KZBV fordert dringende Reformen im GVSG für Patienten

In einer eindringlichen Stellungnahme hat Martin Hendges, der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), vor den aktuellen Mängeln im Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG) gewarnt. Bei der Verbändeanhörung am 6. Mai 2024 in Berlin machte er deutlich, dass das neue Gesetz möglicherweise die letzte Chance darstellt, die deutsche Gesundheitspolitik hin zu einer präventionsorientierten und qualitativ hochwertigen Patientenversorgung zu lenken. Hendges kritisierte insbesondere die Ignoranz gegenüber den Problemen im zahnmedizinischen Bereich und forderte sofortige Änderungen. Diese deutlichen Worte setzen ein klares Signal an die Politik und werfen ein Schlaglicht auf die drängenden Herausforderungen im Gesundheitswesen.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR).

Am heutigen Tag, dem 6. Mai 2024, steht die zahnmedizinische Versorgung in Deutschland im Mittelpunkt einer intensiven Diskussion. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) nahm teil an einer bedeutenden Anhörung zur Zukunft des Gesundheitssystems, konkret zum Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG). Die Verbändeanhörung bot eine Plattform für Experten und Stakeholder, um tiefgreifende Einblicke und Vorschläge zur Verbesserung der zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland vorzubringen.

Martin Hendges, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV, nutzte diese Gelegenheit, um auf dringende Probleme und notwendige Änderungen im Entwurf des GVSG hinzuweisen. Hendges betonte, dass das Gesetz “die letzte Chance für die Ampelkoalition” darstellt, um bedeutende Weichenstellungen hin zu einer präventiven und hochwertigen Patientenversorgung vorzunehmen. Ein Kernpunkt seiner Kritik ist die unzureichende Berücksichtigung spezifischer zahnmedizinischer Versorgungsprobleme im aktuellen Gesetzentwurf.

Ein besonderes Anliegen der KZBV ist die Behandlung von Parodontitis. Diese weitverbreitete Erkrankung des Zahnhalteapparates steht in Verbindung mit schweren Allgemeinerkrankungen, darunter Herz-Kreislauf-Probleme, rheumatische Beschwerden und Diabetes mellitus. Hendges fordert eine sofortige extrabudgetäre Vergütung solcher Behandlungen, um die Patientenversorgung zu verbessern und langfristig hohe Folgekosten zu vermeiden.

Lesen Sie auch:  Einigung für Haushaltspläne 2024 - Planungssicherheit gewährleistet

Weiterhin kritisiert die KZBV die ausbleibende Regulierung von medizinischen Versorgungszentren (MVZ), die von versorgungsfremden Investoren betrieben werden. Diese Konstellation birgt nach Ansicht der KZBV erhebliche Risiken für die Versorgungsqualität und -sicherheit der Patientinnen und Patienten. Eine fachliche und räumliche Gründungsbeschränkung für solche MVZ wird als unumgänglich erachtet, um die Patientenversorgung auf hohem Niveau zu halten.

Abschließend betont die KZBV die Notwendigkeit einer deutlichen Entbürokratisierung im Gesundheitswesen. Nur so könnten Zahnärztinnen und Zahnärzte ihrer wesentlichen Aufgabe, der umfassenden Patientenbehandlung, gerecht werden, ohne durch administrative Hürden eingeschränkt zu sein.

Die KZBV hat ihre Vorschläge für eine patientenorientierte Weiterentwicklung des GVSG vorgelegt und appelliert an die politischen Entscheidungsträger, die Fachexpertise der Selbstverwaltung ernsthaft in den weiteren Gesetzgebungsprozess einzubeziehen. Die Diskussion um das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz ist ein exemplarisches Beispiel für die komplexe Dynamik im Gesundheitswesen, bei der vielfältige Interessen und fachliche Expertise aufeinandertreffen. Die aktive Einbindung von Fachverbänden wie der KZBV ist essenziell, um gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine hohe Versorgungsqualität sichern und gleichzeitig den realen Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten gerecht werden.

