Verbandsbüro

Suche
Close this search box.

Medienstaatsvertrag: Chance für mehr Regionalberichterstattung aus Ostdeutschland

Die überarbeitete Novellierung des Medienstaatsvertrags birgt die Chance, die regionale Berichterstattung in Ostdeutschland endlich zu stärken. Eine jahrzehntelange Ungleichheit zwischen den west- und ostdeutschen Privatsendern könnte damit behoben werden. Entdecke, wie diese Änderungen die Medienvielfalt vor Ort beeinflussen könnten.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die Novellierung des Medienstaatsvertrags bietet die Chance, die Ungleichheit bei der regionalen Berichterstattung im Privatfernsehen zu beheben, insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern. Dies betont Christoph Schmitz, Mitglied des Bundesvorstandes der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die sich für die Interessen der Beschäftigten in den Medien einsetzt.

Die Regelungen des Medienstaatsvertrags betreffen unter anderem die sogenannten Regionalfenster im Privatfernsehen. Hier gibt es seit Jahrzehnten eine Ungleichheit zwischen west- und ostdeutschen Ländern. Während in den meisten westdeutschen Ländern die Privatsender verpflichtet sind, regionalbezogene Berichte auszustrahlen, ist dies in den ostdeutschen Ländern nicht der Fall. Christoph Schmitz hält dies für nicht nachvollziehbar und sieht die aktuelle Überarbeitung des Medienstaatsvertrags als Möglichkeit, diesen Missstand zu beheben.

Neben den Programmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks soll der Medienstaatsvertrag auch Angebote in privaten TV-Sendern fördern, um eine Vielfalt der Medienlandschaft zu gewährleisten. Dies würde auch der Fernsehproduktionswirtschaft vor Ort zugutekommen. In allen übrigen Bundesländern ist dies bereits seit vielen Jahren der Fall, daher ist eine Angleichung auch in den ostdeutschen Bundesländern überfällig, betont Schmitz.

Lesen Sie auch:  Nebenjob von Zuhause: Wie Vereine und Ehrenamtliche von Remote-Arbeit profitieren

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat eine Stellungnahme zum Konsultationsverfahren des Medienstaatsvertrags eingereicht. Weitere Informationen dazu sind auf der Website von ver.di abrufbar. Die Organisation setzt sich für die Belange der Beschäftigten in verschiedensten Branchen ein, darunter auch die Medienbranche.

Zusammenfassend bietet die Novellierung des Medienstaatsvertrags die Möglichkeit, die Ungleichheit bei der regionalen Berichterstattung im Privatfernsehen zu beheben. Durch die Angleichung der Regelungen in den ostdeutschen Bundesländern könnten auch dort regionale Berichte ausgestrahlt und die Medienvielfalt sowie die Wirtschaft vor Ort gestärkt werden. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) setzt sich für diese Anpassung des Medienstaatsvertrags ein und hat eine Stellungnahme zu diesem Thema abgegeben.

Quelle: Pressemitteilung von ver.di, 24.11.2023

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Medien-Info: Medienstaatsvertrag: Chance für mehr Regionalberichterstattung aus …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

21 Responses

  1. Meine Meinung? Regionale Berichterstattung aus Ostdeutschland? Wer braucht das überhaupt? Langweilig und unwichtig!

    1. Du magst es vielleicht langweilig und unwichtig finden, aber es gibt genug Menschen, die sich für regionale Berichterstattung aus Ostdeutschland interessieren. Es ist wichtig, verschiedene Perspektiven und Geschichten zu hören. Vielleicht solltest du deine Meinung überdenken, bevor du sie so abwertend äußerst.

    1. Na dann lies doch einfach keine Nachrichten mehr und halt dich aus Diskussionen raus. Es gibt genug Leute, die an einer ausgewogenen Berichterstattung und regionalen Themen interessiert sind. Musst ja nicht dabei sein, wenn dir das zu langweilig ist.

  2. Warum sollten wir mehr Regionalberichterstattung aus Ostdeutschland brauchen? Das ist doch total langweilig!

    1. Dann bleib doch einfach bei deinem engstirnigen Blick auf die Welt. Aber bitte beschwere dich dann auch nicht, wenn du plötzlich nichts mehr verstehst und von wichtigen Entwicklungen überrascht wirst. Vielleicht solltest du dich mal über den Tellerrand hinauswagen.

