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Schlichtung bei Lufthansa: Letzte Chance gegen Streiks

Im Angesicht eines drohenden Erzwingungsstreiks bei der Lufthansa, steht die ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft vor einer entscheidenden Schlichtung, die als letztes Mittel dient, um weitreichende Auswirkungen für etwa 25.000 Bodenbeschäftigte und zahlreiche Passagiere zu vermeiden. Trotz fünf Verhandlungsrunden hat die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft kein akzeptables Angebot vorgelegt, was zu einer Patt-Situation geführt hat. Am Vorabend einer möglichen Urabstimmung zu Erzwingungsstreiks erklärt ver.di-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky die Schlichtung als finalen Versuch, eine für alle Seiten tragbare Lösung zu finden. Mit Forderungen nach deutlich höherem Gehalt und einem verantwortungsvollen Umgang mit den Bedürfnissen der Beschäftigten, steht viel auf dem Spiel in dieser Tarifauseinandersetzung. Der Ausgang dieser Verhandlungen könnte den Luftverkehr in Deutschland entscheidend beeinflussen.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die bevorstehende Schlichtung zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Lufthansa markiert einen entscheidenden Moment in einem bereits langwierigen Tarifkonflikt. Etwa 25.000 Bodenbeschäftigte der Lufthansa blicken gespannt auf die Verhandlungen, die ihre Arbeitsbedingungen und Entlohnungen beeinflussen werden. Marvin Reschinsky, Verhandlungsführer bei ver.di, sieht in der Schlichtung die „letzte Chance, um einen Erzwingungsstreik zu verhindern“, nachdem auch die fünfte Verhandlungsrunde am 13. und 14. März keine Annäherung brachte.

Es steht viel auf dem Spiel, sowohl für die Beschäftigten als auch für die Fluggäste. Erzwingungsstreiks könnten weitreichende Folgen haben, sowohl für den Betrieb der Lufthansa als auch für das Reisen im Allgemeinen. Reschinsky betont, dass ver.di eine Lösung anstrebt, die weitere Streiks überflüssig machen würde, um die Unannehmlichkeiten für die Passagiere so gering wie möglich zu halten.

Nachdem die Arbeitgeber auch nach zwei Verhandlungstagen kein verbessertes Angebot vorgelegt hatten, sah sich ver.di am 14. März gezwungen, das Scheitern der Verhandlungen festzustellen. Eine Urabstimmung zu Erzwingungsstreiks wurde in die Wege geleitet, deren Beginn für den 19. März geplant ist. Sollten die Schlichtung scheitern und die Urabstimmung Streiks befürworten, könnte es ab dem 28. März zu Arbeitsniederlegungen kommen.

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Die Forderungen der Gewerkschaft sind deutlich: 12,5 Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten, mindestens jedoch eine Erhöhung um 500 Euro pro Monat bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. Dem gegenüber steht das Angebot der Lufthansa, das bei einer Laufzeit von 28 Monaten lediglich eine Erhöhung um 10 Prozent in zwei Schritten, inklusive Phasen ohne Gehaltsentwicklung vorsieht.

Die Schlichtung, die nun anberaumt wird, beginnt am 25. März und soll mit einer Tarifkommissionssitzung spätestens am 28. März enden. Bodo Ramelow, Thüringer Ministerpräsident, wurde von ver.di als Schlichter benannt. Während der Schlichtungsphase gilt eine Friedenspflicht, was bedeutet, dass keine Streiks stattfinden dürfen.

Dieser Konflikt, und sein Ausgang, ist nicht nur für die unmittelbar Beteiligten von Bedeutung. Er reflektiert auch größere Fragen über die Anerkennung und den Wert von Arbeit im Dienstleistungssektor, sowie die Stabilität und Zuverlässigkeit von Verkehr und Mobilität in Deutschland und darüber hinaus. Wie oft in solchen Auseinandersetzungen, zeigt sich die komplexe Balance zwischen Arbeitnehmerrechten und den wirtschaftlichen Realitäten von Großunternehmen. Der Ausgang dieser Verhandlungen könnte beispielgebend für zukünftige Tarifverhandlungen in anderen Sektoren oder Unternehmen sein.

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ver.di-Medien-Info: Schlichtung im Tarifkonflikt mit der Lufthansa – letzte Chance …

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Pressemeldung:Schlichtung bei Lufthansa: Letzte Chance gegen Streiks

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