– Frühlingsbeginn läutet aktive Gartensaison in Parkanlagen und privaten Gärten ein.
– BdB-Mitgliedsbaumschulen garantieren FLL-geprüfte Pflanzqualität gemäß Technischen Lieferbedingungen.
– Fokus auf klimaresistente „Zukunftsbäume“; Broschüre empfiehlt 65 Baumarten für urbane Extremstandorte.
Frühlingserwachen in der Gartensaison: Qualität und Verantwortung der Baumschulen
Mit den ersten Anzeichen des Frühlings, die das Erwachen der Natur aus ihrem Winterschlaf ankündigen, steht auch die Gartensaison vor der Tür.* Viele Menschen zieht es nun in die Baumschulen, um Inspiration für die Gestaltung ihres eigenen Grüns zu sammeln und neue Pflanzen sowie Gehölze für ihre Gärten zu erwerben.* Dabei spielt die Pflanzenqualität eine zentrale Rolle, für die vor allem Baumschulen und Gartenbaumschulen, die dem BdB angehören, garantieren. Sie bieten Produkte an, die den Gütebedingungen der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung, Landschaftsbau e.V. (FLL) entsprechen.* Diese branchenweiten Standards sind ein wesentliches Merkmal der deutschen Baumschulproduktion und bieten einen Leitfaden für Qualität, der unter „Erkennen Sie Qualität“ online abrufbar ist.*
Das Prinzip der Qualität in der Baumschulware berücksichtigt die natürliche Variabilität der Pflanzen: Anstelle der Bewertung einzelner Exemplare richtet sich der Fokus auf die Beschreibung von Gütegruppen mit breiten Toleranzen.* Dabei spielen die „Technischen Lieferbedingungen für Baumschulpflanzen“ der FLL eine entscheidende Rolle.* Zusätzlich sorgen Prüfungen wie die Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung (ADR), die neue Rosensorten an verschiedenen Standorten in Deutschland testet und Kriterien von der Blütenqualität bis zur Widerstandsfähigkeit gegen Klimaeinflüsse umfasst,* sowie die Bundesgehölzsichtung, die neue Züchtungen eingehend bewertet,* für eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Sicherstellung hoher Standards.
Ein aktueller Schwerpunkt der Baumschulforschung liegt auf der Anpassung von Baumsortimenten an den Klimawandel.* Dabei setzt der BdB gezielt auf die Kultivierung sogenannter Zukunftsbäume, die durch ihre Robustheit gegenüber Trockenheit, Hitze, Frost sowie Krankheiten und Schädlingen überzeugen.* Diese langfristige und vorausschauende Arbeit an der Entwicklung klimaresistenter Bäume zeigt das hohe Maß an Verantwortung, das Baumschulen für die Gestaltung urbaner Ökosysteme tragen.*
Zur Unterstützung dieser Bestrebungen gibt es die Broschüre „Zukunftsbäume für die Stadt“, eine gemeinsame Publikation von der GALK-Gartenamtsleiterkonferenz und dem BdB, die 65 Baumarten für urbane Extremstandorte hervorhebt.* Der Bund deutscher Baumschulen e.V., als Interessenvertretung von rund 1.000 angeschlossenen Betrieben, spielt damit eine Schlüsselrolle in der Stärkung und Förderung der Baumschulwirtschaft.* Mit seiner Arbeit trägt der Verband maßgeblich dazu bei, dass sowohl private Gärten als auch öffentliche Grünanlagen von hoher Qualität und Nachhaltigkeit geprägt sind.*
Qualität und Nachhaltigkeit als Grundlage für die Stadt von morgen
Klare Standards bei der Pflanzenqualität gewinnen in Städten immer mehr an Bedeutung. Für Verbraucher, urbane Planer und Kommunen sind sie entscheidend, um widerstandsfähige und gesunde Grünflächen zu schaffen, die den Anforderungen der Zukunft standhalten. Die Qualität der Pflanzen beeinflusst nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die ökologische Funktion urbaner Räume – etwa als Lebensraum, Luftfilter oder Klimaausgleich.
Angesichts der Herausforderungen durch den Klimawandel rückt die Baumschulforschung in den Fokus. Innovationen dort konzentrieren sich auf die Entwicklung sogenannter Zukunftsbäume: Pflanzensorten, die besser an wärmere, trockene Bedingungen angepasst sind und sich in städtischen Umgebungen bewähren. Diese Zukunftsbäume tragen dazu bei, städtische Grünflächen resilienter zu gestalten und langfristig das Wohlbefinden der Bewohner zu sichern.
Bedeutung standardisierter Pflanzenqualität
Eine einheitliche Qualitätsdefinition sorgt für Transparenz in der Auswahl und bewahrt vor Fehlentwicklungen in der Begrünung. Dadurch profitieren alle Beteiligten:
- Verbraucher erhalten verlässliche Produkte, die ihren Bedürfnissen entsprechen
- Städte und Gemeinden können ökologische und ästhetische Kriterien besser erfüllen
- Planung und Pflege urbaner Grünräume werden effizienter und nachhaltiger
Zukunftsbäume: Urbanes Grün im Wandel
Die Forschung legt verstärkt Wert auf Robustheit und Anpassungsfähigkeit der Pflanzen. Zukunftsbäume sollen
- Hitzestress und Trockenperioden besser überstehen
- einen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas leisten
- positive Effekte für Biodiversität und Lebensqualität bringen
Durch diese Entwicklungen eröffnen sich Chancen, die urbane Natur nachhaltiger und widerstandsfähiger zu gestalten. So entsteht eine nachhaltige Stadtlandschaft, die dem sozialen, ökologischen und klimatischen Wandel Rechnung trägt.
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Gärtnerinnen und Gärtner aufgepasst: Woran erkennen Sie Qualität von Pflanzen und …
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