraschender Seite – dem Deutschen Bauernverband – ausgebremst wird. In der Schusslinie: eine Milchindustrie, die Jahresergebnisse auf Kosten der bäuerlichen Existenz maximiert, und ein Verband, dem Verrat an seinen Mitgliedern vorgeworfen wird. Berlin, 12. April 2024 – Ein Schreiben an den Kanzler setzt die Hoffnung auf einen Wandel, der in anderen Ländern bereits Früchte trägt.

Jetzt lesen »

Soziale Vermieter fordern für Wohnbau mehr Freiheit

Inmitten steigender Mietpreise und einer anhaltenden Wohnraumkrise stellt sich der Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) gegen aktuelle politische Maßnahmen. Mit scharfer Kritik an der Verlängerung der Mietpreisbremse und der angestrebten Senkung der Kappungsgrenze fordert VNW-Direktor Andreas Breitner von der Politik eine radikale Kehrtwende. Anlässlich des Wohnungsgipfels in Berlin am 11. April 2024 appelliert er an die Verantwortlichen: Mehr Pragmatismus und weniger Bürokratie sind der Schlüssel zur Lösung der Wohnungsnot. Doch kann dieser Ruf inmitten politischer Festlegungen und steigender Baukosten Wirklichkeit werden? Die Norddeutschen sozialen Vermieter stehen jedenfalls bereit, mit kreativen und innovativen Lösungen zur Seite zu springen – vorausgesetzt, sie erhalten den nötigen Spielraum und die finanzielle Sicherheit, die es dafür braucht.

Jetzt lesen »

Sophie Loubets inspirierende Reise: Mit Prothese zum Sporterfolg

Dortmund, Leipzig, 11. April 2024 – Die inspirierende Geschichte von Sophie Loubet, einer französischen Para-Sportlerin, die nach einer Amputation infolge eines Osteosarkoms mithilfe modernster Prothesentechnologie phänomenale sportliche Leistungen erbringt, rückt die Bedeutung innovativer orthopädietechnischer Fortschritte in den Fokus. Mit einer hochmodernen SYNSYS-Prothese hat Loubet nicht nur die Welt des Para-Snowboardens und Wakeboardens erobert, sondern steht auch als mutiges Vorbild da, das die Grenzen des Möglichen verschiebt. Ihre Reise und die Zusammenarbeit mit ihrem Orthopädietechniker demonstrieren eindrucksvoll, wie maßgeschneiderte orthopädische Hilfsmittel die Lebensqualität verbessern und zu außergewöhnlichen sportlichen Erfolgen führen können. Ihre Botschaft und ihr Engagement, insbesondere im Hinblick auf die Paralympics 2024 in Paris, verleihen dem Behindertensport neue Sichtbarkeit und Hoffnung.

Jetzt lesen »

Vergesslichkeit abklären: Erste Schritte und Ärztekontakt

In einer Welt, in der das Altern unausweichlich ist, wächst bei vielen die Sorge um die eigene geistige Gesundheit, insbesondere bezüglich der Gedächtnisleistung. Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. aus Düsseldorf setzt am 11. April 2024 ein Zeichen der Aufklärung und Hoffnung, indem sie wertvolle Informationen und Orientierungshilfen für Menschen mit Gedächtnisproblemen bereitstellt. Nicht jedes Nachlassen der Gedächtnisleistung im Alter muss auf Alzheimer oder eine andere Form der Demenz hinweisen. Doch die Initiative betont die Bedeutung einer ärztlichen Abklärung und informiert über die ersten Schritte im Umgang mit Gedächtnisproblemen, angefangen bei der Kontaktaufnahme mit der Hausärztin oder dem Hausarzt bis hin zu spezialisierten Untersuchungen. Ein Aufruf, der nicht nur die Angst vor dem Unbekannten nimmt, sondern auch Wege aufzeigt, wie Betroffene und Angehörige mit der Situation umgehen können.