Lesen Sie auch:  Wachstumschancengesetz: Neue Impulse für den Wohnungsbau nutzen

Die vollständige Stellungnahme der KZBV kann auf www.kzbv.de eingesehen werden. Interessierte Leser und Leserinnen sind eingeladen, sich dort weiter über die Details und Hintergründe dieser wichtigen gesundheitspolitischen Diskussion zu informieren.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Chance für reale Verbesserung der Patientenversorgung jetzt nutzen / KZBV zur …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Meldung einfach erklärt

“`html

Leicht verständliche Zusammenfassung

  • Ein wichtiger Vertreter von den Zahnärzten, Martin Hendges, spricht über ein neues Gesetz.
  • Das Gesetz soll die Gesundheitsversorgung verbessern.
  • Er sagt, das Gesetz ist eine Chance für die Regierung, die Gesundheitsversorgung besser zu machen.
  • Aber, er findet, das Gesetz macht nicht genug, um die Probleme bei der Zahnversorgung zu lösen.
  • Er möchte, dass Behandlungen für eine Zahnfleischerkrankung (Parodontitis) besser bezahlt werden.
  • Warum? Weil Parodontitis auch andere Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen beeinflussen kann.
  • Außerdem will er Regeln für medizinische Zentren, die von Investoren betrieben werden, weil das schlecht für die Patienten sein kann.
  • Er sagt auch, dass das Gesetz Bürokratie reduzieren soll, damit Zahnärzte mehr Zeit für ihre Patienten haben.
  • Die Vorschläge von den Zahnärzten sind der Regierung gegeben worden, und er hofft, dass sie diese nutzen werden.
Lesen Sie auch:  Gerhard Hofmann scheidet 2022 aus - Daniel Quinten übernimmt

Häufig gestellte Fragen

  • Was ist Parodontitis?

    Parodontitis ist eine ernsthafte Entzündung des Zahnfleisches, die den Knochen, der die Zähne stützt, schädigen kann.

  • Warum ist die Bezahlung für die Behandlung von Parodontitis wichtig?

    Weil es hilft, weitere gesundheitliche Probleme und hohe Kosten in der Zukunft zu verhindern.

  • Was sind medizinische Zentren, die von Investoren betrieben werden?

    Das sind Zentren, die nicht direkt von Ärzten, sondern von Leuten, die Geld investieren wollen, geleitet werden. Das könnte die Qualität der Versorgung beeinflussen.

  • Wie kann Bürokratie in der Zahnmedizin reduziert werden?

    Durch weniger Papierkram und mehr einfache Prozesse, damit Zahnärzte sich mehr um ihre Patienten kümmern können.

Für mehr Informationen besuchen Sie www.kzbv.de.

“`

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:KZBV fordert dringende Reformen im GVSG für Patienten

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Feuerwehren für Demokratie: Gemeinsam Vielfalt fördern

Berlin (ots) – Am 22. Mai 2024 ruft der Deutsche Feuerwehrverband e. V. (DFV) gemeinsam mit der Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF) zur aktiven Wahlbeteiligung auf. Vor dem Hintergrund zunehmender Bedrohungen der Demokratie durch rechtsextreme Akteure betonen DFV und DJF die Wichtigkeit, Parteien zu unterstützen, die sich für Demokratie und Vielfalt einsetzen. Insbesondere Jugendliche ab 16 Jahren sind aufgerufen, ihre Stimme bei den diesjährigen Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen zu nutzen. "Geht wählen, nutzt die Chance, eine politische Richtung zu wählen, die sich zu der vielfältigen, demokratischen Gemeinschaft in Deutschland und in Europa bekennt!" appelliert Bundesjugendleiter Christian Patzelt. Die Feuerwehrverbände präsentieren zudem ihre Demokratie- und Vielfaltsarbeit anlässlich des Jubiläums zu 75 Jahren Grundgesetz vom 24. bis 26. Mai im Spreebogenpark Berlin.

