Rekord bei Auftragsstornierungen – Viele Unternehmen geraten in Schieflage

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Berlin: Auftragsstornierungen erreichen Rekordniveau und bedrohen Unternehmen im Wohnungsbau

Berlin, 06.11.2023 – Ein alarmierender Bericht des ifo-Instituts hat den BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen aufgeschreckt. Die aktuellen Zahlen zu Auftragsstornierungen im Wohnungsbau lassen mehr denn je die Alarmglocken läuten. Im Oktober verzeichneten beeindruckende 22,2 Prozent der Unternehmen gestrichene Projekte, ein Anstieg um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Noch besorgniserregender ist die Tatsache, dass bereits 48,7 Prozent der Betriebe von einem Auftragsmangel berichteten, ein Anstieg von 2,1 Prozent im Vergleich zum September. Diese beunruhigenden Zahlen weisen auf eine sich verschlechternde Situation hin, die die wirtschaftliche Existenz der Unternehmen sowie ihrer Angestellten bedroht.

Notstand im Wohnungsbau

Die Schockzahlen sprechen für sich: Die Hälfte aller Wohnungsbauunternehmen meldet den Notstand. Die gravierenden Auftragsstornierungen gefährden nicht nur die wirtschaftliche Existenz der Unternehmen, sondern haben auch Auswirkungen auf die Arbeitsplätze und den sozialen Frieden in Deutschland. Dirk Salewski, der Präsident des BFW-Verbands, drückte seine Besorgnis über die Situation aus: “Die Stornierungszahlen von Aufträgen beim Wohnungsbau wachsen stetig an und eine baldige wirtschaftliche Erholung ist damit auch abbestellt. Leider mangelt es an entschlossenerem Handeln, das wir jetzt dringend brauchen.”

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Hausgemachte Probleme

Salewski wies darauf hin, dass die Situation zum Teil hausgemacht sei. Überbordende Bürokratie, langwierige und zeitaufwändige Verfahren sowie hohe Zinsen und Baukosten hätten zu diesem Verlust an Aufträgen geführt. “Auftragsmangel, daraus folgende Finanzierungsschwierigkeiten und ein Neugeschäft, das nicht mehr existiert, sprechen eine deutliche Sprache”, erklärte Salewski weiter. Es sei dringend erforderlich, Erleichterungen und Möglichkeiten zu schaffen, um das Problem anzugehen. Andernfalls drohten nicht nur Insolvenzen von Unternehmen, sondern auch der Verlust von Fachkräften und ein weiter voranschreitender Wohnungsmangel, der den sozialen Frieden gefährdet.

Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen

Als Interessenvertreter der mittelständischen Immobilienwirtschaft vertritt der BFW derzeit rund 1.600 Mitgliedsunternehmen. Diese Unternehmen sind für 50 Prozent des Wohnungs- und 30 Prozent des Gewerbeneubaus verantwortlich und prägen somit maßgeblich die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland. Mit einem Wohnungsbestand von 3,1 Millionen Wohnungen verwaltet der Verband mehr als 14 Prozent des gesamten vermieteten Wohnraums in der Bundesrepublik. Zusätzlich verwalten die Mitgliedsunternehmen ca. 38 Millionen Quadratmeter Gewerbefläche.

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Es gibt Handlungsbedarf

Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um die Unternehmen im Wohnungsbau vor dem wirtschaftlichen Ruin zu bewahren. Eine Bauwende, die die überbordende Bürokratie reduziert und die Bedingungen für den Neubau erleichtert, ist gefragt. Die Schaffung von Anreizen und Vereinfachungen sind notwendig, um den Wohnungsmangel zu bekämpfen. Andernfalls drohen nicht nur ernsthafte wirtschaftliche Folgen, sondern auch Konsequenzen für den sozialen Frieden in Deutschland.

Kontaktinformationen:
Jens Christian Kage
Pressesprecher
BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.
Französische Straße 55
10117 Berlin
Tel.: 030/32781-110
Email: Jens.C.Kage@bfw-bund.de

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8 Responses

    1. Typisch, immer gleich die Schuld auf die Unternehmen schieben. Vielleicht solltest du dich erstmal informieren, bevor du so voreilig urteilst. Es gibt immer mehrere Seiten einer Geschichte.

  1. Das zeigt, dass Unternehmen einfach nicht mit der Dynamik der heutigen Wirtschaft Schritt halten können. #ZeitalterderUnternehmensschieflage

  2. Also ich finde, dass Unternehmen, die in Schieflage geraten, einfach schlecht gewirtschaftet haben. Kein Mitleid!

  3. Also ich finde, Auftragsstornierungen sind manchmal einfach nur lächerlich. Unternehmen müssen sich zusammenreißen!

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