Jetzt lesen »

Gesetz für Geschlechtsselbstbestimmung gegen Diskriminierung

In einer historischen Abstimmung steht der Deutsche Bundestag kurz davor, über den zukunftsweisenden Entwurf des Selbstbestimmungsgesetzes zu entscheiden. Dieses Gesetz, das die Anerkennung der selbst bestimmten Geschlechtsidentität zum Ziel hat, markiert einen potenziellen Wendepunkt in der rechtlichen und gesellschaftlichen Anerkennung transgeschlechtlicher Menschen in Deutschland. Angesichts der dringenden Notwendigkeit, ein veraltetes und pathologisierendes Verständnis von Transgeschlechtlichkeit zu überwinden, und der Anforderung, Transfeindlichkeit sowie Diskriminierung entgegenzuwirken, könnte der 12. April 2024 in die Annalen der deutschen Menschenrechtsgeschichte eingehen. Mit dieser Reform strebt der Bundestag an, ein deutliches Zeichen für Gleichberechtigung und gegen Hass zu setzen, während kritische Stimmen auf verbliebene problematische Bestimmungen hinweisen. Ein Blick auf die anstehende Abstimmung und ihre Bedeutung für transgeschlechtliche Menschen und die Gesellschaft insgesamt.

Jetzt lesen »

Kritik an Gesundheitspolitik: Verbände fordern Entbürokratisierung

Am heutigen Donnerstag, den 11. April 2024, haben die Spitzenverbände der deutschen Gesundheitsversorgung in einer gemeinsamen Erklärung auf einer Bundespressekonferenz in Berlin ihre tiefe Besorgnis über die aktuelle Gesundheitspolitik von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zum Ausdruck gebracht. Zu den Kritikern gehören die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV), die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Im Mittelpunkt ihrer Kritik stehen die zunehmende Bürokratielast und die Angst vor schwindender wohnortnaher Versorgung, denen sie sich geschlossen entgegenstellen. Zugleich fordern sie dringende politische Reformen, um eine umfassende und zugängliche Patientenversorgung in Deutschland zu gewährleisten. Die deutlichen Worte der vier Gesundheitsorganisationen zeichnen ein Bild von Sorge und Handlungsbedarf in einem System, das an seine Grenzen stößt.

Jetzt lesen »

Sterne des Sports 2024: Vereine zur Teilnahme aufgerufen

Berlin, 11. April 2024 – Die bundesweite Jagd nach den “Sternen des Sports” 2024 befindet sich im Endspurt: Noch bis zum 30. Juni haben Deutschlands rund 86.000 Sportvereine die Chance, sich mit ihren innovativen und gesellschaftlich wertvollen Projekten zu bewerben. Der renommierte Wettbewerb, eine Initiative des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) und unterstützt durch die Volksbanken Raiffeisenbanken, hebt das außergewöhnliche Engagement der Sportvereine in Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Integration, Klimaschutz und vielem mehr hervor. Die siegreichen Vereine dürfen sich nicht nur über öffentliche Anerkennung, sondern auch über attraktive Preisgelder freuen. Der Countdown läuft – eine einzigartige Chance für Sportvereine, ihre gesellschaftlichen Beiträge weit über die Grenzen des Spielfelds hinaus strahlen zu lassen.

Jetzt lesen »

Ruf nach fairer Verteilung der Abwasserreinigungskosten

Berlin, 11. April 2024 – Eine tiefgreifende Veränderung für die pharmazeutische Industrie bahnt sich an: Die gestrige Entscheidung des EU-Parlaments fordert die Einführung einer vierten Reinigungsstufe in Kläranlagen, deren Kosten zum großen Teil von der Pharmaindustrie getragen werden sollen. Mit einem geschätzten finanziellen Aufwand von über 36 Milliarden Euro allein für Deutschland in den nächsten drei Jahrzehnten steht die Pharmabranche vor einer enormen Herausforderung. Diese Neuerung stellt eine erhebliche Last dar, die nach Meinung führender Verbände der Pharmaindustrie – darunter BAH, BPI, Pro Generika und vfa – in unfairer Weise einseitig auf den Schultern der Arzneimittelhersteller liegt. Während die Industrie den Green Deal und das Ziel, Umwelt und Mensch zu schützen, unterstützt, wird eine gerechtere Kostenverteilung angemahnt. Die bevorstehende Umsetzung der Richtlinie bis 2026 wird das Kräftespiel zwischen Umweltschutz, wirtschaftlicher Belastung und der Sicherstellung der Arzneimittelversorgung neu definieren.