Jetzt lesen »

Lücken im GVSG: Ambulante und psychotherapeutische Versorgung betroffen

Berlin (ots) – Am 22. Mai 2024 verabschiedete das Bundeskabinett das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG). Obwohl dies ein bedeutender Schritt in der Gesundheitspolitik darstellt, warnt die Vorsitzende des Sozialverbandes Deutschland (SoVD), Michaela Engelmeier, vor erheblichen Mängeln. Besonders kritisiert sie das Fehlen von Regelungen zu Primärversorgungszentren im aktuellen Gesetzesentwurf. "Diese wären essenziell für die Stärkung der ambulanten Versorgung gewesen", betont Engelmeier und fordert dringende Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren. Gleichzeitig weist der SoVD auf den hohen Bedarf an koordinierter Versorgung für sozial benachteiligte Regionen hin und mahnt, dass Gesundheitskioske hier sinnvoll integriert werden müssten. Mit Blick auf die haus- und psychotherapeutische Versorgung erkennt der SoVD sowohl positive Ansätze als auch finanzielle Fehlanreize, die es zu beheben gilt.

Jetzt lesen »

Europawahl: ver.di startet Wahlarena zu Sozialpolitik am 24. Mai

Am 24. Mai 2024 startet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre vierteilige Online-Veranstaltungsreihe zur Europa-Wahl mit einem öffentlichen Live-Stream um 10 Uhr. In der “Wahlarena Beschäftigungs- und Sozialpolitik” diskutiert ver.di-Vorsitzender Frank Werneke mit Vertreter*innen der demokratischen Parteien über zentrale Fragen zu Mindestlöhnen, Arbeitsbedingungen und weiteren gesellschaftlich relevanten Themen. Die Serie setzt sich mit spannenden Diskussionen über Verkehrs- und Gesundheitspolitik bis zum 3. Juni fort, ohne Registrierungszwang und für alle Interessierten zugänglich.

Jetzt lesen »

Zukunft des bezahlbaren Wohnens in Hamburg: Pressefrühstück

Dramatische Baupreisentwicklung bedroht Hamburgs sozialen Wohnungsbau – Einladung zum Pressefrühstück

Hamburg, 22.05.2024 – Die drastisch gestiegenen Baupreise, exorbitanten Grundstückskosten und der Rückgang bei Baugenehmigungen gefährden den Bau bezahlbarer Wohnungen in Hamburg wie nie zuvor in der über 120-jährigen Geschichte des sozialen Wohnungsbaus.

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) lädt Journalistinnen und Journalisten herzlich zu einem Pressefrühstück ein, um diese drängenden Fragen zu erörtern. Hochrangige Gesprächspartner, darunter Andreas Breitner, Direktor des VNW, und Peter Kay, Vorstand der Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG (BGFG), werden die erreichten Ziele und zukünftigen Pläne sozialer Vermieter vorstellen und die Zukunftsaussichten bewerten.

Das Pressefrühstück findet am Mittwoch, den 29. Mai 2024, von 11 bis 13 Uhr in der Willy-Brandt-Straße 67 in Hamburg statt. Eine vorherige Anmeldung erleichtert die Organisation, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Jetzt lesen »

Feuerwerkskunst kehrt zurück – Nachfrage steigt wieder

Traditionelles Feuerwerk feiert fulminantes Comeback

Am 22. Mai 2024 gab der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) bekannt, dass die Nachfrage nach klassischen Großfeuerwerken deutlich gestiegen ist und 2023 eine beeindruckende Wiederbelebung erfuhr. Nach den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie erleben städtische und regionale Veranstaltungen ein Revival der kunstvollen Höhenfeuerwerke. Zusammen mit dem positiven Trend sinkender Feinstaub-Emissionen und der ernüchternden Bilanz von Drohnenshows sieht die Branche optimistisch in die Zukunft. Laut VPI-Vorsitzendem Thomas Schreiber bleibt die Faszination für Feuerwerke ungebrochen und bringt Menschen nachhaltig zusammen.

Jetzt lesen »

Aufruf des BDP: Mehr Engagement für Demokratie und Zusammenhalt

Am 23. Mai 2024 feiert Deutschland den 75. Jahrestag seines Grundgesetzes. Aus diesem Anlass veröffentlicht der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) eine eindringliche Resolution, die sich gegen Diskriminierung und Intoleranz ausspricht und für demokratische Werte sowie gesellschaftlichen Zusammenhalt eintritt. „Es ist höchste Zeit, ein klares Zeichen zu setzen und sich in diesem Sinne solidarisch zu engagieren,“ betont BDP-Präsidentin Thordis Bethlehem. Der Verband positioniert sich damit klar gegen bedrohliche gesellschaftliche Entwicklungen und ruft zur aktiven Stärkung von Demokratie und Rechtsstaat auf.

