Nachhaltiger Stadtumbau beschleunigt – Immobilienwirtschaft reagiert auf Zuspitzung bei Warenhäusern

Die aktuelle Krise der Warenhäuser in Deutschland wirft große Sorgen auf. Doch anstatt in Schockstarre zu verharren, sollte der Fokus auf dem beschleunigten Stadtumbau liegen, so der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA). Gemischte Nutzungskonzepte könnten aus den klassischen Warenhäusern neue innovative Zentren für Einkaufen und soziale Begegnungen schaffen. Ein umfassender Transformationsprozess und eine vereinfachte Genehmigung für die Umwandlung von Gewerbeimmobilien in Wohnraum sind dabei unabdingbar. Erfahren Sie hier mehr über die dringende Notwendigkeit, den nachhaltigen Stadtumbau zu fördern.

Bremen (VBR). Die Immobilienwirtschaft ruft angesichts der aktuellen Lage bei Warenhäusern in Deutschland dazu auf, den nachhaltigen Stadtumbau zu beschleunigen. Die Vizepräsidentin des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), Iris Schöberl, betont, dass es wichtig sei, ein starkes Gegengewicht zur weit verbreiteten Furcht und Sorge zu setzen. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten Angst um ihren Arbeitsplatz. Die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft dürften jedoch nicht in Schockstarre verharren, sondern sollten diese Situation als Chance begreifen, um den nachhaltigen Stadtumbau voranzutreiben.

Der ZIA sieht besonders in Mixed-Use Immobilien großes Potenzial. Schöberl erklärt, dass durch die Kombination von Wohnen, Büro, Einzelhandel und Gastronomie aus klassischen Warenhäusern neue Zentren für Einkaufen und soziale Begegnungen entstehen könnten. Dabei betont sie, dass Fortschritte auf diesem Gebiet für Deutschland sehr wichtig seien. An einigen Warenhaus-Standorten gebe es bereits die Chance, dass der Betrieb mit einem neuen Investor weitergeführt werden könne.

Um den nachhaltigen Stadtumbau zu fördern, sind ein umfassender und schneller Transformationsprozess sowie eine Umbaukultur erforderlich, die mehr Wohnen in Innenstädten ermöglicht. Eva Lohse, Vorsitzende des ZIA-Kommunalrats, hebt hervor, dass dieses Thema zur Chefsache gemacht werden müsse, damit neue Ansätze schnell realistische Optionen werden können. Sie betont außerdem die Bedeutung eines starken gemeinsamen Handelns aller Beteiligten. Es sei eine politische Kernaufgabe, Planungs- und Genehmigungsverfahren für die Umwandlung von Gewerbeimmobilien in Wohnraum zu vereinfachen und zu beschleunigen.

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Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft in Deutschland. Er vertritt rund 37.000 Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und setzt sich für eine umfassende Interessenvertretung der Branche ein. Der ZIA spielt eine wichtige Rolle auf nationaler und europäischer Ebene und hat eine Präsenz in Brüssel, Wien und Zürich. Präsident des Verbandes ist Dr. Andreas Mattner.

Für weitere Informationen:

ZIA-Pressestelle
Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.
Leipziger Platz 9
10117 Berlin
Tel.: +4930202158523
E-Mail: presse@zia-deutschland.de
Internet: www.zia-deutschland.de


1. Wie kann der Stadtumbau beschleunigt werden, um aus Warenhäusern neue Zentren für Einkaufen und soziale Begegnungen zu schaffen?
2. Welche konkreten Maßnahmen sollten ergriffen werden, um den Transformationsprozess und die Umbaukultur für mehr Wohnraum in Innenstädten zu fördern?

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