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Mit Gesundheitsnetzen ländliche Versorgungslücken schließen: Erfolgreiche Strategien und Maßnahmen

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Berlin – Eine neue Studie des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) zeigt, dass Gesundheitsnetze in strukturschwachen Regionen Deutschlands eine herausragende Rolle bei der medizinischen Versorgung spielen können. Die Studie mit dem Titel “Neue Gesundheitsnetze für den ländlichen Raum” untersucht sieben Fallstudien zur Entwicklung von Gesundheitsnetzen in Deutschland und identifiziert dabei Hürden und Erfolgsfaktoren. Die Studie wurde in Kooperation mit der Forschungsgruppe Digital Health an der TU Dresden durchgeführt.

Im Zuge des demografischen Wandels und des steigenden Bedarfs an medizinischen Leistungen, insbesondere in ländlichen Gebieten, ist die Schaffung neuer Versorgungsformen durch Netzwerke von großer Bedeutung. Laut der Studie können Gesundheitsnetze dazu beitragen, Lücken in der medizinischen Versorgung zu schließen, insbesondere wenn sie von einer Managementgesellschaft koordiniert werden und nicht-ärztliche Gesundheitsberufe einbeziehen. Zudem ist eine reibungslose digitale Infrastruktur ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Besonders akut ist der Ärztemangel in ländlichen Gebieten, da junge Menschen vermehrt in urbanen Regionen arbeiten möchten. Bis 2030 werden 35 Prozent der Hausärzte und 25 Prozent der Fachärzte in den Ruhestand gehen. Auch ein Mangel von 180.000 Pflegefachkräften zeichnet sich ab. Die Studie zeigt jedoch, dass die Erfolgsfaktoren und die Erfahrungen der untersuchten Praxisbeispiele auch auf andere Regionen in Deutschland übertragbar sind.

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Dr. Timm Genett, Geschäftsführer Politik beim PKV-Verband, erklärt: “Gesundheitsnetze können die medizinische Versorgung in strukturschwachen Regionen sichern. Besonders erfolgreich sind sie, wenn sie die Koordination einer Managementgesellschaft übertragen, mit nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen arbeitsteilig kooperieren und über eine reibungslose digitale Infrastruktur verfügen. Die Politik muss lokale Lösungen ermöglichen. Bundeseinheitliche Parallelstrukturen brauchen wir dagegen nicht.”

Dr. Hannes Schlieter, einer der Autoren der Studie, weist jedoch darauf hin, dass bestehende Gesundheitsnetze aufgrund rechtlicher und finanzieller Hürden oft nicht nachhaltig sind und ohne persönliches Engagement der Gründer im Auslaufen begriffen sind.

Die Studie will nicht nur zur versorgungspolitischen Debatte beitragen, sondern auch den Akteuren vor Ort Impulse geben. Dafür wurde die Website www.neue-gesundheitsnetze.de eingerichtet, auf der Nutzer weitere Beispiele für innovative und ressourceneffiziente Gesundheitsnetze einbringen können.

Pressekontakt:
Stefan Reker
– Geschäftsführer –
Leiter des Bereiches Kommunikation
Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.
Heidestraße 40
10557 Berlin
Telefon 030 / 20 45 89 – 44
Telefax 030 / 20 45 89 – 33
E-Mail stefan.reker@pkv.de
Internet www.pkv.de
Twitter www.twitter.com/pkv_verband

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11 Responses

    1. Sorry, aber deine Meinung klingt ziemlich ignorant. Gesundheitsnetze sind für die Gesundheit der Bevölkerung unerlässlich. Sie ermöglichen eine bessere Koordination, Prävention und Versorgung. Dein Standpunkt scheint eher von Unwissenheit als von fundierten Fakten geprägt zu sein.

  1. Ich finde, dass es total überbewertet ist, ländliche Versorgungslücken mit Gesundheitsnetzen zu schließen. Was ist mit urbanen Gebieten?

  2. Das ist eine interessante Idee, aber ich glaube nicht, dass mehr Kühe das Problem der ländlichen Versorgungslücken lösen werden. Es gibt viele Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, wie Infrastruktur und Zugang zu Dienstleistungen.

    1. Deine Ignoranz ist erschreckend. Gesundheitsnetze auf dem Land sind von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass alle Menschen Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Die natürliche Auslese ist nicht nur grausam, sondern auch unmenschlich. Informiere dich bitte, bevor du solche Kommentare abgibst.

  3. Warum sollten wir uns überhaupt um die ländliche Versorgungslücken kümmern? Stadtbewohner haben es doch auch schwer!

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