Jetzt lesen »

Unkomplizierte Hilfe: Pfandkredit bei Geldsorgen

Pfandkredit als Rettungsanker in finanziellen Nöten

Stuttgart, 22. Mai 2024 – Angesichts wachsender finanzieller Sorgen der Deutschen rückt der Pfandkredit erneut in den Fokus. Der Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes e.V. (ZdP) betont in seiner neuesten Pressemeldung die Vorteile des Pfandkredits: als unbürokratische Lösungsoption bei unerwarteten Liquiditätsengpässen bietet er eine unkomplizierte Alternative zu herkömmlichen Krediten ohne Bonitätsprüfung. Eine aktuelle Umfrage von R+V Versicherung zeigt, dass Geldsorgen die größten Ängste der Bundesbürger dominieren – steigende Lebenshaltungskosten und unbezahlbarer Wohnraum stehen an der Spitze. Wolfgang Schedl, Geschäftsführer des ZdP, unterstreicht die wachsende Bedeutung des Pfandkredits in der aktuellen Wirtschaftslage.

Jetzt lesen »

OTWorld 2024: Fachkräftemangel bedroht Hilfsmittelversorgung

Am 22. Mai 2024 fand in Leipzig das siebente Treffen der Jugend.Akademie TO des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT) statt, bei dem sich rund 400 Auszubildende und Studierende aus verschiedenen Bereichen der Technischen Orthopädie versammelten. Ziel der Veranstaltung war es, den Fachkräftenachwuchs zu fördern und aktuelle Entwicklungen sowie neueste Produkte kennenzulernen. Trotz dieser Bemühungen bleibt die Branche von einem massiven Fachkräftemangel betroffen, wie eine jüngste Umfrage zeigte: Über 80 Prozent der Betriebe befürchten eine Verschlechterung der Fachkräftesituation, und die wachsende Bürokratie belastet zusätzlich.

Jetzt lesen »

Ehrenamtliche fordern Wertschätzung und bessere Rahmenbedingungen

Am 22. Mai 2024 präsentiert WestLotto den NRW-EhrenamtAtlas 2024 – eine umfassende Erhebung, die das Engagement von Ehrenamtlichen in Nordrhein-Westfalen beleuchtet. Die Ergebnisse zeigen beeindruckende Zahlen: 92 Prozent der Befragten engagieren sich aus sozialem Antrieb, während nahezu 75 Prozent finanzielle Hürden für ihre Projekte kritisieren. Mit durchschnittlich 208 Stunden ehrenamtlicher Arbeit pro Jahr erreichen sie einen wirtschaftlichen Gegenwert von 20,9 Milliarden Euro. Die Studie hebt zudem hervor, wie dringend bessere Rahmenbedingungen und mehr Wertschätzung für diese wichtige soziale Arbeit benötigt werden.

Weiterführende Infos finden sich unter www.ehrenamtatlas.de.

Jetzt lesen »

AOK fordert Optimierung der regionalen Gesundheitsversorgung

Berlin (ots) – Der AOK-Bundesverband zeigt sich enttäuscht über den neuesten Kabinettsbeschluss zum Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG). Jens Martin Hoyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK, bezeichnet das Gesetz als eine verpasste Chance und fordert Nachbesserungen im weiteren parlamentarischen Verfahren. Besonders kritisiert wird die Fokussierung auf Vergütungssteigerungen für Hausärzte sowie die damit verbundenen finanziellen Mehrbelastungen für die gesetzliche Krankenversicherung. Die AOK plädiert stattdessen für innovative Ansätze zur Stärkung der regionalen Gesundheitsversorgung, um eine zukunftsfähige Primärversorgung zu gewährleisten.