  3. Ich finde, dass mehr Berichterstattung aus Ostdeutschland total überbewertet wird. Es gibt wichtigere Themen!

    1. Sorry, aber deine Meinung ist ziemlich ignorant. Die Berichterstattung aus Ostdeutschland ist wichtig, um ein umfassendes Bild des Landes zu bekommen. Es gibt nicht nur wichtigere Themen, sondern verschiedene Themen, die alle relevant sind. Also informier dich lieber, bevor du solche Aussagen triffst.

  4. Medienstaatsvertrag: Wer braucht schon mehr Regionalberichterstattung aus Ostdeutschland? Warum nicht einfach alles abschaffen?

  5. Ist doch egal, ob es mehr Regionalberichterstattung aus Ostdeutschland gibt. Wen interessiert das überhaupt?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:Medienstaatsvertrag: Chance für mehr Regionalberichterstattung aus Ostdeutschland

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Pharma kritisiert Streichung der Homöopathie-Weiterbildung

Pharma Deutschland e.V. kritisiert Entscheidung der Landesärztekammer Baden-Württemberg zur Homöopathie-Weiterbildung

Berlin, 22. Juli 2024 – Pharma Deutschland e.V. äußert scharfe Kritik an der jüngsten Entscheidung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, die Homöopathie-Weiterbildungen aus ihrer Weiterbildungsordnung zu streichen. Der Verband, der über 30 Hersteller von homöopathischen und anthroposophischen Arzneimitteln in Deutschland vertritt, warnt vor den weitreichenden Konsequenzen für die integrative Medizin und die Patientenversorgung im Land. Die Streichung widerspreche den Prinzipien des Koalitionsvertrags und gefährde die Therapievielfalt, die vielen Patientinnen und Patienten wichtig ist. Dr. Traugott Ullrich, Vorsitzender des Landesverbandes Baden-Württemberg von Pharma Deutschland, appelliert an die Landesregierung, sich für die Fortführung dieser wichtigen Weiterbildungsmöglichkeiten einzusetzen.

Jetzt lesen »

Gebotszone: Appell gegen Teilung der Strommärkte

Berlin, 22.07.2024 – Ein breites Bündnis aus führenden Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden warnt eindringlich vor den Konsequenzen einer Teilung der einheitlichen deutschen Stromgebotszone. In einem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlichten Appell verdeutlichen sie, dass eine solche Maßnahme Netzprobleme nicht löst, sondern zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt. Stattdessen fordern die Verbände einen praktischen Ansatz zur Optimierung der Netzinfrastruktur, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern und die Zukunftsfähigkeit der Industrie zu sichern.

Jetzt lesen »

Apotheken akzeptieren jetzt E-Rezepte von Privatversicherten

Berlin (ots) – Ab sofort können alle Apotheken in Deutschland E-Rezepte von Privatversicherten annehmen und einlösen. Dies war bisher nur gesetzlich Versicherten vorbehalten. Privatversicherte, die keine elektronische Gesundheitskarte besitzen, können ihr E-Rezept per App senden oder den ausgedruckten Rezeptcode vorlegen. Diese neue digitale Dienstleistung ermöglicht Millionen von Privatversicherten einen unkomplizierten Zugang zu ihren Medikamenten und markiert einen Meilenstein in der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der Bundesverband Deutscher Apothekensoftwarehäuser (ADAS) informieren über die technischen Maßnahmen und Fortschritte seit Januar 2024.

Jetzt lesen »

Pflegekosten-Deckelung: Milliardenbelastung droht

Berlin (ots) – Die Pflegekosten in Deutschland steigen auch im Jahr 2024 weiter an. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erwägt daher eine Deckelung der Eigenanteile für Pflegeheimbewohner, um diese zu entlasten. Doch neue Berechnungen des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherung (WIP) zeigen: Eine Obergrenze würde erhebliche Mehrkosten verursachen und die Beitragszahler der gesetzlichen Pflegeversicherung massiv belasten. Bereits im ersten Jahr könnte eine Begrenzung der Eigenanteile bei 700 Euro pro Monat zusätzliche Kosten von 8,1 Milliarden Euro nach sich ziehen. Bis 2030 könnten diese jährlichen Kosten auf 15,2 Milliarden Euro anwachsen. Die Diskussion über tragfähige Lösungen zur Stabilisierung der Sozialsysteme gewinnt damit erneut an Dringlichkeit.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland kritisiert Ärztekammer BW: Homöopathie gefährdet

Am vergangenen Samstag hat die Landesärztekammer Baden-Württemberg entschieden, die Weiterbildung in Homöopathie aus der Weiterbildungsordnung zu streichen. Diese Entscheidung sorgt für erhebliche Besorgnis bei Pharma Deutschland e.V., einem Verband, der über 30 Hersteller homöopathischer und anthroposophischer Arzneimittel vertritt. Der Verband kritisiert die Maßnahme scharf, da sie die Zukunft der integrativen Medizin gefährde und den verbreiteten Wunsch nach Komplementärmedizin ignoriere. Pharma Deutschland appelliert an die Landesregierung, sich für den Erhalt von Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Homöopathie stark zu machen, um eine umfassende und vielseitige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Jetzt lesen »

Fehlende Azubis belasten Bauwirtschaft weiter

Ausbildungskrise in der Bauwirtschaft

Die Zahl der Ausbildungsverträge in der Bauwirtschaft ist 2023 erneut gesunken. Laut dem jährlichen Ausbildungs- und Fachkräftereport der Sozialkasse der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) liegt dies vor allem am Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern sowie unbefriedigenden Erfahrungen mit früheren Auszubildenden. Trotz dieser Herausforderung halten die Unternehmen weiterhin an ihrem Ausbildungsangebot fest, um den dringenden Bedarf an Fachkräften zu decken. Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, betont: „Der Bedarf ist riesig, unsere Bauunternehmen brauchen Fachkräfte und wollen unbedingt ausbilden – finden aber immer weniger geeignete Kandidaten.“

Jetzt lesen »

BPI: Mehr Effizienz durch Arzneimittel statt Einsparungen

Am 22. Juli 2024, Berlin – Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), nimmt Stellung zu den aktuellen Diskussionen rund um die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Entgegen der häufig geäußerten Sorge vor einer explosionsartigen Kostenentwicklung betont Joachimsen im jüngsten AMNOG-Report, dass der Anteil der Ausgaben seit Jahren stabil bei etwa 17 Prozent liegt. Er kritisiert die bestehenden Preisregulierungen als hinderlich für Innovation und Forschung und plädiert dafür, Arzneimittel als eine kosteneffiziente Form der Gesundheitsversorgung stärker zu würdigen. Mit klaren Argumenten setzt er sich für eine angepasste Regulierung ein, die auch der Medizinforschung zugutekommt.

Jetzt lesen »

Steuerdaten weltweit im Austausch: 111 Länder kooperieren

Neustadt a. d. W. (ots) – Das Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz (FKAustG) ist ein komplexer Begriff, doch sein Ziel ist klar: Steuerhinterziehung weltweit eindämmen. Kürzlich hat das Bundesfinanzministerium die finale Staatenaustauschliste für 2024 veröffentlicht, die beeindruckende 111 Länder umfasst. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) erläutert die Details zu dieser Liste und dem Gesetzesvorhaben. Die EU-Mitgliedstaaten sowie viele weitere Nationen beteiligen sich an diesem automatisierten Austausch von Finanzdaten, der dafür sorgen soll, dass ausländische Einkünfte nicht mehr im Verborgenen bleiben können. Erfahren Sie hier, wie diese Maßnahmen Steuervergehen aufdecken und welche Folgen den Betroffenen drohen können.

Jetzt lesen »

DUH fordert klare Bekenntnisse zu grünem Wasserstoff

In einem entscheidenden Schritt plant das Bundeskabinett diese Woche die Verabschiedung eines Entwurfs für eine Importstrategie von Wasserstoff und Wasserstoffderivaten. Doch während die Bundesregierung auf diesen wegweisenden Moment zusteuert, schallt heftige Kritik aus den Reihen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) wider. Die DUH fordert ein klares Bekenntnis zu nachhaltigem, grünem Wasserstoff und kritisiert die Abschwächung der Nachhaltigkeitskriterien im aktuellen Strategieentwurf. “Der Wasserstoffhunger der Bundesregierung kennt offenbar keine klimapolitischen Grenzen,” warnt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner eindringlich und mahnt zu einer zielgerichteten Nutzung unter ökologischen und sozialen Mindeststandards.

Jetzt lesen »

VNW: Werkswohnungen als Lösung für Wohnraummangel in Tourismuszentren

Inmitten des angespannten Wohnungsmarktes in den Tourismuszentren Mecklenburg-Vorpommerns schlägt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Alarm: Bezahlbarer Wohnraum ist hier Mangelware und beeinträchtigt zunehmend die Arbeitskräfte. Jörg Dahms, Landesgeschäftsführer der NGG, betont, dass die Kosten vielerorts kaum noch zu stemmen sind. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), verweist auf Werkswohnungen als potenzielle Lösung – eine Win-Win-Situation für Mitarbeiter und Unternehmen. Zudem könnten standardisierte Modulbauweisen und staatliche Förderprogramme helfen, den angespannten Markt nachhaltig zu entspannen.

Jetzt lesen »