Pharmastrategie: Chance nutzen, bevor Zug abfährt!

In Deutschland ist die Arzneimittelversorgung in Gefahr und der Pharmastandort muss dringend gestärkt werden, warnt der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie. Angesichts der geplanten Befassung des Bundeskabinetts mit der Pharmastrategie fordert der Verband, die Chance schnell zu nutzen, bevor es zu spät ist. Die gesamte Pharmabranche benötigt bessere Rahmenbedingungen, um die Versorgung sicherzustellen und Innovationen voranzutreiben. Es ist höchste Zeit, Bürokratie abzubauen und eine langfristige Pharmastrategie zu entwickeln. Lesen Sie den vollständigen Artikel für mehr Details.
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Bremen (VBR). BPI zur Pharmastrategie: Chance nutzen, bevor der Zug abgefahren ist

Berlin (ots) – Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) kommentiert die für heute geplante Befassung des Bundeskabinetts mit der Pharmastrategie von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des BPI, betont die dringende Notwendigkeit, die Arzneimittelversorgung sicherzustellen und den Pharmastandort Deutschland zu stärken. „Wir müssen die Chance jetzt schnell nutzen, bevor der Zug abgefahren ist“, so Joachimsen.

Die gesamte Pharmabranche benötigt verlässliche Rahmenbedingungen, um die Breite der Arzneimittelversorgung sicherzustellen. Dies ist den Patientinnen und Patienten schuldig, betont Joachimsen. Der BPI ist daher im Gespräch mit dem Bundeskanzler und den zuständigen Bundesministerien, um ein attraktives Umfeld für Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktion zu schaffen.

Deutschland war einst führend in der Erforschung und Entwicklung bahnbrechender Arzneimittel, die dazu beigetragen haben, Krankheitssymptome zu lindern und verschiedene Krebsarten zu heilen. Doch die Pharmaindustrie kann mittlerweile nicht mehr zuverlässig die Grundversorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln sicherstellen. Der Fokus lag jahrzehntelang nur noch auf dem Preis der Medikamente, unabhängig von ihrem Herstellungsort. Die Überregulierung hat dazu geführt, dass es kaum noch Anbieter auf dem Markt gibt, insbesondere solche, die in Europa produzieren. Deutschland ist somit in eine geopolitische Abhängigkeit geraten, die nicht länger akzeptabel ist.

Joachimsen verdeutlicht, dass das Problem nicht darin liegt, dass auch in Asien produziert wird, sondern dass in vielen Bereichen fast ausschließlich dort produziert wird. Um diese Situation zu ändern, müssen deutlich bessere Standortfaktoren geschaffen werden. Eine gut durchdachte, wirksame und langfristige Pharmastrategie ist vonnöten. Ziel sollte es sein, ein anreizorientiertes Umfeld für Forschung, Innovationen und Investitionen sowie auskömmliche Marktbedingungen zu schaffen. Zudem ist es dringend erforderlich, Bürokratie und Überregulierung abzubauen und schneller zu handeln.

Das Bundesgesundheitsministerium hat mit seinen Plänen zu einem Medizinforschungsgesetz einen richtigen Ansatz gefunden, betont Joachimsen. Nun ist es jedoch entscheidend, dass die Umsetzung zügig erfolgt.

Pressekontakt:
Andreas Aumann (Pressesprecher), Tel. 030 27909-123, aaumann@bpi.de

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9 Kommentare

  1. Also ich finde, dass die Pharmaindustrie viel zu viel Macht hat! Es wird Zeit, dass sich etwas ändert.

    1. Naja, die Pharmaindustrie hat nun mal einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit. Ob das gut oder schlecht ist, darüber kann man streiten. Aber einfach so eine Veränderung zu fordern, ohne konkrete Lösungen zu nennen, ist etwas naiv, findest du nicht?

  2. Pharmastrategie? Pff, wer braucht schon Medikamente, wir sollten alle auf Naturheilmittel setzen! #alternativemedicine

    1. Ach komm, immer diese Verschwörungstheorien! Pharmastrategie ist wichtig für die Entwicklung von Medikamenten und die Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Natürlich geht es um Geld, aber es geht auch darum, Menschen zu helfen. Informier dich besser, bevor du solche Behauptungen aufstellst!

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