Jetzt lesen »

Rapsöl dominiert den Markt mit 78 Millionen Litern – Top-Speiseöl

Berlin (ots) – Im Jahr 2023 blieb Rapsöl das beliebteste Speiseöl der Deutschen. Trotz Inflation und steigender Lebensmittelpreise konsumierten private Haushalte rund 78 Millionen Liter des Öls, wodurch etwa jede dritte verkaufte Speiseölflasche Rapsöl enthielt. Diese bemerkenswerte Zahlen gibt OVID, der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e. V., bekannt. Mit seinem milden Geschmack und einer optimalen Fettsäurenzusammensetzung konnte Rapsöl erneut die deutschen Verbraucherherzen erobern. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Sonnenblumenöl mit 60 Millionen Litern und Olivenöl mit 34 Millionen Litern. Insgesamt haben die Deutschen im vergangenen Jahr rund elf Prozent weniger Speiseöl gekauft als im Vorjahr. Neben den Preisentwicklungen spielten auch neue Ernährungsempfehlungen eine Rolle beim Konsumverhalten.

Jetzt lesen »

No-Show-Gebühren: Kontroverse trifft Gastro und Gäste

Hamburg (ots) – Der Wirtschaftsverband Deutscher Tanzschulunternehmen e.V. meldet eine zunehmende Zahl von "No-Shows" in der Gastronomie, bei denen reservierte Tische ungenutzt bleiben. Um den entstandenen finanziellen Schaden zu kompensieren, setzen immer mehr gastronomische Betriebe auf No-Show-Gebühren oder verlangen bei Reservierungen Anzahlungen. Diese Maßnahmen lassen die Gemüter sowohl bei Restaurantbetreibern als auch Gästen hochkochen und werfen viele rechtliche Fragen auf. Ein Einblick in die Perspektiven und Herausforderungen der Gastronomie zeigt, warum Rücksichtnahme und verantwortungsvolles Verhalten seitens der Gäste von großer Bedeutung sind.

Jetzt lesen »

75 Jahre Grundgesetz: Demokratie Stärken und Zusammenhalt Fördern

Berlin (ots) – Angesichts wachsender Sorgen über die Erosion demokratischer Normen in Deutschland hat der dbb beamtenbund und tarifunion unter der Führung von Ulrich Silberbach alle demokratischen Kräfte zum Dialog und Kompromiss aufgefordert. Passend zum 75-jährigen Jubiläum des Grundgesetzes am 23. Mai 2024, wurde das Positionspapier "Demokratie stärken – Zusammenhalt fördern" veröffentlicht, das dringende Maßnahmen zur Stärkung der Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhalts betont. Silberbach warnt vor zunehmendem Populismus und Extremismus, der durch sinkendes Vertrauen in Politik und Verwaltung begünstigt wird, und ruft zu verstärktem Einsatz für die freiheitlich-demokratische Grundordnung auf.

Jetzt lesen »

Optimistische Tendenzen im Renten-Stimmungsbarometer 2024

Am 22. Mai 2024 veröffentlichte das Deutsche Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) in Frankfurt am Main den aktuellen Deutschen Altersvorsorge-Index (DIVAX-AV), der eine leichte Aufhellung im Stimmungsbarometer zur Rente zeigt. Trotz dieses vorsichtigen Optimismus bleibt die Skepsis in der Bevölkerung gegenüber der zukünftigen Alterssicherung hoch. Das jüngste Rentenreformpaket der Bundesregierung wird dabei weiter kritisch betrachtet, da Fragen zur langfristigen Finanzierbarkeit bestehen. Der Index, basierend auf einer Befragung von 2.000 Bürgerinnen und Bürgern, verbessert sich zwar von minus 4,4 auf minus 0,4 Punkte, doch viele Deutsche sehen die Zukunft der Rente weiterhin düster.

Jetzt lesen »

Solarparks: Biodiversitäts-Hotspots in Agrarlandschaften

**Berlin (ots) – Ein bedeutender Schritt für den Natur- und Artenschutz: Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai 2024 stellt der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne) eine umfangreiche Feldstudie zur Biodiversität in Solarparks vor. Mit Untersuchungen in über 30 Solarparks bundesweit soll das Projekt aufzeigen, wie nachhaltig geplante PV-Freiflächenanlagen nicht nur saubere Energie liefern, sondern auch wertvolle Rückzugsorte für Flora und Fauna bieten können. Unter der Leitung einiger der renommiertesten Biologen und Umweltwissenschaftler des Landes, zielt die Studie darauf ab, konkrete Maßnahmen zu identifizieren, die die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft fördern.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING
Lesen Sie auch
Oder suchen Sie