Salman Rushdie erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

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Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat den indisch-britischen Schriftsteller Salman Rushdie zum diesjährigen Träger des Friedenspreises gewählt. In der Begründung des Stiftungsrats heißt es, dass Rushdie seit seinem Meisterwerk „Mitternachtskinder“ durch seine Deutungen von Migration und globaler Politik beeindrucke. Der Autor verbinde erzählerische Weitsicht mit stetiger literarischer Innovation, Humor und Weisheit.

Salman Rushdie schreibt über die Wucht, mit der Gewaltregime ganze Gesellschaften zerstören, aber auch die Unzerstörbarkeit des Widerstandsgeistes Einzelner. Er lebt seit 1989 in ständiger Gefahr, seit der iranische Ajatollah Chomeini eine Fatwa gegen ihn ausgesprochen hat. Trotz massiver körperlicher und psychischer Folgen, mit denen er noch immer ringt, schreibt er weiter: einfallsreich und zutiefst menschlich. Rushdie verteidigt die Freiheit des Denkens und der Sprache – und zwar nicht nur seiner eigenen, sondern auch der von Menschen, deren Ansichten er nicht teilt.

„Wir ehren Salman Rushdie für seine Unbeugsamkeit, seine Lebensbejahung und dafür, dass er mit seiner Erzählfreude die Welt bereichert“, so der Stiftungsrat. Salman Rushdie äußerte sich dankbar für die Auszeichnung und betonte, wie bedeutsam dieser Preis für ihn sei.

Salman Rushdie wurde 1947 in Mumbai geboren und ist einer der bedeutendsten Schriftsteller der englischsprachigen Gegenwartsliteratur. Seine Romane wurden in über 40 Sprachen übersetzt und handeln oft von Verbindungen, Migration und Brüchen zwischen östlichen und westlichen Zivilisationen. Rushdie schreibt neben Romanen auch Kurzgeschichten, Reiseberichte, Essays und journalistische Beiträge.

Darstellungen des Propheten Mohammed in Rushdies viertem Roman „Die Satanischen Verse“ nahm der damalige Oberste Führer des Iran, Ruhollah Chomeini, 1989 zum Anlass, den Schriftsteller mittels einer Fatwa zum Tode zu verurteilen. Rushdie und sein berufliches Umfeld wurden seitdem zum Gegenstand zahlreicher Morddrohungen und Attentate durch Extremisten. Wirkungsvoll beteiligt er sich an Debatten über Zensur, Meinungsfreiheit und religiös motivierte Gewalt. Er setzt sich in seinem Schaffen für die friedliche Koexistenz von Kulturen ein.

Die Verleihung des Friedenspreises findet am 22. Oktober 2023 in der Frankfurter Paulskirche statt und wird live um 11 Uhr im ZDF übertragen. Der Friedenspreis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird seit 1950 vergeben.

Quelle: Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

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15 Kommentare

  1. Wow, cant believe they gave Salman Rushdie a peace prize! Whats next, giving Trump a Nobel Peace Prize?

    1. Hör auf zu jammern! Salman Rushdie hat den Friedenspreis verdient. Er ist ein brillanter Schriftsteller, der für die Meinungsfreiheit kämpft. Wenn du damit nicht klarkommst, dann lies doch einfach etwas anderes, du Ignorant. #GetOverIt

  2. Ja, es ist schockierend, wie die Nobelpreise ihren Wert verloren haben. Rushdie, ein umstrittener Autor, der die Religion beleidigt hat, verdient keine Auszeichnung für Frieden. Eine enttäuschende Entscheidung!

  3. Ich finde es lächerlich, dass Salman Rushdie einen Friedenspreis bekommt. Er ist ein Kontroversen-Magnet!

  4. Ich finde es lächerlich, dass Salman Rushdie einen Friedenspreis erhält. Er hat doch selbst für Unruhe gesorgt!

    1. Was du lächerlich findest, ist für andere eine Anerkennung seiner mutigen Haltung gegen Unterdrückung. Rushdie hat das Recht, seine Meinung zu äußern, auch wenn es Unruhe verursacht. Du musst seine Arbeit nicht mögen, aber respektiere die Entscheidung des Friedenspreises.

    1. Rushdie ist zweifellos kontrovers, aber seine Werke haben wichtige gesellschaftliche Debatten angestoßen. Der Friedenspreis würdigt nicht nur Friedensaktivisten. Es ist wichtig, auch unbequeme Stimmen zu hören.

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