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Ökodesign-Verordnung vernachlässigt Lösungen im Onlinehandel – bevh fordert Unterstützung von Brüssel

Die kürzliche Einigung auf eine Ökodesign-Verordnung zwischen dem EU-Parlament und Rat birgt bahnbrechende Maßnahmen für den Onlinehandel. Doch während die Regulierung wichtige Transparenzpflichten vorsieht, übersieht sie entscheidende Lösungen, die bereits existieren. Erfahren Sie in unserem Artikel, warum diese Verordnung nicht weit genug geht und welche bereits vorhandenen Ansätze der Branche unterstützt werden sollten.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die kürzlich zwischen dem EU-Parlament und dem Rat vereinbarte Ökodesign-Verordnung für den Onlinehandel stößt auf Kritik. Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) bemängelt, dass die Verordnung vorhandene Lösungen im Onlinehandel ignoriert und stattdessen auf bürokratische Vorgaben und Verbote setzt.

Die neue Verordnung sieht unter anderem ein Vernichtungsverbot für nicht weiterverkäufliche Bekleidung, Schuhe und Textilien vor. Zudem sollen Händler transparenter über den Umgang mit unverkäuflichen Verbrauchsgütern informieren. Für Alien Mulyk, Leiterin Public Affairs Europa und Internationales beim bevh, gehen die Maßnahmen jedoch nicht weit genug.

Sie betont, dass Nachhaltigkeit nicht nur auf einzelne Verkaufskanäle beschränkt sein sollte, sondern in der gesamten Wertschöpfungskette verankert sein muss. Mulyk sieht den E-Commerce als wichtigen Hebel zur Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft an. Im Onlinehandel habe man bereits heute die Möglichkeit, unverkaufte oder gebrauchte Ware anzubieten – nicht nur aus dem eigenen Bestand, sondern auch aus dem stationären Handel, Produktionsüberhängen und privater Hand.

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Als Lösungsansatz fordert der bevh, dass Unternehmen, die unverkaufte Waren als Sachspenden gemeinnützigen Zwecken zuführen, nicht länger mit Umsatzsteuerforderungen bestraft werden sollten.

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) setzt sich als Interessenvertretung der E-Commerce-Branche für die Anliegen und Belange von Onlinehändlern ein. Der Verband engagiert sich unter anderem in den Bereichen Politik, Recht und Innovation, um den Erfolg von Onlinehändlern zu fördern.

Die Ökodesign-Verordnung im Onlinehandel soll sicherstellen, dass nicht weiterverkäufliche Ware nicht vernichtet wird und stattdessen in einem nachhaltigen Wirtschaftskreislauf bleibt. Der Fokus liegt dabei auf der Reduzierung von Abfall und Ressourcenverschwendung im E-Commerce.

Kontextualisierung: Die Ökodesign-Verordnung im Onlinehandel ist ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Durch das Vernichtungsverbot für nicht weiterverkäufliche Ware und die Transparenzpflichten für Händler sollen Ressourcenverschwendung und Abfall reduziert werden. Der bevh kritisiert jedoch, dass die Verordnung bestehende Lösungen im Onlinehandel nicht ausreichend berücksichtigt und stattdessen auf bürokratische Vorgaben setzt. Der Verband fordert, dass Unternehmen, die unverkaufte Waren spenden, steuerlich entlastet werden.

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Der Text des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) verdeutlicht die Bedenken und Forderungen der Branche bezüglich der Ökodesign-Verordnung im Onlinehandel. Die Kritik an bürokratischen Vorgaben, die Ignoranz vorhandener Lösungen und die Forderung nach steuerlicher Entlastung für Sachspenden bieten einen Einblick in die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven des Onlinehandels in Bezug auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft.

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Ökodesign-Verordnung übersieht vorhandene Lösungen im Onlinehandel

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7 Responses

  1. Was soll der ganze Aufwand mit Ökodesign-Verordnung? Onlinehandel braucht keine Unterstützung von Brüssel!

  2. Ja, wirklich schlimm wie die Ökodesign-Verordnung den Onlinehandel ignoriert. Aber anstatt nach Hilfe von Brüssel zu betteln, sollten wir uns lieber auf nachhaltige Lösungen konzentrieren, die sowohl den Planeten als auch den Onlinehandel unterstützen. #ThinkSmart #SustainableEcommerce

  3. Also ich finde es total übertrieben, dass der Onlinehandel hier vernachlässigt wird. Was ist mit den anderen Branchen?

  4. Ich finde, der Onlinehandel sollte mehr Unterstützung bekommen. Lasst uns Brüssel anrufen! #TeamOnlinehandel

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