Jetzt lesen »

Lebensmittelbranche wirbt für Europa – #LieberZuEndeDenken

Berlin, 11. April 2024 – In einer bedeutsamen Initiative hat die Lebensmittelindustrie Deutschlands unter dem Banner der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) eine beeindruckende Kampagne ins Leben gerufen, um die Bedeutung eines vereinten Europas für Frieden, Freiheit und Wohlstand zu betonen. Mit dem bezeichnenden Hashtag #LieberZuEndeDenken zielt die Kampagne darauf ab, ein starkes Zeichen für ein Europa der Mitte zu setzen und gegen das Erstarken politischer Extreme Position zu beziehen. Die Aktion unterstreicht eindrucksvoll, wie kritisch die bevorstehenden Europawahlen sind und ruft die Bürgerinnen und Bürger eindringlich dazu auf, ihre Stimme nicht der Bequemlichkeit zu opfern. In einer Zeit, in der die politische Landschaft Europas an einem Scheideweg steht, zeigt die Lebensmittelbranche auf, welch dramatische Konsequenzen politische Apathie nach sich ziehen könnte, insbesondere für den Bereich der Lebensmittelvielfalt und -verfügbarkeit.

Jetzt lesen »

Familienrecht-Experte klärt auf: Kinderbetreuung nach Trennung

In einer Zeit, in der familiäre Bande oft auf die Probe gestellt werden, bietet der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) eine unverzichtbare Informationsquelle für Eltern, die sich den Herausforderungen von Trennung und Scheidung gegenübersehen. Mit der Ankündigung eines aufschlussreichen Vortrags am 24. April in Ravensburg wird eine wichtige Gelegenheit geboten, sich über die rechtlichen Aspekte des Kindesunterhalts, des Sorgerechts und der Umgangsmöglichkeiten zu informieren. Ein erfahrener Fachanwalt für Familienrecht wird nicht nur über grundlegende rechtliche Kriterien aufklären, sondern auch praxisnahe Tipps und Lösungsansätze präsentieren, um den Eltern und ihren Kindern einen möglichst unbelasteten Weg durch diese schwierigen Zeiten zu weisen. Ob es um die Wohnsituation der Kinder, finanzielle Unterstützungsleistungen oder um das empfindliche Gleichgewicht des Wechselmodells geht – dieser Vortrag verspricht, ein Leitfaden für eine sinnvolle und kindgerechte Handhabung dieser komplexen Themen zu sein.

Jetzt lesen »

Gesundheitsverbände kritisieren Lauterbachs Politik

Berlin, 11. April 2024 – Einig in ihrer Sorge um die Zukunft der gesundheitlichen Versorgung in Deutschland, haben heute die Spitzenvertreter der vier tragenden Säulen des deutschen Gesundheitssystems – der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände – in einer gemeinsamen Erklärung ihre deutliche Kritik an der aktuellen Gesundheitspolitik von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geäußert. In der Bundespressekonferenz brachten sie ihren Unmut über die zunehmende Bürokratisierung, die Gefährdung der freiberuflichen ärztlichen Versorgung sowie Lauterbachs investitions- und kommunikationspolitischen Ansatz zum Ausdruck. Ihre Warnung: Ohne direkte politische Maßnahmen drohen schwerwiegende Versorgungslücken, die das Gesundheitssystem nachhaltig destabilisieren könnten.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING