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Internationaler Tag der Kinderrechte: Bundesregierung muss Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte umsetzen

Am Internationalen Tag der Kinderrechte fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte die Bundesregierung auf, die Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen mit Nachdruck zu verwirklichen. Ein aufrüttelnder Appell, der die gesamte Gesellschaft betrifft.

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Internationaler Tag der Kinderrechte: Bundesregierung muss Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte eins zu eins umsetzen
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Bremen (VBR). Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat anlässlich des Internationalen Tags der Kinderrechte die Bundesregierung dazu aufgefordert, die Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen konsequent umzusetzen. Claudia Kittel, Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Instituts, betont die Bedeutung der Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz sowie die Schaffung eines diskriminierungsarmen Bildungs- und Gesundheitssystems, insbesondere für geflüchtete Kinder und Jugendliche. Zudem sollte eine verlässliche Unterstützung aller Kinder und Jugendlichen in vulnerablen Lebenssituationen gewährleistet werden, um zu signalisieren, dass ihre Bedürfnisse ernst genommen werden.

Die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in Entscheidungsprozesse auf allen politischen Ebenen sei ein weiterer wichtiger Aspekt. Der Nationale Aktionsplan Kinder- und Jugendbeteiligung könne hier als Chance genutzt werden, um verlässliche Strukturen zu schaffen. Am 20. November 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention von der Generalversammlung der Vereinten Nationen einstimmig angenommen. Fast alle Staaten der Welt haben der Konvention seitdem beigetreten. Die Konvention legt Schutz-, Fürsorge- und Beteiligungsrechte von Kindern fest, die von den Vertragsstaaten geschützt und umgesetzt werden sollen.

Das Deutsche Institut für Menschenrechte setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, die Kinderrechte zu fördern und umzusetzen. Es engagiert sich für die Überwachung der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland und arbeitet eng mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen zusammen. Das Institut leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung und Förderung der Menschenrechte von Kindern und Jugendlichen.

Die Forderungen des Instituts sind von großer Bedeutung, da Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft besonderen Schutz und Unterstützung benötigen. Die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz wäre ein wichtiges Signal, dass die Rechte und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ernst genommen werden. Zudem müssen diskriminierungsarme Bildungs- und Gesundheitssysteme geschaffen werden, um allen Kindern und Jugendlichen gerechte Chancen und Zugang zu bieten.

Die Möglichkeit zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in allen sie betreffenden Angelegenheiten ist ebenfalls von großer Bedeutung. Hierbei geht es darum, ihre Stimme zu hören und ihre Meinungen und Bedürfnisse bei politischen Entscheidungen zu berücksichtigen. Der Nationale Aktionsplan Kinder- und Jugendbeteiligung kann eine wichtige Rolle spielen, um diese Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen.

Der Internationale Tag der Kinderrechte erinnert uns daran, wie wichtig es ist, die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu schützen und zu fördern. Die UN-Kinderrechtskonvention stellt sicher, dass Kinder Zugang zu ihren Menschenrechten haben und ihre Rechte geachtet werden. Es liegt nun an der Bundesregierung, die Forderungen des Deutschen Instituts für Menschenrechte ernst zu nehmen und die Rechte von Kindern und Jugendlichen konsequent umzusetzen.

Pressekontakt:
Bettina Hildebrand, Pressesprecherin
Telefon: 030 259 359 – 14
E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de
X (Twitter): @dimr_berlin
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